Funkenflug 8/2018

Im August habe ich viele neue Projekte angefangen. Von einigen berichte ich auch direkt im diesem Rückblick, andere werden vielleicht später Erwähnung finden. Ich bin wegen einiger Entwicklungen jedenfalls ziemlich aufgeregt. Das wichtigste Projekt im August war jedoch fraglos meine Hausarbeit, welche ich Anfang des Monats begann und die nun endlich fast fertig ist – wenn da die Formalien nicht wären. Dass ich sie nun mit gut zwei Jahren Verspätung endlich richtig angepackt habe, ist doch auch was. Liegt aber bestimmt nur daran, dass ich ja nicht schon wieder eine großangelegte Aufräum- und Ausmist-Aktion starten konnte *zwinker*

Leseträume: Mit dem Lesen war wie in den Vormonaten nicht allzu viel los. Ich habe „Nyxia“ von Scott Reintgen beendet, welches durchaus Interesse an den Fortsetzungen geweckt hat, aber die eilen nicht. Spannender fand ich die Novelle „All System Reds“ von Martha Wells, wo mich nur die Preise vom Lesen der weiteren vier Teile abhalten. Das von Rike geschenkte Buch „Queen of Geeks“ von Jen Wilde habe ich ziemlich direkt gelesen – eine für mich etwas zu süße Contemporary, aber wirklich sehr divers. Es gab immerhin eine Rezension, nämlich die zu „The Belles“ von Dhonielle Clayton. Übrigens habe ich mich entschieden, ab September nur noch zwei Bücher pro Monat zu kaufen, denn mein SuB ist die letzten Monate doch allmählich angewachsen und ich nehme mir immer wieder vor, bestimmte Bücher zu rereaden.

Filmträume: Mit Serien habe ich es derzeit echt nicht, aber dafür schaue ich vermehrt Filme. „To All the Boys I’ve Loved Before“ ist wirklich ein herziger Film – absolute Empfehlung für alle, die Teenager-Romanzen mögen. Pädagogisch nicht so wertvoll empfand ich das aus dem selben Genre stammende „The Kissing Booth„, aber mir hat der Film trotz all der Tropes dennoch gefallen. Dritter Film im Bunde war „Wie der Vater …“ , wo eine am Alter stehen gelassene Tochter ihren Vater auf einem Kreuzfahrtschiff wieder näherkommt. Ich mag Kreuzfahrten total und so hat mir der Film ziemlich gut gefallen.

Spielfunken: Nachdem ich die Hoffnung begraben habe, dass „Dragon Age: Inquisition“ jemals auf Steam kommt, habe ich mir die Game-of-the-Year-Edition bei Origin gekauft. Seitdem versenke ich fast jeden Tag unzählige Stunden in das Spiel und erfreue mich an der mir weitestgehend unbekannten Story. Ich mag vor allem, dass es Entscheidungsmöglichkeiten gibt und manche tatsächlich spielrelevante Auswirkungen haben (wenn auch sehr selten im großen Umfang). Jedenfalls bin ich im Hauptspiel schon recht weit, aber es gibt ja noch drei DLCs, die bei der GOTY-Version mit enthalten sind. Da gehen mir so schnell die Quests nicht aus. Und dann besteht immer noch die Möglichkeit, mit einem anderen Charakter neu anzufangen. Die große Story ändert das zwar nicht, aber immerhin die Dialogoptionen und auch einige Handlungsmöglichkeiten.

Unterwegsfunken: Nach dem für meine Verhältnisse sehr vollgepackten Juli habe ich im August eine verhältnismäßig ruhige Kugel geschoben. Ich war ein paar Mal schwimmen, dass hatte ich dieses Jahr noch gar nicht gemacht. Außerdem mal wieder den Wuppertaler Zoo besucht, woher die Bilder stammen. Dann war da noch ein runder Geburtstag meiner Tante, wo ich als Fotografin auf der Feier „shanghait“ wurde. Dabei sind einige interessante Bilder entstanden und auch paar lustige Fotoserien. Ich hoffe, meine Tante freut sich dann, wenn sie die Bilder sieht.

Blogfunken: Beim Bloggen scheine ich mich bei sieben bis acht Beiträgen einzupendeln, was eigentlich gar nicht so wenig ist, erscheint doch somit im Durchschnitt alle vier bis fünf Tage ein neuer Beitrag. Lange wollte ich ja mehr bloggen bzw. habe das auch getan, aber etwa zwei Beiträge die Woche sind ganz gut handelbar und sorgen für den nötigen Ansporn, ohne zur Belastung auszuarten. Außerdem habe ich das Gefühl, dass dieses Tempo auch Euch als Leser*innen entgegenkommt. Nun aber zu den Beiträgen, die ich im August veröffentlicht habe.

Ich habe ich leicht verspätet die Neuerscheinungen aus dem dritten Quartal 2018, die ich gern lesen will, vorgestellt. Für den Anti-Valentine’s Book Tag war es wohl einfach die falsche Jahreszeit, aber ich hatte keine Lust, ein halbes Jahr mit der Veröffentlichung zu warten. Es gab einmal mehr fremde Funken, wo ich spannende Beiträge aus anderen Blogs vorgestellt habe. Außerdem habe ich bei der Blogparade des Nornennetzes zum Thema Fantasy und Gewalt mit meinem Beitrag „Das bisschen Folter“ mitgemacht. Last but not least gab es auch diesen Monat ein Interview, dieses Mal „Reloaded: Nachgefragt bei … Neyasha„.

Zukunftsträume: Einen Schritt nach dem anderen machen. Dazu gehört unter anderem (gefühlte) Verantwortung abgeben, aber auch zugesagten Sachen mal nachkommen. Was auf jeden Fall im September abgegeben werden soll, ist die Hausarbeit, die nächste Woche noch lektoriert wird. Außerdem fahre ich zum zehnjährigen Jubiläum von ArbeiterKind.de nach Berlin und direkt danach mit Rike und Anja zum Litcamp Hamburg. Ende des Monats findet dann das Seminar zu „Kommunikation und Rhetorik“ in Halle statt. Irgendwie bin ich also doch wieder mehr unterwegs als ursprünglich angestrebt. Zumindest bin ich am Wochenende vom 22./23. September daheim, wenn es wieder #litnetzwerk heißt!

7 Kommentare

  1. Hört sich doch nach einem entspannten Monat an und das doch auch mal schön. Bei deiner Hausarbeit wünsche ich dir weiterhin viel Glück ;). Bin froh, dass ich das diesen Semester mal nicht machen muss und jetzt nach der Bachelorarbeit etwas Ruhe hatte. Im Herbst geht es dann wieder los, deshalb genieße ich die Auszeit jetzt mal ganz ohne schlechtes Gewissen.

    „Wie der Vater…“ ist auch schon auf meine Liste gewandert ,was aber der Hauptdarstellerin geschuldet ist. War mir da erst unsicher, ob der wirklich gut ist, aber du machst mich nun doch neugierig. Die anderen beiden Filme habe ich auch schon gesehen und ich fand beide gut und hoffe somit bei beiden auf eine Fortsetzung.

    Also ich finde 2 Beiträge pro Woche auch ausreichend. Als Leserin brauch ich nicht jeden Tag einen neuen Beitrag. Das ist mir ehrlich gesagt zu viel, weil mir dafür dann auch die Zeit fehlt. Zudem kommt es ja am Ende eh auf die Qualität der Beiträge an. Was bringen tägliche Posts, wenn die dann nur lustlos hingeklatscht werden.

    • Die Hausarbeit hätte ich eigentlich paar Wochen nach Abgabe der Bachelorarbeit schreiben sollen, aber dann gab es einige (teilweise nicht von mir verschuldete) Verzögerungen und nun ist sie die letzte offene Hausarbeit XD Genieß auf jeden Fall die Zeit, der Stress geht früh genug wieder los.

      Ich merk es auch bei mir selbst, dass mir (zu) viele Beiträge schnell zu viel werden. Und es zeigt sich auch, dass abwechslungsreiche Postings so schwierig zu leisten sind. Ganz schlimm finde ich das immer, wenn dann ziemlich lustlos bei wöchentlichen Aktionen mitgemacht wird. Aber der Trend scheint generell zum „bewussteren“ bloggen, scheint es mir.

  2. Ich mag deine Zoofotos! Immer wieder faszinierend wie farbig Frösche sein können und Faultiere sind eh großartig! *hach*

    Schön, dass du dir einen relativ ruhigen August gönnen konntest. Ich hoffe, du hast dabei genügend Energie für die kommenden Monate getankt. (Und wenn nicht, dann musst du dir wohl noch einmal eine solche „Auszeit“ gönnen. 😉 )

    Ich wünsche dir viel Spaß bei all deinen Vorhaben im September (ist ja klar, dass du an dem einen Wochenende, an dem du daheim bist, schon wieder Pläne hast *g*)! Hab eine schöne Zeit!

    • Ah, danke 🙂 Hätte gern noch mehr Amphibien und Reptilien fotografiert, aber gute Fotos sind da gar nicht so leicht.

      Ich wünschte, ich hätte mehr Energie getankt. Allerdings habe ich ja endlich mal die Hausarbeit angegangen, was mich vermutlich auch viel Energie gekostet hat.

      Dieses WE bin ich übrigens auch daheim, ganz ohne Pläne XD Aber ich habe mich auch bewusst gegen die Teilnahme bei einer Sache entschieden, damit dies so ist.

      • Die Hausarbeit hat gewiss eine Menge Energie gekostet – du hast sie ja vermutlich nicht ohne Grund so vor dir hergeschoben. 😉

        Irgendwann kommt man wohl in einer Phase seines Lebens an, in der man sich gut überlegen muss, wofür man seine Energie aufwendet. Auch wenn theoretisch alles tolle und spannende Unternehmungen wären, kann man die doch nicht genießen, wenn man viel zu kaputt ist. Ich persönlich finde solche terminfreien Wochenenden ja gar nicht so übel … *g*

        • Gefühlsmäßig musste ich mir schon immer überlegen, wofür ich meine Energie aufwende *g* Aber ja, vieles wird mit den Jahren nur noch anstrengender. Weshalb ich normalerweise ja auch darauf achte, viele „leere“ Wochenenden dazwischen zu haben. So bald der September vorbei ist, wird auch viel mehr Ruhe wieder bei mir einkehren 🙂

          • Mal schauen, ob das wirklich so klappt. Irgendwie scheinst du mir doch zu leicht zu Unternehmungen verführbar zu sein, weil es so viele interessante Dinge zu erleben gibt. 😉

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