Warum die Flüchtlingskrise keine ist – eine Argumentationshilfe

Symbolbild Flüchtlinge

Wer den Meinungsäußerungen von „besorgten Bürgern“, bestimmten Politiker*innen und leider auch zahlreichen Medien lauscht, könnte manchmal glauben, dass Deutschland kurz vor dem Abgrund steht. Mit bestimmten Zeitgenoss*innen lässt es sich daher schwerlich diskutieren. Falls Ihr es aber doch versuchen wollt, bekommt Ihr hier zahlreiche Argumente von mir, warum die Situation längst nicht so dramatisch ist.

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Christine Nöstlinger, Gretchen Sackmeier und ich

Symbolbild Bücher

Wer wie ich ein Kind der Neunziger Jahre ist, ist an Christine Nöstlinger nicht vorbeigekommen. Als eine der bekanntesten und einflussreichsten Kinder- und Jugendbuchautor*innen des deutschen Sprachraums hat sie über hundert Bücher geschrieben. Anlässlich ihres Todes möchte ich einen persönlichen Blick zurückwerfen und herausstellen, warum sie auch heute noch sehr lesenswert ist. Dies ist ein Beitrag in meiner Kolumne „Gedankenfunken„, die sich mit ganz unterschiedlichen, aber überwiegend buchigen Themen beschäftigt.

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Mid-Year Book Freak-Out Tag

Zum ersten Mal habe ich den Tag vor einer Woche bei Büchereckenliebe gesehen, aber seitdem scheint er sich wie ein Lauffeuer unter den Bücherblogger*innen zu verbreiten. Daher ist es wohl nur gut, dass ich mir direkt am Wochenende Zeit genommen habe, die vielen Fragen zu beantworten und somit dieser Beitrag heute online gehen kann. Erfahrt, welche Bücher mir im letzten halben Jahr unter welchen Aspekten besonders gut (oder schlecht) gefallen haben und welche Bücher ich für das zweite Halbjahr plane!

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„Six Wakes“ von Mur Lafferty

In letzter Zeit interessieren mich immer stärker Weltraum-Abenteuer mit einem gutem Schuss Mystery, weshalb meine Wahl auf „Six Wakes“ von Mur Lafferty fiel. Auf Deutsch gibt es das Buch übrigens seit kurzem unter dem Titel „Das sechste Erwachen“. In dieser Geschichte wird das Genre Science-Fiction mit einem Whodunit verknüpft. Welcher Aspekt mir unerwarteterweise am meisten gefallen hat, erfahrt Ihr in der Rezension!

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Funkenflug 6/2018

Gefühlt kann ich das in fast jeden Rückblick scheiben: Die Zeit ist verflixt schnell vergangen. War es gefühlt gestern noch Mai, steht nun schon der Juli vor der Tür. Schuld daran dürften unter anderem die vielen Aktivitäten haben, auf die ich weiter unten noch eingehen werde. Es gab einige gute Nachrichten und auch paar Rückschläge. Jedenfalls quelle ich von Monat zu Monat mehr mit Ideen über, nur mein Schlafbedürfnis macht mir bei der Umsetzung oft einen Strich durch die Rechnung.

Lesefunken: Keine Ahnung, wann ich „Qualityland“ von Marc-Uwe Kling angefangen habe zu hören. Es ist auf jeden Fall schon paar Monate her. Aber auf der Rückfahrt von Straßburg habe ich das Hörbuch endlich beendet! Es war sehr unterhaltsam, auch wenn ich mir irgendwie mehr von der Auflösung erhofft hatte.

Dann habe ich den ersten Band von „Ms. Marvel“ gelesen, Vol. 1 „No Normal“. Ein vielversprechender Auftakt, aber nicht so packend, dass ich unbedingt das Geld für die nachfolgenden Bände in die Hand nehmen will.

Sehr gefesselt hat mich „Six Wakes“ von Mur Lafferty, was zwar etwas auf der Mystery-Ebene schwächelte, aber mich mit den ethischen Fragen zum Thema Klonen packte. Eine Rezension gammelt auch schon angefangen im Dashboard herum.

Außerdem habe ich bereits auf dem Weg nach Straßburg „The Belles“ von Dhonielle Clayton begonnen. Wenn die ausufernden detaillierten Beschreibungen sämtlicher optischer Details nicht wäre, hätte ich das Buch bestimmt schon dreimal durch. So fehlen mir noch einige Seiten.

Mit der Fertigstellung von Rezensionen hatte ich es diesen Monat nicht so, aber zumindest habe ich eine alte Besprechung übertragen. Ihr findet also nun meine Rezension zu „Baba Dunjas letzte Liebe“ von Alina Bronsky nun bei Gedankenfunken.

Film- und Serienfunken: Ich war mit Rike im Film „Ocean’s 8“ und es war eine Freude, all die großartigen Schauspielerinnen versammelt zu sehen. Von der Story her wäre aber durchaus mehr drin gewesen, so Bestand der Clou vor allem darin, dass die Crew komplett weiblich besetzt war.

Anfang Juni ging die zweite Staffel von „Queen of the South“ online und ich habe die Folgen weg inhaliert. Ich liebe es einfach, wie die beiden weiblichen Hauptfiguren starke Frauen sind, die sich nicht von den Männern unterbuttern lassen.

Dann kamen die DVDs mit der ersten Staffel von „The Good Fight„, den Spin-Off zu „The Good Wife“. Es gibt einige interessante Weiterentwicklungen grad in Richtung mehr Diversität, allerdings bleibt die Serie in meinen Augen leider nur ein schwacher Abglanz.

Spielfunken: Bei „Harry Potter: Hogwarts Mystery“ geht es im vierten Schuljahr nur noch langsam voran, da die Spielinhalte erst jetzt nach und nach frei geschaltet werden. Das bedeutet immer mal wieder ein paar Tage Pause, bevor ich mit den Quests weitermachen kann.

Da ich endlich mal wieder ein richtiges Game spielen wollte, habe ich mir nun doch „Surviving Mars“ geholt in der Hoffnung, dass die meisten Probleme vom Launch mittlerweile rausgepatcht sind. Das Spiel hat auf jeden Fall absolutes Suchtpotenzial und ich wünsche wirklich, dass die Spielgeschwindigkeit noch stärker erhöht werden könnte. Ich werde mal schauen, ob es dafür vielleicht einen Mod gibt.

Unterwegsfunken: Anfang des Monats war ich wie angekündigt in Straßburg, um das European Youth Event zu besuchen. Das war echt ein tolles Erlebnis und ich plane noch einen Bericht zu schreiben (wie ich ja so viele Posts plane *hust*).

Mitte des Monats war ich für fünf Tage in Heidelberg, daher auch die Fotos. An zwei Tagen davon habe ich eine bestimmte Veranstaltung besucht, zum Nachlesen im Literaturcamp-Heidelberg-Bericht.

Blogfunken: Ich dachte ja beim Verfassen des Rückblicks schon, dass ich fast gar nicht gebloggt habe, aber es ist doch ein bisschen was online gegangen.

Für ziemlichen Wirbel hat mein Beitrag „Fünf Gründe, warum ich Rezensionsexemplare kontraproduktiv finde“ gesorgt, mit über fünfzig Kommentaren ist es nun der meist kommentierte Post im Blog.

Nachdem ich einige Monate gesammelt habe, war es nun wieder an der Zeit, meine Neuzugänge vorzustellen. Dabei habe ich erfreut fest gestellt, dass ich schon eine ganze Menge von ihnen bereits gelesen hatte. Jetzt heißt es aber erst einmal Bestell-Stop bis zu meinen Geburtstag Ende Juli.

Wie jeden Monat gab es auch im Juni ein Interview, dieses Mal hieß es „Reloaded: Nachgefragt bei … Sandra“ von lettersalad. Ich find das immer total spannend zu sehen, was sich nach all den Blogjahren geändert hat und was nicht.

Last but not least sei auf die „Fremden Funken“ verwiesen, wo ich empfehlenswerte Blogbeiträge von anderen Menschen verlinkt habe. Dieses Mal handelte es sich um eine Art Spezialausgabe durch die Zusammenstellung der für mich besten Beiträge, die ich während des #litnetzwerk gelesen habe.

Zukunftsfunken: Ich kann es grad einfach nicht lassen, mich für irgendwelche Programme anzumelden und mir zusätzliche Aufgaben aufzubürden. Mein Kalender für die kommenden zwei Wochen sieht so aus: Von Montag bis Freitag nehme ich am Programm „Frontrunner“ von Common Purpose im Ruhrgebiet teil, wo es unter anderem um Leadership geht. Am Freitag treffen wir uns vom Bildungsgerechtigkeitsfond in Bonn und ich muss dafür noch einiges vorbereiten. Nach einen freien Samstag fahre ich dann auch am Sonntag nach Berlin, wo ich dann bis Freitag an der Sommeruniversität der Friedrich-Ebert-Stiftung teilnehme. Unter dem Motto „Was ist links? Impulse für ein besseres Morgen“ werden wir mit einigen sozialdemokratischen Größen diskutieren, aber auch in Workshops arbeiten usw. Ist glaube ich genau das richtige grad für mich, da mich die Gegenwart doch sehr deprimiert. Direkt am Samstag ist dann auch das Sommerfest meiner Hochschulgruppe. Außerdem freue ich mich schon total auf eine Spielrunde am Ende des Monats! Und Geburtstag habe ich zwischendurch auch noch …

Ich werde mal schauen, dass ich mich trotzdem ab und zu mal an das Tippen von Beiträgen setze, aber falls Ihr nichts mehr von mir hört, war es wohl einfach zu viel Input.

Reloaded: Nachgefragt bei … Sandra

Sandra von lettersalad habe ich für „Nachgefragt bei …“ das erste Mal im Januar 2012 interviewt. Mittlerweile bloggt sie genauso wie ich seit acht Jahren über Bücher. Da hat sich einiges geändert, aber manches auch nicht. In der Neuauflage des Interviews verrät Sandra unter anderem, welche Blogs von früher sie sehr vermisst – ich vermisse die genannten übrigens auch. Viel Spaß mit dem Interview!

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Erfahrungsbericht zum Literaturcamp Heidelberg 2018

Wie die ein oder andere Person vermutlich aufgrund meiner Tweets mitbekommen hat, war ich letztes Wochenende beim Literaturcamp Heidelcamp. Es war mein zweites Barcamp nach dem Literaturcamp in Bonn, so dass ich die Struktur schon etwas kannte. In diesem Beitrag berichte ich Euch, welche Sessions ich besucht habe, welche Leute ich getroffen habe und wie es mir so beim #litcamp18 gefallen hat.

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Fremde Funken #5

Vor ziemlich genau einen Monat fand das #litnetzwerk unter meiner organisatorischen Leitung statt. Durch das Besuchen von fast hundert Blogs stieß ich auf bergeweise interessante Diskussionen, Listen, Rezensionen und vieles mehr gestoßen und steuerte meine Kommentare dazu bei. Im Nachgang habe ich nun meine persönliche Top Ten der besten Blogbeiträge zusammengestellt, wobei mir die Auswahl absolut nicht leicht fiel. Hier kommt nun eine Auswahl in meinen Augen besonders gelungener Beiträge. Völlig unsortiert, quer durch die verschiedenen Themengebiete. Und ohne Erwartung einer Gegenleistung.

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Neuzugänge #4

Auch wenn ich jeden Monat nur drei Bücher bestelle, kamen nach vier Monaten jetzt doch einige Bücher für diesen Beitrag zusammen. Die Bestellreihenfolge ist übrigens von unten nach unten. Wie gewohnt präsentiere ich Euch meine Neuzugänge mit Kommentar, warum ich diese Bücher ausgewählt habe.

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Fünf Gründe, warum ich Rezensionsexemplare kontraproduktiv finde

Symbolbild Bücher

Beim letzten #litnetzwerk entstand die Idee zu diesem Beitrag. Es gibt viele Gründe, warum ich Rezensionsexemplare nicht gut finde. In diesem Beitrag konzentriere ich meine Argumentation jedoch darauf, warum ich diese schädlich für die Rezensionsvielfalt und somit für den Pluralismus von Blogs empfinde. Entstanden ist diese Liste mit fünf Punkten, die ich bewusst kurz gehalten habe. Dies ist ein Beitrag in meiner neuen Kolumne „Gedankenfunken„, die sich mit ganz unterschiedlichen, aber überwiegend buchigen Themen beschäftigt.

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