Jahresrückblick: Tschüss 2017, hallo 2018!

2017 war auf jedem Fall ein interessantes Jahr mit Höhen und Tiefen. Nachfolgend lasse ich Bücher, Blog, Serien, Spiele und mein Leben Revue passieren. An dieser Stelle allen Lesern einen guten Rutsch und ein tolles 2018!

Mein persönlicher Jahresrückblick 2017

Bücher

Goodreads hat mir wie jedes Jahr wieder eine schöne Übersicht zusammengestellt, was die gelesenen Bücher angeht. Dort findet Ihr auch eine Coverwall aller meiner gelesenen Bücher.

Insgesamt habe ich 17.114 Seiten und 50 Bücher gelesen. Das ist viel mehr, als ich erwartet hatte – ursprünglich war mein Ziel 25 Bücher, aber ich habe es Mitte des Jahres verdoppelt. Die durchschnittliche Länge meiner Bücher war somit 349 Seiten, was ich schon als recht umfangreich empfinde.

Mein kürzestes Buch war „Dreamer“ von Brandon Sanderson mit grad einmal 21 Seiten, das längste Buch „Die Gabe der Könige“ von Robin Hobb. Hätte ich noch „Der Bruder des Wolfes“, ebenfalls von Hobb, dieses Jahr geschafft, wäre das mit Abstand das längste Buch geworden.

Das populärste Buch, was ich dieses Jahr gelesen habe, war „The Handmaid’s Tale“ von Margaret Atwood, denn diesen tollen Klassiker haben knapp 1,3 Millionen Menschen ebenfalls gelesen. Das unpopulärste Buch war „Ausgebremst“ von Katja Urbatsch, das neben mir nur acht Menschen gelesen haben.

Bewertet habe ich die gelesenen Bücher übrigens mit 4,0 im Durchschnitt. Dies führe ich darauf zurück, dass ich grad in der zweiten Jahreshälfte mich sehr stark auf gefeierte Bücher konzentriert habe, die mir überwiegend auch gut gefielen.

Die zehn Bücher, die mir am besten gefallen haben, sind:

  • Daughter of the Pirate King“ von Tricia Levenseller
  • „Devil in Winter“ von Lisa Kleypas
  • Song of the Current“ von Sarah Tolcser
  • „A Monster Calls“ von Patrick Ness
  • „Aristotle and Dante Discover the Secrets of the Universe“von Benjamin Alire Sáenz
  • „Rebel of the Sands“ von Alwyn Hamilion
  • „The Long Way to An Small, Angry Planet“ von Becky Chambers
  • The Loneliest Girl in the Universe“ von Lauren James
  • Eliza and Her Monsters“ von Francesca Zappia
  • „Forest of a Thoausand Lanterns“ von Julie C. Dao

Blog

Das Jahr begann damit, dass ich diesen Blog hier gestartet habe, weil ich Veränderung wollte. Den alten Blog werde ich vermutlich nun bald abschalten und die URL auf diese Adresse weiterleiten lassen. Jedenfalls habe ich von dort die populärsten Beiträge übernommen, habe sie aber unter meistgeklickte Beiträge außen vorgelassen, da sie nicht wirkliches dieses Jahr geschrieben wurden.

Von den dieses Jahr geschriebenen Beiträgen wurden am meisten diese zehn geklickt:

Veröffentlicht habe ich 2017 insgesamt 129 Beiträge mit diesem hier. Davon waren 34 Beiträge Rezensionen, allerdings habe ich 11 Rezensionen aus dem alten Blog übernommen.

Da ich mir gern über die Jahre die Entwicklung anschaue, hier noch ein paar harte statistische Fakten: 11.000 Views, 7.000 Visitors, 236 Likes, 573 Kommentare und 12 Follower im Blog. Auf Bloglovin‘ gibt es 121 Follower, auf Facebook habe ich 25 Fans, auf Instagram folgen mir 55 Personen und auf Twitter sind es 571 Follower.

Serien

Auch 2017 habe ich wieder eine Serienjuwelen für mich entdeckt bzw. weiterverfolgt und präsentiere Euch hier meine Top Ten, in ungeordneter Reihenfolge:

  • Die zweite Staffel von „The Crown„, denn ich liebe den Einblick in die Geschichte und insbesondere in die königliche Familie, der vieles klarer macht.
  • Die zweite Hälfte erste Staffel und erste Hälfte zweite Staffel von „Designated Survivor„, da ich sehr gern die Geschichten im weißen Haus verfolge (auch wenn die zweite Staffel etwas mau bisher ist).
  • Die erste bis dritte Staffel von „Good Witch„, weil es einfach so eine heimelige Familienserie ist (allerdings hart an der Grenze zum Kitsch).
  • Die erste und zweite Staffel von „Greenleaf„, da ich super gern die Geschnisse um die Familie Greenleaf verfolge.
  • Die finale siebte Staffel von „The Good Wife„, welche die Anwalt-Serie Full Circle führt.
  • Die erste und zweite Staffel von „Chesapeake Shores„, wie „Good Witch“ von Hallmark-Channel und eine heimelige Familienserie
  • Die erste und zweite Staffel von „Jane the Virgin„, wo mich echt überrascht hat, wie gut mir die Serie gefällt.
  • Die finale fünfte Staffel von „Person of Interest„, die dieser genialen Serie einen würdigen Abschluss gegeben hat.
  • Die siebte Staffel von „Game of Thrones„, die storytechnisch etwas schwächelte, aber sehr imposante Bilder lieferte.
  • Die erste Hälfte der ersten Staffel von „Star Trek: Discovery„, einen aus meiner Sicht vielversprechenden Auftakt zur neuen Serie.

Spiele

Leider habe ich in Steam keine Möglichkeit gefunden, meine Spieldaten übersichtlich auswerten lassen. Obwohl doch eigentlich alles mögliche getrakt wird. Falls mir da jemand einen Tipp geben könnte, würde mich das sehr freuen.

Jedenfalls weiß ich, dass ich wohl ungefähr 200 Stunden in „Fallout 4“ gesteckt habe. Das mag erst einmal viel klingen, aber normalerweise habe ich viel mehr gespielt, bloß verschiedene Spiele. Außerdem habe ich längst noch immer nicht jeden Winkel im Commonwealth erkundigt, das wird sich wohl noch ein paar Monate ziehen. Da das nächste interessante Spiel von Bethesda, ein weiter Teil von Elder Scrolls, noch nicht im Sicht ist, besteht aber auch kein Grund zur Eile.

Zu den wenigen anderen gespielten Games gehört „Project Highrise„, ein Simulator, wo es überraschenderweise um den Bau eines Hochhauses geht. Sehr nett zum entspannen, allerdings spielte zumindest ich fast die ganze Zeit mit Fast Forward.

Auf meinem Smartphone spiele ich nun seit einiger Zeit „Animal Crossing: Pocket Camp„. Das ist für mich ideal, weil ich nie regelmäßig meinen NDS ausgepackt habe und das bei diesem Spiel jedoch ziemlich wichtig ist.

Real Life

Mit meinem Studium bin ich ganz gut vorangekommen. Erfreulich ist vor allem, dass ich bisher noch nie schlechter als 2,0 bewertet worden bin und somit meine Leistungen sehr konstant waren. Es stehen nur noch zwei, drei Sachen aus, bevor ich die Masterarbeit beginnen werde. Da ich mich schon intensiv mit der Themenfindung für die Masterarbeit auseinandersetzen musste, sind die Vorüberlegungen zudem schon weitestgehend abgeschlossen.

Mit meiner aktuellen Stelle als wissenschaftliche Hilfskraft mit Bachelorabschluss habe ich wirklich Glück: Ein sehr netter Chef, liebe Arbeitskollegen, flexible Arbeitszeiten und interessante Aufgaben. Außerdem hat mein Chef schon Mitte letztens Jahres meinen Vertrag bis Herbst 2018 verlängert. Auch mit meinem Pflichtpraktikum hatte ich Riesenglück und so viel gelernt, Kontakte geknüpft und zudem ein tolles Zeugnis mitbekommen. In dem Bereich möchte ich auf jedem Fall später gern arbeiten.

Dann gehöre ich seit einem guten Jahr einen der großen Begabtenförderungswerke an und nutze die Angebote sehr intensiv. Zum Beispiel habe ich einen ganz tollen Mentor vermittelt bekommen. Außerdem wurde ich bereits einmal als Hochschulgruppensprecherin wiedergewählt und sitze als stipendiatisches Mitglied im Auswahlgremium des Bildungsgerechtigkeitsfonds.

Da Bildungsgerechtigkeit mir sehr am Herzen liegt, engagiere ich mich auch weiterhin bei der Initiative ArbeiterKind.de, was mir wieder viele positive Erlebnisse beschert hat.

Zukunftspläne

Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt. Deswegen möchte ich meine doch schon sehr konkreten Pläne hier nicht ausformulieren. Aber ich plane auf jedem Fall mein Studium 2018 zu beenden und, wenn es gut läuft, meinen ersten richtigen Job nach dem Studium anzutreten. Aber da die Masterarbeit mit fünf Monaten veranschlagt ist und ich vermutlich erst irgendwann im Frühjahr starte, werde ich den Sommer auf jedem Fall noch an der Arbeit schreiben. Ich bin gespannt, wie sich das auf den Blog auswirkt.

6 Kommentare

  1. Bei deiner Masterarbeit wünsche ich dir viel Glück ;). Bei mir steht nun die Bachelorarbeit an und da bin ich auch gerade intensiv dabei mein Thema auszuarbeiten, damit ich dann Ende Januar mit dem Schreiben loslegen kann. Muss ja gestehen das ich da auch etwas Bammel vor habe, denn von Bachelorarbeit hängt für mich viel ab, da ich gerne auch den Master dran hängen möchte. Derzeit ist das mit meinem Schnitt möglich, aber die Bachelorarbeit zählt ja doppelt und kann da noch mal einiges ändern. Hört sich aber nach einem sehr erfolgreichen Jahr für dich an, das wünsche ich dir auch für 2018 und ich finde es toll, dass du das auf dich zukommen lässt. So habe ich das auch geplant ;).

    Bei den Serien muss ich dir bei „Designated Survivor“ zustimmen. Staffel Eins hatte zwar ein paar logische Schwächen, aber war durchgehend spannend und hatte einige fiese Cliffhanger parat. Staffel Zwei finde ich im Moment auch nicht so bombe, aber zumindest das Mid-Season Finale lässt auf einen Richtungswechsel hoffen. Man hat da halt leider gespürt, dass sich da die Showrunner so oft geändert haben, da hat ja doch jeder eine eigenen Stil. Bei Game of Thrones warte ich noch darauf die letzte Staffel im Free Tv zu sehen. Bin gespannt wie die mir gefällt und bei Jane the Virgin überlege ich doch tatsächlich die mal auf netflix anzufangen, da Tyler Posey ab Staffel Drei ja dort mitspielt und ne Kommilitonin die Serie so feiert. Ansonsten bin war ich serientechnisch sehr von The Handmaids Tale, Westworld, The Crown (wo mir Staffel Zwei auch super gefallen hat), Stranger Things und Tote Mädchen Lügen nicht beeindruckt. Während Riverdale hingegen eine absolute Guilty Pleasure Serie wurde.

    • Danke, ich wünsche dir für deine Bachelorarbeit auch viel Glück 🙂 Ein gutes Exposé ist die halbe Miete für eine erfolgreiche Arbeit. Bevor das nicht steht, würde ich nicht anfangen. Und ein engagierter Betreuer ist natürlich auch sehr hilfreich. Bei mir hat die Bachelorarbeit gar nicht mal so viel gezählt, aber es hat gereicht, meinen Schnitt auf dem letzten Metern noch auf sehr gut zu bringen. Jetzt bei der Masterarbeit und Verteidigung habe ich wesentlich mehr Druck, weil das beides zusammen 50% der Note ist *seufz* Jedenfalls war das Jahr so nach Fakten echt gar nicht schlecht und ich hoffe, es geht 2018 dementsprechend weiter. Zu viel planen lässt sich sowieso meistens nicht 😉

      Ja, „Designated Survivor“ hat vermutlich echt zu viele Showrunner-Wechsel, was sich dann durchschlägt. Ich hoffe, das fängt sich nun mal. Bei „Game of Thrones“ kannst dich ja dann auf imposante Schlachten freuen. „Jane the Virgin“ kann ich dir nur empfehlen, bin eigentlich kein Telenovela-Fan, aber dadurch, dass sich die Serie ständig das Genre auf die Schippe nimmt, geht es ganz gut. „The Handmaid’s Tale“ und „Westworld“ werde ich schauen, wenn die Serien mal auf Netflix kommen 🙂 „Riverdale“ fand ich zu Beginn toll, aber mit der Zeit wurde mir das irgendwie zu abstrus …

  2. Sag einmal, liegt es an der Erfassung über Goodreads, dass in diesem Jahr alle möglichen Blogger Geschichten, die ich als „Kurzgeschichten“ einstufen würde, in ihre Bücherbilanz einrechnen? Ich finde das schon spannend, da ich es für mich immer anstrengend finde, wenn ich kurze Titel in eine „Längenkategorie“ sortieren will. Aktuell habe ich mich mit mir auf „unter 100 Seiten zählt als Kurzgeschichte, wenn ich es als eBook gelesen habe“ geeinigt, aber so ganz richtig fühlt sich das auch nicht an. *g* So oder so freue ich mich für dich, dass du so schön viel in diesem Jahr lesen konntest. 🙂

    Da ich „Song of the Current“ weder zum Geburtstag noch zu Weihnachten geschenkt bekam, habe ich den Roman inzwischen bestellt. Mal schauen, ob ich ihn am Jahresende auch zu meinen Jahreshighlights zählen werde.

    Schön, dass es bei dir im Studium im vergangenen Jahr so gut gelaufen ist. Auch wenn es manchmal anstrengend war, hat sich das Ganze doch gewiss gelohnt, wenn du so ein gutes Jahresfazit ziehen kannst. Für die kommenden Monate wünsche ich dir viel Glück und Durchhaltevermögen! Diesen Endspurt schaffst du auch noch! 🙂

    • Kann schon gut sein 😀 Ich gebe zu, dass ich extra die Kurzgeschichte „Dreamer“ gelesen habe, um die fünfzig Bücher vollzubekommen. Ansonsten habe ich letztes Jahr aber gar keine Kurzgeschichten gelesen. Das kürzeste Buch danach hatte immerhin 160 eBook-Seiten. Ich bin übrigens auch überrascht, dass es letztlich doch so viele Bücher und Seiten geworden sind. Auch in dieser Hinsicht war das Praktikum sehr hilfreich 😉

      Oh oh, dann hoffe ich mal, dass dir das Buch gefällt! Bei mir hat das einfach perfekt gepasst, weil ich grad in Stimmung für genau so ein Buch war.

      Mit dem Studium kann ich zufrieden sein, ja 🙂 Danke dir auch für die guten Wünsche. Ich hoffe, ich kann mich für die letzten Meter nochmal richtig mobilisieren.

  3. Na das klingt doch nach einem guten Jahr für dich :).
    Besonders beeindruckt bin ich von deinem Real Life. Da mich mein erstes Uni-Jahr extrem unglücklich gemacht hat, bewundere ich jeden Menschen, der die Uni so zielstrebig und fleißig meistert. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg, vor allem bei deiner Masterarbeit!

    Die Serien, die du gesehen hast, kenne ich fast alle nicht oder kaum, aber unter deinen Lieblingsbüchern des Jahres sind auch welche, die ich richtig toll finde: „A Monster Calls“ und Ari & Dante <3.

    Ich wünsche dir ein in jeder Hinsicht erfolgreiches und angenehmes Jahr 2018 :).

    Liebe Grüße
    Charlie

    • Danke 🙂
      Ich habe mal ein bisschen in deinem Blog recherchiert und du bist ja noch recht jung. Gibt natürlich auch Überflieger in deinem Alter, aber die meisten kämpfen ganz schön. Wird nur nicht so an die große Glocke gehängt 🙂 Dass ich so zielstrebig dran gehe, hängt wahrscheinlich auch damit zusammen, dass ich schon ein Berufsleben hinter mir habe und mich sehr bewusst für das Studium entschieden habe.

      Ja, ich schaue nicht ganz so „mainstreamig“, aber Geschmäcker sind eben verschieden. Die von dir genannten Bücher sind ja auch sehr erfolgreich, da habe ich dieses Jahr dann mal eine Bildungslücke gestopft 🙂

      Ich wünsche dir auch ein tolles Jahr 2018 und dass du nun glücklich mit deinem Studium bist 🙂

      Liebe Grüße
      Elena

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