Fremde Funken 01/2021

Symbolbild Funken

Erinnert Ihr Euch noch an meine Linkempfehlungen? Viele dieser Links habe ich bereits vor Monaten zusammengestellt, doch dann kamen die neuen Aufgaben auf der Arbeit… Hier kommt nun endlich eine nicht mehr ganz neue Auswahl in meinen Augen besonders gelungener Beiträge. Völlig unsortiert, quer durch die verschiedenen Themengebiete. Und ohne Erwartung einer Gegenleistung. Aber Achtung: Es wird film- und serienlastig!

Habt Ihr in den letzten Wochen und Monaten festgestellt, dass obwohl Ihr mehr Zeit zum lesen habt, Ihr es kaum noch schafft? Ich fand diesbezüglich den Artikel „Mental Illness Can Make It Hard to Read. Here’s Why — and What You Can Do“ sehr interessant. Die Pandemie ist ein kollektives Trauma und so ist es sehr schlüssig, dass viele von uns nicht mehr die nötige innere Ruhe zum Lesen finden. Ich kann aber immerhin verkünden, dass ich mittlerweile wieder eins, zwei Bücher im Monat schaffe. Und damit auch genug zum Thema Covid-19 in diesem Beitrag.

Sabrina von Sabrinasblogwelt hat mich mit Ihrer Rezension sehr neugierig auf die Fortsetzung von QualityLand gemacht. Unter dem Titel „Marc-Uwe Kling: QualityLand 2.0
(was in der Fußnote dieser Rezension steht ist ultrakrass)*“ teasert sie an, welche Figuren weitere Abenteuer erleben. Im Februar wurde allerdings leider verkündet, dass HBO die Serie zu QualityLand nicht mehr weiterverfolgt. Mal schauen, ob sie noch woanders unterkommt, ich hätte das sehr meta gefunden.

Vermutlich hat es sich unter allen Blogger:innen mittlerweile herum gesprochen, aber zur Sicherheit: Der Rundfunkstaatsvertrag ist ausgelaufen und wurde im November 2020 durch den Medienstaatsvertrag ersetzt. Das heißt, dass im Impressum der rechtliche Bezug zu ändern war. Die Details findet Ihr bei RoXXie im Beitrag „Achtung: Impressum-Update vornehmen„, wo sie detailliert darauf eingeht.

Zum feministischen Kampftag möchte ich nachträglich noch den Beitrag von Eva von Schreibtrieb verlinken. Mir ist die letzten Jahren auch immer mehr aufgefallen, wie der Begriff der Frauenliteratur der Deklassifizierung dient. Frauen schreiben für Frauen und Männer für Menschen, so kommt es jedenfalls oft rüber. Lasst uns neue und sinnvollere Begrifflichkeiten finden, wenn wir schon abgrenzen wollen!

Frauenliteratur – Ausgrenzung, Abwertung, Albernheit

Bereits im Juli 2020 hat Sarah von Nonsensente „Die 20 bekanntesten Buchverfilmungen und ihre Vorlagen“ zusammengestellt. Obwohl die Rede von den 20 bekanntesten Buchverfilmungen ist, wusste ich von manchen Büchern noch gar nicht, dass sie mal verfilmt worden sind. Sarah bewertet in ihrer Übersicht auch jeweils Buch und Film im Vergleich. Falls Ihr also auf der Suche nach sehenswerten Buchverfilmungen seid, schaut doch mal bei ihr vorbei!

Wo wir grad beim Thema Filme sind, möchte ich Euch diesen Artikel aus der Freitag nicht vorenthalten: „Die Fassade passt„. Stefan Wöhleke erzählt im Interview von Thomas Abeltshauser unter besonderen Bezug auf die Serie „Das Damengambit“, wie er Drehorte findet. Ich fand das super interessant zu lesen, denn er schildert auch den weiteren Prozess, wie ein Drehort dann von den verschiedenen Instanzen abgenommen wird. Und natürlich verrät er, wie und wo er unverbrauchte Drehorte auftut.

Sehr gefreut hat es mich, dass Sarah von Books on Fire im Oktober über „5 weitere historische Frauen, die eine Serie verdienen würden“ gebloggt hat. Die vorgestellten Damen waren mir größtenteils kaum bis gar nicht bekannt, aber ihre Lebensgeschichten lesen sich sehr spannend, so dass ich mir sehr gut Serien vorstellen könnte. Denn ich fände es wirklich toll, wenn nicht nur zum x-ten Mal die Tudor verfilmt würden, sondern wir auch mal andere Länder und Geschichten kennenlernen könnten.

Im Blogpost „“Isabella” und “Bridgerton”: Es geht nicht um historische Authentizität“ beschreibt Katlin von Zeitfäden, warum der Widerstand gegen BIPoC-Figuren in Historienserien sich nicht mit vermeintlicher historischer Korrektheit begründen lässt. Es gab früher durchaus z.B. schwarze Menschen in einflussreichen gesellschaftlichen Positionen, ihre Hautfarbe wurde aber oftmals aus der Geschichtsschreibung getilgt. Mich hat der Beitrag übrigens an Dido Elizabeth Belle erinnert.

“Isabella” und “Bridgerton”: Es geht nicht um historische Authentizität

Wenn Ihr untersuchen wollt, wir intensiv Ihr Netflix für was nutzt, dann schaut doch mal bei Kaisu vorbei. In dem Beitrag „Meine Netflix-Analyse“ beleuchtet sie, wir Ihr den von Netflix zur Verfügung gestellten Datenschatz heben könnt, um ihn für Auswertungen zu verwenden. Ich bin leider bisher noch nicht zum analysieren gekommen, aber ich schaue auch recht viel noch klassisch auf DVD, so dass die Aussagekraft eingeschränkt ist.

Warum lest und schaut Ihr Eure Lieblingsserien: Wegen der Handlung oder doch mehr wegen Eurer Lieblingscharaktere? Nicole von Smalltownadventure hat in ihrem Beitrag „Parasoziale Beziehungen zu fiktionalen Figuren und ihre sozialen Funktionen“ aufgeschlüsselt, warum es uns beruhigt, wenn wir immer wieder unsere Lieblingsfolgen anmachen oder bestimmte Bücher erneut lesen. Habt Ihr parasoziale Beziehungen?

2 Kommentare

  1. Hallöchen,

    erst einmal vielen lieben Dank für die Verlinkung.

    Ich werde mich jetzt die nächsten Tage durch die anderen Links klicken und ich danke dir für die vielen interessanten Themen, die du mir hier vorgestellt hast.

    Cheerio
    RoXXie

    • Hallo RoXXie,

      schön, dass dich die Themen interessieren, ich hoffe, du hattest Spaß beim Stöbern.

      Viele Grüße
      Elena

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