Kategorie: Diverses

Funkenflug 7/2018

Nun bin ich schon wieder ein Jahr älter und stelle fest, dass derzeit sowohl den kleinen und großen Projekten ziemlich hinterherhinke. Da es aber bei meinen Aktivitäten nur die Zeit wert oder die Zeit extrem wert gab, denke ich, dass ich die Prioritäten richtig gesetzt habe. Jedenfalls war ich in der ersten Woche früh und viel unterwegs, hatte in der zweiten Woche von morgens bis nachts Programm, in der dritten Woche war ich leider am kränkeln und in der vierten Woche kam die Hitzewelle pünktlich zum Geburtstag.

Lesefunken: Mit Lesen hatte ich es diesen Monat nicht so. Immerhin habe ich „The Belles“ von Dhonielle Clayton fertig gelesen und die Rezension dümpelt auch schon fast fertig im Dashboard. Außerdem habe ich „Nyxia“ von Scott Reintgen beinahe durchgelesen, ziemlich vielversprechend, denn wenn es auch das typische Trainingscamp gibt, ist dies ziemlich originell gestaltet.

Immerhin eine Besprechung habe ich online gestellt, nämlich die Rezension zu „Six Wakes“ von Mur Lafferty, sehr empfehlenswertes Buch! Ich will es echt mal schaffen, jeden Monat mindestens eine frische und eine Rezension „aus der Konserve“ zu veröffentlichen. Mehr wäre natürlich schön, aber es klappt ja … nicht.

Serienfunken: Ähm, habe ich was geschaut? Ich habe es halb durch die erste Staffel „Safe“ geschafft, dann war endgültig die Luft für mich raus. Vom viel beworbenen „Set It Up“ habe ich nur die erste Stunde geschaut. Jetzt habe ich „The Knicks“ eingelegt und hoffe, dass ich nicht den Spaß verliere.

Spielfunken: Ich spiele an manchen Tagen von morgens bis abends, öfters aber von nachmittags bis tief in die Nacht „Surviving Mars„. Für mich hat das Spiel einen guten Schwierigkeitsgrad, auch wenn es leichter als erwartet ist. Aber ich habe auch Spaß dran, die meisten der verschiedenen Errungenschaften auf Steam frei spielen zu können, ohne dass ich mehrere Anläufe brauche. Mittlerweile habe ich schon 3/4 dieser geschafft. Fans von Tropico werden hier definitiv gut bedient, aber es ist kein neues SimCity und auch kein Anno. Muss es für mich aber auch nicht sein.

Unterwegsfunken: In der ersten Juli-Woche habe ich am Frontrunner-Programm von Common Purpose teilgenommen. Das richtet sich an Studierende zum Ende ihres Studiums, ermöglicht den Kontakt mit Entscheidern und Orientierung in Richtung eigener Gestaltungs- und Karrieremöglichkeiten. Kann ich jeder Person nur empfehlen, die unsicher ist, wohin es nach dem Studium gehen soll. Ich habe unter den Teilnehmer*innen super nette Menschen kennengelernt und einige interessante Gespräche mit Führungskräften aus unterschiedlichen Feldern geführt. Früher habe ich Führung für mich ziemlich kategorisch ausgeschlossen, aber mittlerweile denke ich, dass ich das gut(!) hinbekommen kann.

Danach war ich einen Tag in Bonn für den Bildungsgerechtigkeitsfonds. Dabei „mussten“ wir feststellen, dass sich die Situation gedreht hat: Hatten unsere Vorgänger*innen aufgrund fehlender Werbung zu wenig Bewerbungen bekommen und daher Geld ausgegeben, so dass Mittel aus den Fonds zwangsabflossen; haben wir nun mehr Bewerbungen als Geld zum Fördern. Falls Ihr mir noch ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk machen möchtet, spendet einfach paar Euros!

Die zweite Juli-Woche stand dann ganz im Zeichen der Sommeruniversität der Friedrich-Ebert-Stiftung, dieses Jahr unter dem Motto „Was ist links? Impulse für ein besseres Morgen“. Es war interessant, so viele durchaus hochrangige Politiker*innen (zum Beispiel Olaf Scholz) zu treffen, aber mir fehlte neben den ganzen Input die Zeit zur Reflektion und zur Erarbeitung eigener Visionen. Wenn von 9 Uhr morgens bis 9 Uhr abends Programm ist, muss aus meiner Sicht auch gezielter Austausch über die Mahlzeiten hinaus eingeplant werden. Zumindest haben wir an einem Tag, das erste Mal bei der Sommeruniversität, ein Programm erarbeitet, so dass zumindest etwas handfestes bleibt. Highlight war für mich die Lesung von Manja Präkels aus „Als ich mit Hitler Schnapskirchen aß“ über den Untergang der DDR. Eigentlich nicht mein Genre, aber die Frau war mir so sympathisch, auch in der offenen Diskussion im Anschluss, dass ich erwäge, das Buch trotzdem zu lesen. Das Essen war übrigens super und die Lage wunderschön, wenn auch sehr abgelegen. Nur die Andenken von den Kribbelmücken zieren teilweise noch immer meinen Körper … Jedenfalls könnt Ihr nächstes Jahr auch dabei sein, außer den Fahrtkosten und einer Anmeldegebühr von 50 Euro, die Ihr aber direkt zu Beginn der Veranstaltung zurückbekommt, ist die Sommeruniversität kostenlos. Es gibt auch keine Voraussetzungen, außer dass sich die Veranstaltung an “ junge engagierte und interessierte Nachwuchskräfte“ richtet. Wenn Ihr in der Ausbildung seid oder studiert, sehe ich das locker als erfüllt an.

Danach war dann Pause angesagt, denn die zwei Wochen waren doch ziemlich intensiv und nicht zuletzt aufgrund zahlreicher höllisch juckender Stiche von Kribbelmücken war ich angeschlagen. Aufgrund der Hitzewelle habe ich an meinen Geburtstag eine ziemlich ruhige Kugel geschoben, aber es war dennoch sehr nett. Letzten Samstag war dann Spieletag bei Rike (@RikeRandom) angesagt und sie hat es sich nicht nehmen lassen, uns auch dieses Mal kulinarisch zu verwöhnen. Und dann gab es von ihr für mich noch das gezeigte Geschenkpaket! Gespielt haben wir natürlich auch, Munchkin und dann später Cards Against Humanity. Wobei Anja (@ichbinkreatief) und Rike finden, dass ich in dem Spiel viel zu gut bin. Rachel (@Livenitup_DE) hat während des Spielens vor Lachen geweint und keine Luft mehr gekriegt, wodurch wir auch immer sehr viel lachen mussten (und die Anja fing dann auch mit den Lachtränen an). Jenny (@leseninleipzig) kannte das Spiel vorher nicht, ist aber nun infiziert. So muss das!

Blogfunken: Zu Beginn des Monats habe ich buchmäßig einen Blick zurück auf das letzte halbe Jahr geworfen, das Ergebnis findet Ihr im Mid-Year Book Freak-Out Tag.

Dann habe ich „Warum die Flüchtlingskrise keine ist – eine Argumentationshilfe“ verfasst und erstaunlich viel zudem positives Feedback bekommen. Das lässt mich über eine Fortsetzung nachdenken.

Wie gewohnt gab es auch diesen Monat eine Linksammlung zu empfehlenswerten Beiträgen mit den Fremden Funken. Da die Hitzewelle vorbei ist, möchte ich aber eindringlich dazu auffordern, wieder mehr zu bloggen, liebe Kolleg*innen!

Auch ein Interview gab es natürlich, wenn es dieses Mal auch zeitlich knapp geriet. Zum Glück ist die Frau hinter TheBlueSiren eingesprungen und so heißt es „Nachgefragt bei … Babsi„.

Als letzten Beitrag vor diesen habe ich dann „Im Zwielicht„, eine Kurzgeschichte von mir, veröffentlicht. Was denkt Ihr? Ich wünsche mir noch mehr Feedback.

Zukunftsträume: Alles erledigen, was die letzten Monate so liegen geblieben ist. Weshalb ich mich im August für gar nichts angemeldet habe. Da staunt Ihr, was? Ein paar Ausflüge und Treffen wird es vermutlich schon geben, aber nichts, was über einen Tag hinausgeht und eine auswärtige Übernachtung erfordert. Mal sehen, ob ich dann mal mit der Endphase meines Studiums weiterkomme. Postings wird es aber im Blog auch definitiv ein paar geben!

Im Zwielicht

Auf vielfachen Wunsch einer einzelnen Person kommt hier nun eine Kurzgeschichte von mir. Erstmal veröffentlicht habe ich sie 2010 im Rahmen eines Schreibwettbewerbs. Für den Blog habe ich ein paar Feinheiten optimiert, inhaltlich ist sie unverändert. Feedback ist erwünscht. Vielleicht wird dann eine neue Rubrik namens Schreibfunken draus.

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Fremde Funken #6

Mit den steigenden Temperaturen scheint es auch unter den Buchblogger*innen zu einem Sommerloch zu kommen. Insofern trifft es sich ganz gut, dass es viele Verlinkungen nicht in die letzte Ausgabe von „Fremde Funken“ geschafft haben und diese somit nun ihre Chance bekommen. Hier kommt nun eine Auswahl in meinen Augen besonders gelungener Beiträge. Völlig unsortiert, quer durch die verschiedenen Themengebiete. Und ohne Erwartung einer Gegenleistung.

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Warum die Flüchtlingskrise keine ist – eine Argumentationshilfe

Symbolbild Flüchtlinge

Wer den Meinungsäußerungen von „besorgten Bürgern“, bestimmten Politiker*innen und leider auch zahlreichen Medien lauscht, könnte manchmal glauben, dass Deutschland kurz vor dem Abgrund steht. Mit bestimmten Zeitgenoss*innen lässt es sich daher schwerlich diskutieren. Falls Ihr es aber doch versuchen wollt, bekommt Ihr hier zahlreiche Argumente von mir, warum die Situation längst nicht so dramatisch ist.

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Funkenflug 6/2018

Gefühlt kann ich das in fast jeden Rückblick scheiben: Die Zeit ist verflixt schnell vergangen. War es gefühlt gestern noch Mai, steht nun schon der Juli vor der Tür. Schuld daran dürften unter anderem die vielen Aktivitäten haben, auf die ich weiter unten noch eingehen werde. Es gab einige gute Nachrichten und auch paar Rückschläge. Jedenfalls quelle ich von Monat zu Monat mehr mit Ideen über, nur mein Schlafbedürfnis macht mir bei der Umsetzung oft einen Strich durch die Rechnung.

Lesefunken: Keine Ahnung, wann ich „Qualityland“ von Marc-Uwe Kling angefangen habe zu hören. Es ist auf jeden Fall schon paar Monate her. Aber auf der Rückfahrt von Straßburg habe ich das Hörbuch endlich beendet! Es war sehr unterhaltsam, auch wenn ich mir irgendwie mehr von der Auflösung erhofft hatte.

Dann habe ich den ersten Band von „Ms. Marvel“ gelesen, Vol. 1 „No Normal“. Ein vielversprechender Auftakt, aber nicht so packend, dass ich unbedingt das Geld für die nachfolgenden Bände in die Hand nehmen will.

Sehr gefesselt hat mich „Six Wakes“ von Mur Lafferty, was zwar etwas auf der Mystery-Ebene schwächelte, aber mich mit den ethischen Fragen zum Thema Klonen packte. Eine Rezension gammelt auch schon angefangen im Dashboard herum.

Außerdem habe ich bereits auf dem Weg nach Straßburg „The Belles“ von Dhonielle Clayton begonnen. Wenn die ausufernden detaillierten Beschreibungen sämtlicher optischer Details nicht wäre, hätte ich das Buch bestimmt schon dreimal durch. So fehlen mir noch einige Seiten.

Mit der Fertigstellung von Rezensionen hatte ich es diesen Monat nicht so, aber zumindest habe ich eine alte Besprechung übertragen. Ihr findet also nun meine Rezension zu „Baba Dunjas letzte Liebe“ von Alina Bronsky nun bei Gedankenfunken.

Film- und Serienfunken: Ich war mit Rike im Film „Ocean’s 8“ und es war eine Freude, all die großartigen Schauspielerinnen versammelt zu sehen. Von der Story her wäre aber durchaus mehr drin gewesen, so Bestand der Clou vor allem darin, dass die Crew komplett weiblich besetzt war.

Anfang Juni ging die zweite Staffel von „Queen of the South“ online und ich habe die Folgen weg inhaliert. Ich liebe es einfach, wie die beiden weiblichen Hauptfiguren starke Frauen sind, die sich nicht von den Männern unterbuttern lassen.

Dann kamen die DVDs mit der ersten Staffel von „The Good Fight„, den Spin-Off zu „The Good Wife“. Es gibt einige interessante Weiterentwicklungen grad in Richtung mehr Diversität, allerdings bleibt die Serie in meinen Augen leider nur ein schwacher Abglanz.

Spielfunken: Bei „Harry Potter: Hogwarts Mystery“ geht es im vierten Schuljahr nur noch langsam voran, da die Spielinhalte erst jetzt nach und nach frei geschaltet werden. Das bedeutet immer mal wieder ein paar Tage Pause, bevor ich mit den Quests weitermachen kann.

Da ich endlich mal wieder ein richtiges Game spielen wollte, habe ich mir nun doch „Surviving Mars“ geholt in der Hoffnung, dass die meisten Probleme vom Launch mittlerweile rausgepatcht sind. Das Spiel hat auf jeden Fall absolutes Suchtpotenzial und ich wünsche wirklich, dass die Spielgeschwindigkeit noch stärker erhöht werden könnte. Ich werde mal schauen, ob es dafür vielleicht einen Mod gibt.

Unterwegsfunken: Anfang des Monats war ich wie angekündigt in Straßburg, um das European Youth Event zu besuchen. Das war echt ein tolles Erlebnis und ich plane noch einen Bericht zu schreiben (wie ich ja so viele Posts plane *hust*).

Mitte des Monats war ich für fünf Tage in Heidelberg, daher auch die Fotos. An zwei Tagen davon habe ich eine bestimmte Veranstaltung besucht, zum Nachlesen im Literaturcamp-Heidelberg-Bericht.

Blogfunken: Ich dachte ja beim Verfassen des Rückblicks schon, dass ich fast gar nicht gebloggt habe, aber es ist doch ein bisschen was online gegangen.

Für ziemlichen Wirbel hat mein Beitrag „Fünf Gründe, warum ich Rezensionsexemplare kontraproduktiv finde“ gesorgt, mit über fünfzig Kommentaren ist es nun der meist kommentierte Post im Blog.

Nachdem ich einige Monate gesammelt habe, war es nun wieder an der Zeit, meine Neuzugänge vorzustellen. Dabei habe ich erfreut fest gestellt, dass ich schon eine ganze Menge von ihnen bereits gelesen hatte. Jetzt heißt es aber erst einmal Bestell-Stop bis zu meinen Geburtstag Ende Juli.

Wie jeden Monat gab es auch im Juni ein Interview, dieses Mal hieß es „Reloaded: Nachgefragt bei … Sandra“ von lettersalad. Ich find das immer total spannend zu sehen, was sich nach all den Blogjahren geändert hat und was nicht.

Last but not least sei auf die „Fremden Funken“ verwiesen, wo ich empfehlenswerte Blogbeiträge von anderen Menschen verlinkt habe. Dieses Mal handelte es sich um eine Art Spezialausgabe durch die Zusammenstellung der für mich besten Beiträge, die ich während des #litnetzwerk gelesen habe.

Zukunftsfunken: Ich kann es grad einfach nicht lassen, mich für irgendwelche Programme anzumelden und mir zusätzliche Aufgaben aufzubürden. Mein Kalender für die kommenden zwei Wochen sieht so aus: Von Montag bis Freitag nehme ich am Programm „Frontrunner“ von Common Purpose im Ruhrgebiet teil, wo es unter anderem um Leadership geht. Am Freitag treffen wir uns vom Bildungsgerechtigkeitsfond in Bonn und ich muss dafür noch einiges vorbereiten. Nach einen freien Samstag fahre ich dann auch am Sonntag nach Berlin, wo ich dann bis Freitag an der Sommeruniversität der Friedrich-Ebert-Stiftung teilnehme. Unter dem Motto „Was ist links? Impulse für ein besseres Morgen“ werden wir mit einigen sozialdemokratischen Größen diskutieren, aber auch in Workshops arbeiten usw. Ist glaube ich genau das richtige grad für mich, da mich die Gegenwart doch sehr deprimiert. Direkt am Samstag ist dann auch das Sommerfest meiner Hochschulgruppe. Außerdem freue ich mich schon total auf eine Spielrunde am Ende des Monats! Und Geburtstag habe ich zwischendurch auch noch …

Ich werde mal schauen, dass ich mich trotzdem ab und zu mal an das Tippen von Beiträgen setze, aber falls Ihr nichts mehr von mir hört, war es wohl einfach zu viel Input.

Fremde Funken #5

Vor ziemlich genau einen Monat fand das #litnetzwerk unter meiner organisatorischen Leitung statt. Durch das Besuchen von fast hundert Blogs stieß ich auf bergeweise interessante Diskussionen, Listen, Rezensionen und vieles mehr gestoßen und steuerte meine Kommentare dazu bei. Im Nachgang habe ich nun meine persönliche Top Ten der besten Blogbeiträge zusammengestellt, wobei mir die Auswahl absolut nicht leicht fiel. Hier kommt nun eine Auswahl in meinen Augen besonders gelungener Beiträge. Völlig unsortiert, quer durch die verschiedenen Themengebiete. Und ohne Erwartung einer Gegenleistung.

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Funkenflug 5/2018

Tierfoto

Puh, der Mai war mal wieder wesentlich vollgestopfter als ich dachte. Wie Ihr mitbekommen habt, bin ich „hierher“ umgezogen. In der Folge habe ich viele Beiträge von meinen Ex-Ex-Blog händisch übertragen. Nächste Mal importiere ich lieber und lösche alles überflüssige! Beide alten Blogs sind nun mit Weiterleitungen versehen, da ich sie nicht DSGVO-tauglich machen wollte. Wegen der DSGVO war generell für viel Beschäftigung nicht nur mit meinem Blog gesorgt, denn eine liebe Freundin ist deshalb mit ihren Blog umgezogen und ich habe sie dabei unterstützt. Außerdem haben auch ganz viele andere Blogger*innen um Hilfe gebeten, die ich gerne geleitest habe. Ah, bevor ich es vergesse: Was sagt Ihr zu Header und Logo, die ich habe gestalten lassen? Ich finde sie wunderbar passend. Oh, und der träumerische Rückblick firmiert nun unter Funkenflug.

Lesefunken: „The Bear and the Nightingale“ von Katherine Arden war eine tolle Geschichte, die zu lesen aber ihre Zeit benötigte. Daher habe ich diesen Monat nur noch „A Natural History of Dragons“ von Marie Brennan geschafft, was mir ebenfalls gut gefiel.

Rezensieren blieb etwas auf der Strecke, daher ist nur meine Rezension zu „Ruined“ von Amy Tintera online gegangen, eine gefällige YA-Fantasy. Ihr könnt aber gern mit mir bei „Fünf Tipps an Autor*innen“ diskutieren, was Euch immer wieder unangenehm in Büchern auffällt.

Film- und Serienfunken: Derzeit habe ich es nicht so mit Serien, daher ist auch hier die Ausbeute eher bescheidend. Die erste Staffel vom viel beworbenen „The Rain“ auf Netflix empfand ich durchaus solide, aber nicht so überwältigend. Aber für alle Fans von Survival-Serien durchaus einen Blick wert. Dann habe ich die letzten Folgen der zweiten Staffel von „Designated Survivor“ geschaut und finde es nun ziemlich schade, dass es keine dritte Staffel geben wird. Dieses Duell wäre interessant geworden.

Aktuell schaue ich die erste Staffel von „Hart of Dixie„, die Südstaaten-Serie war ewig auf meiner Wunschliste. Ich mag die Charaktere und Geschichten, auch wenn die Serie etwas seicht ist. Allerdings muss ich zugeben, dass ich bei Wade zwiegespalten bin, heute würde ein Protagonist hoffentlich nicht mehr so geschrieben werden.

Spielfunken: Bei „Harry Potter: Hogwarts Mystery“ bin ich mittlerweile im dritten Schuljahr. Da der Unterrichtsstoff immer mehr wird, ist abzusehen, dass der Spielfortschritt sich immer mehr verlangsamen wird. Bin gespannt, wie weit ich komme, bevor das nächste Mobilgame meine Aufmerksamkeit fesseln wird.

Unterwegsfunken: Anfang des Monats war ich auf der Bundesvertretungskonferenz der Stipendiaten in Bonn und hatte mehr Spaß als letztes Jahr. Denn dieses Mal wurde sehr zielgerichtet über die Anträge beraten und entschieden. Außerdem war das Essen sehr gut (zu gut, um genau zu sein …) und ein gemeinsamer Besuch der Kirmes bei Rhein in Flammen ließ sich auch einschieben. Nicht zuletzt habe ich dort viele Menschen wiedergetroffen, die ich in den 1 1/2 Jahren in der Studienförderung kennengelernt habe und das sind mittlerweile doch schon eine Menge.

Dann stand mal wieder eine Spielerunde an, die klein, aber fein geriet. Wir hatten jede Menge Spaß und lecker Gegrilltes gab es auch!

Am Pfingstwochenende habe ich „Once Upon a Time„, das Festival der Jahrmarktkultur und Straßenkunst, auf Zeche Zollern mit der Familie besucht. Ich finde Steampunk ja total toll und habe daher mit Interesse die entsprechend gekleideten Künstler*innen und Besucher*innen betrachtet. Ich habe mich gegen das Fotos machen entschieden, aber auf der Homepage gibt es paar Impressionen.

Das Fronleichnam-Wochenende verbringe ich in Straßburg, um am Europäischen Jugend-Event teilzunehmen. In Vorbereitung auf die eigentliche Veranstaltung treffen wir am Donnerstag zwei oder drei Mitglieder des Europäischen Parlaments. Deswegen ist dieser Blogpost auch zu großen Teilen nicht zeitnah zum Monatsende geschrieben worden.

Da ich die letzten Wochen kaum was fotografiert habe, habe ich ein Bild vom letzten Zoobesuch herausgekramt. Wer erkennt das Tier, welches sich grad hingebungsvoll kratzt, so dass die Wassertropfen fliegen?

Blogfunken: Jede Person, die es irgendwie interessierte, hat hoffentlich mitbekommen, dass ich eine #litnetzwerk-Woche organisiert. Alle Infos dazu gab es im Post „Sei dabei beim nächsten #litnetzwerk„.

Empfehlenswerte Blogbeiträge habe ich auch diesen Monat in meiner Rubrik „Fremdgeträumt“ veröffentlicht. Ich muss mal schauen, ob ich diese Rubrik bei Gelegenheit mal umbenenne. Vorschläge sind erwünscht!

Last but not least gab es das monatliche Interviews, dieses Mal hieß es „Nachgefragt bei … Marion“ von Valaracous-Buchstabenmeer.

Zukunftsfunken: Obwohl ich eigentlich nur jedes zweite bis dritte Wochenende mehr als einen Tagesausflug unternehme, komme ich derzeit gefühlt zu nichts. Bald steht schon das Literaturcamp in Heidelberg an, was ich mit meiner Mutter zusammen zu einem fünftägigen Trip ausgedehnen werde. Aber ich habe einige fast fertige Beiträge in der Pipeline und so sollte es hier nicht ganz still werden.

Fremdgeträumt #4

Willkommen zur Mai-Ausgabe von Fremdgeträumt! In den letzten Wochen habe ich einmal mehr viele interessante Beiträge gelesen, die ich gern mit Euch teilen möchte. Dieses Mal hat sich ein feministischer Schwerpunkt heraus kristallisiert, aber es gibt auch viele andere Themen. Hier kommt nun eine Auswahl in meinen Augen besonders gelungener Beiträge. Völlig unsortiert, quer durch die verschiedenen Themengebiete. Und ohne Erwartung einer Gegenleistung.

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Träumerischer Rückblick 4/2018

Puh, ist der April echt schon wieder rum? Dieser Monat stand unter dem Motto Aufräumen und Ausmisten bei mir. Nachdem ich letztes Jahr immer mal wieder aussortiert hatte, ging im April drei Wochen lang – nur unterbrochen von meinem Würzburg-Aufenthalt – fast jeden Tag ein Wäschekorb voll Altpapier raus. Weg mit all den Unterlagen aus der Berufsschule, der Fortbildung und den Bachelor! Außerdem habe ich um die hundert Bücher aussortiert, so dass die restlichen Bücher nun alle in die vorgesehenen Regale und Schränke passen.

Leseträume: Zu Beginn des Monats habe ich „Children of Blood and Bone“ von Tomi Adeyemi ausgelesen und rezensiert. Durch „Ruined“ von Amy Tintera bin ich überraschenderweise ziemlich geflogen, auch wenn ich die Story nicht überragend finde. Drittes Buch im Bunde ist „Daughter of the Siren Queen“ von Tricia Levenseller, welcher wie der erste Teil jede Menge Spaß machte. Außerdem habe ich „QualityLand“ von Marc-Uwe Kling weitergehört. Begonnen habe ich nun „The Bear and the Nightingale“ von Katherine Arden, welches sich sehr vielversprechend anlässt.

Film- und Serienträume: Ich war im Kino und habe mir „Ready Player One“ angesehen, was mir aufgrund der vielen Spiel-Referenzen ziemlich gut gefallen hat. Das Buch habe ich allerdings bis heute nicht gelesen und auch nicht vor. Serienmäßig ist weiterhin nicht allzu viel los, ich schaue „Designated Survivor“ weiter und habe „The Path“ begonnen, wo ich nun in der zweiten Staffel bin. Zu Letzteres schreibe ich vielleicht mal eine Besprechung, hatte die Serie nämlich vorher gar nicht auf dem Schirm.

Spielträume: Nachdem es nun „Harry Potter: Hogwarts Mystery“ gibt, habe ich mit „Sims Mobile“ aufgehört. Theoretisch habe ich zwar nichts dagegen, stundenlang auf dem Smartphone zu daddeln, aber praktisch spricht da dann doch einiges gegen.

Unterwegsträume: Zu Beginn des Monats habe ich ein Konzert von Anneke van Giersbergen mit ihrer neuen Band „Vuur“ in Nijmegen angeschaut. Mir persönlich gefällt die eingeschlagene musikalische Richtung nicht so, aber es war trotzdem schön, sie wieder einmal live zu sehen.

Wie angekündigt hat es mich Mitte des Monats für ein langes Wochenende nach Würzburg verschlagen. Das Seminar war sehr interessant und an einem Abend habe ich es geschafft, einen Ausflug zur Marienburg einzuschieben.

Außerdem war ich bei der zweiten Auflage des Literaturcamps in Bonn dabei und habe einige Blogger*innen endlich mal persönlich kennenlernen können. Ich habe zudem dort meine erste Session gegeben, die einige sehr aufmerksame Teilnehmer hatte. Vielleicht schaffe ich es auch noch, dazu einen Bericht zu schreiben. Am Abend vorher war ich mit einem Freund im Biergarten, wo das Titelbild entstand.

Zukunftsträume: Nachdem mich die letzten Wochen und Monate ziemlich geschlaucht haben, fühle ich mich nun ziemlich energiegeladen und motiviert. Da ich wegen der DSGVO sowieso viel am Blog schrauben müsste, habe ich mich dazu entschieden: Alles neu macht der Mai! Es wird ein neues Blog mit neuen Blogdesign und neuen Blognamen geben. Die Beiträge werde ich weitestgehend mitnehmen, allerdings kann es sein, dass nicht alle Beiträge zum Start fertig bearbeitet sind. Mein Ziel ist es auf jedem Fall, mit dem neuen Blog noch vor dem #litnetzwerk-Wochenende online zu gehen, welches von mir organisiert am 26. und 27. Mai stattfinden wird!