Schlagwort: Rückblick

Funkenflug 11/2018

Zum Einstieg ein wenig Werbung in eigener Sache: Wenn Euch mein Blog und insbesondere meine Beiträge über Bücher gefallen, dann gebt mir doch Eure Stimme beim Buchblog-Adward #auserlesen. Falls sich jemand gewundert hat: Da am letzten Freitag im Monat immer das Interview erscheint, habe ich meinem Monatsrückblick um zwei Tage nach hinten verschoben. Nun aber viel Spaß beim Lesen, was in den letzten Wochen so los war!

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Funkenflug 10/2018

Symbolbild für Oktober mit Kürbissen

Ab jetzt gilt es: Die Masterarbeit ist angemeldet! Damit einher geht auch, dass ich meine SoMe-Aktivitäten drastisch heruntergefahren habe. Denn grad bei Twitter immer alles mitbekommen zu wollen ist derzeit zu zeitaufwendig. Aber wegen eines bestimmten Blogartikels probiere ich jetzt mal Pinterest aus, ich heiße wenig überraschend Gedankenfunken. Was sonst noch so in den letzten Wochen los war, erfahrt Ihr jetzt!

Leseträume: Gelesen habe ich diesen Monat nicht allzu viel. Bei „Give The Dark My Love“ von Beth Revis kam ich so weit, dass ich es trotz Abbruch als gelesen zähle. Die Story gefällt mir, aber es fehlt eklatant an Worldbuildung und die Charaktere sind alle so flach. Beth Revis schien nicht entscheiden können, wie weit industrialisiert die Welt sein sollte, da gab es viel Inkonsistenz beim technologischen Stand. Außerdem störte mich massiv, dass die Inselgröße zwischen (mit Boot) alles in einer Tagesreise erreichbar und selbst die nähere Umgebung zu bereisen erfordert mehrere Tagesreisen variierte.

Zum Glück folgte mit „Circe“ von Madeline Miller ein Buch, dass zurecht bei Goodreads für dem Preis für die beste Fantasy nominiert ist. Ich plane derzeit auf jeden Fall eine Rezension zu schreiben – mal schauen, ob der Absicht auch Taten folgen. Außerdem ist „The Song of Achilles“ nun ganz oben auf meiner Wunschliste.

Mitte des Monats habe ich übrigens ein Sachbuch für Kreative zum Thema Selbstmanagement gelesen, um daraus vielleicht Inspirationen für die Organisation meiner Masterarbeit zu ziehen. In meiner Rezension zu  „Kreativ sein, kreativ bleiben“ von Gudrun Wegener könnt Ihr nachlesen, ob das gelungen ist. Das Buch könnte ich eigentlich noch bei Goodreads einpflegen, damit es mit in der Lesestatistik zählt.

Serienträume: Anfang Oktober hat Netflix „Elite“ eingestellt und ich habe die Serie fast schon verschlungen. Definitiv sehenswert, wenn Ihr tödliche Verstrickungen in der Oberstufe mögt, wo erst zum Schluss aufgelöst wird, wer der Täter war. Frisch macht die Serie, dass sie aus Spanien stammt und so kulturell sich wohltuend von den us-amerikanischen Highschool-Dramen abhebt.

Außerdem bin ich schwach geworden und habe beim Internethandelsriesen mein Studentenabo wieder aufgenommen, um die zweite Staffel von „The Bold Type“ zu schauen. Eigentlich wollte ich nörgeln, dass die Eltern und generell Familie etwas kurz kommen. Aber grad die zweite Hälfte der Staffel beschäftigte sich mit familiären Beziehungen, also alles gut.

Ansonsten habe ich jede Menge Serien(-fortsetzungen) ausprobiert, habe aber oft genug nicht mal die erste Folge komplett geschafft. Ich mag Suspense, aber bei vielen Serien sind die Entwicklungen von Start weg deswegen so unrealistisch, dass ich es nur noch albern finde. Leider steht bei der aktuellen Staffel von „Chesapeake Shores“ auch nur noch eine Folge aus. Vielleicht probiere ich die Tage mal bereits geschaute Serien aus *seufz*

Spielfunken: Zu Beginn des Monats habe ich den inoffiziellen Nachfolger von „Theme Hospital“ emsig gespielt. Ich fand die Herausforderungen von „Two Point Hospital“ für mich auf den richtigen Niveau, so dass ich am Ball blieb, aber nicht zu sehr frustriert wurde. Nachdem ich aber alle Krankheiten und Krankenhäuser freigespielt habe, reizt mich das Spiel nicht mehr. Mit 62 Stunden Spielzeit hat sich der Kaufpreis aber dennoch gelohnt.

Unterwegsfunken: Diesen Monat war ich wie geplant häuslicher eingestellt. Das hat meinen Batterien gut getan. Ein paar Treffen gab es trotzdem, aber mehr zum Mittag- oder Abendessen. Außerdem war ich bei „CIRQUE DU SOLEIL: TORUK – Der erste Flug“, eine Zirkusshow basierend auf Avatar. Eigentlich sollte ich zudem traurig sein, dass das von mir mitinitiierte Seminar verschoben werden musste, aber es kam mir recht gelegen. Stattdessen habe ich dann unter anderem am Blog rumgefummelt, so dass einige Dinge nun funktionieren und andere nicht mehr *Augenverdreh*

Blogfunken: Im Nachgang zur Gamescom habe ich „fünf Games, auf die ich mich 2019 freue“ veröffentlicht. Angeregt durch das Seminar „Kommunikation und Rhetorik“, welches ich Ende September besuchte, habe ich den Beitrag zu „Soziale Kompetenz“ geschrieben. Viele tolle Beiträge habe ich Euch in den „Fremden Funken“ verlinkt. Außerdem gab es einmal mehr ein Interview, dieses Mal hieß es „Reloaded: Nachgefragt bei … Kirsche“.

Zukunftsträume: So ganz hat es nicht geklappt mit den sich keine größeren Aktivitäten mehr vornehmen. Die nächsten vier Tage findet ein Arbeitskreis-Treffen mit einem total spannenden Thema in der Nachbarstadt statt, also werde ich dahinfahren. Und das Wochenende danach plane ich bei einem Barcamp einer ehemals großen Volkspartei in Berlin zu verbringen, weil die Themen einfach unglaublich spannend sind und ich da jede Menge Menschen (wieder-)treffen mit ähnlichen Mindset werde. Außerdem gibt es endlich wieder einen Spieletag, das wird bestimmt wieder klasse. Zudem geht es dann auch schon mit Weihnachtsfeiern und Weihnachtsmarktbesuchen los. Insofern mache ich mir zumindest keine Sorgen, dass ich wegen der Masterarbeit Lagerkoller bekommen werde.

Funkenflug 9/2018

Symbolbild für Funken

Der September ist gefühlt nur so an mir vorbei gerauscht. Es ist viel passiert, sowohl in meinem Kopf aber auch an Aktivitäten. Keine Ahnung, wie das in paar Jahren werden soll – kommt mir dann ein Jahr wie ein Wimpernschlag vor? Ich hatte jedenfalls in Berlin, Hamburg und Halle sehr abwechslungsreiche und schöne Tage. Aus denen nehme ich für mich mit, dass ich die letzten Jahre schon sehr weit gekommen bin.

Leseträume: Im September habe ich drei Bücher beendet, die alle nicht so lang waren. Das erste Buch war die wirklich faszinierende Novelle „Every Heart a Doorway“ von Senan McGuire, welches die Phantasie entzündet. Weiter ging es mit „History Is All You Left Me“ von Adam Silvera, welches ich ganz interessant fand, aber längst nicht so berührend wie viele andere. Drittes Buch im Bunde war „Mort“ von Terry Pratchett, welches ich für die Leserunde im Rahmen der #discworldjourney von Rike gelesen habe, und was für mich ein Reread war. Außerdem habe ich auf der Rückfahrt von Halle „Give the Dark My Love“ von Beth Revis angefangen.

Serienträume: Da hänge ich weiterhin in einem Tief, ich komme meist kaum über die ersten Minuten der ersten Folge hinaus. Die einzige Serie, die mich halbwegs bei der Stange hält, ist die neue Staffel „Chesapeake Shore„. Das vermutlich nur, weil ich die Protagonisten irgendwie mag, so originell ist die Serie nämlich nicht.

Spielfunken: Die ersten Wochen im September hat mich „Dragon Age: Inquisition“ total gefesselt. Die Hauptquest ist zwar noch nicht durch, aber ich habe die ganzen Nebenquests etc. abgearbeitet, so dass ich mittlerweile 41 von 50 Erfolgen in Origin freigeschaltet habe. Paar Erfolge sollte ich allein durch das Weiterspielen der Hauptgeschichte noch erzielen. Irgendwie schon fast schade, dass mich die Geschichte eines Games mehr fesselt, als Bücher und Serien.

Unterwegsfunken: Im September bin ich einmal mehr ziemlich rumgekommen. Ziemlich kurzfristig hat es mich nach Berlin verschlagen, wo ich an der Feier zum zehnjährigen Jubiläum von Arbeiterkind.de teilnahm. Da fällt mir ein, dass ich noch die eine Regionalkoordinatorin anschreiben muss, die über ein ganz ähnliches Thema wie ich ihre Masterarbeit geschrieben hat. Dann war ich fast direkt im Anschluss beim #LitcampHH, nächstes Mal fahre ich vielleicht besser direkt von Berlin nach Hamburg. Jedenfalls habe ich einige Menschen wiedergesehen und manche Menschen das erste Mal getroffen und auch wenn wir unter anderem mit den Fahrtzeiten kein Glück hatten, war es im Großen und Ganzen toll. Last but not least bin ich Ende des Monats nach Halle gefahren. Ziemlich weit, aber das Seminar zu „Kommunikation und Rhetorik“ hat mich eben interessiert und in Halle war ich noch nie. Es hat sich auf jeden Fall sehr gelohnt, sowohl inhaltlich als auch menschlich!

Blogfunken: Am Monatsanfang war es eher mau, aber ab Mitte des Monats ging es rund. Zuerst ging meine Fortsetzung „Warum die Flüchtlingskrise keine ist – eine Argumentationshilfe II“ online, die allerdings nicht so viel Aufmerksamkeit wie der erste Teil bekam. Auf dem #LitcampHH hatte ich recht spontan eine Session über Schwerhörigkeit angeboten, die Verschriftlichung gibt es hier: „Mein Leben mit Schwerhörigkeit„. Weiter ging es mit dem „Lieblingsgenre Tag„, für den ich von Rike getaggt wurde. Danach folgte mein Post „Was zählt zu „richtigen“ Büchern?„, wo ich einen Exkurs in die Vergangenheit übernommen habe. Anschließend habe ich das #litnetzwerk gewissermaßen nachbereitet, in dem ich die neueste Ausgabe der „Fremden Funken“ mit vielen Linktipps online gestellt habe. Beim #LitcampHH habe ich übrigens auch Jennifer von Lesen in Leipzig wieder getroffen, die in diesem Monat meine Interviewpartnerin war, so dass es „Nachgefragt bei … Jennifer“ hieß.

Zukunftsträume: Ich habe entschieden, die Heimat in diesem Jahr nur noch zu verlassen, wenn es für meine Masterarbeit nötig sein sollte. Von langen Reisezeiten habe ich derzeit wirklich genug und ich bevorzuge mein eigenes Bett sehr. Abgesehen davon, dass mich so etwas immer Kraft kostet, wenn zum Glück in September auch nicht ganz so viel. Denn ich brauche viel Energie für meine Masterarbeit. Daher gibt es dieses Jahr leider keine FBM für mich. Paar Aktivitäten stehen dennoch auf dem Plan, unter anderem ein von mir mit initiiertes Seminar, und andere Dinge, ich vor Monaten zugesagt habe. Aber es wird jetzt allmählich immer ruhiger werden.

PS: Ich habe doch einiges an Bilder gemacht, aber entweder mit Menschen oder im Hochformat. Daher nur ein Symbolbild.

Funkenflug 8/2018

Im August habe ich viele neue Projekte angefangen. Von einigen berichte ich auch direkt im diesem Rückblick, andere werden vielleicht später Erwähnung finden. Ich bin wegen einiger Entwicklungen jedenfalls ziemlich aufgeregt. Das wichtigste Projekt im August war jedoch fraglos meine Hausarbeit, welche ich Anfang des Monats begann und die nun endlich fast fertig ist – wenn da die Formalien nicht wären. Dass ich sie nun mit gut zwei Jahren Verspätung endlich richtig angepackt habe, ist doch auch was. Liegt aber bestimmt nur daran, dass ich ja nicht schon wieder eine großangelegte Aufräum- und Ausmist-Aktion starten konnte *zwinker*

Leseträume: Mit dem Lesen war wie in den Vormonaten nicht allzu viel los. Ich habe „Nyxia“ von Scott Reintgen beendet, welches durchaus Interesse an den Fortsetzungen geweckt hat, aber die eilen nicht. Spannender fand ich die Novelle „All System Reds“ von Martha Wells, wo mich nur die Preise vom Lesen der weiteren vier Teile abhalten. Das von Rike geschenkte Buch „Queen of Geeks“ von Jen Wilde habe ich ziemlich direkt gelesen – eine für mich etwas zu süße Contemporary, aber wirklich sehr divers. Es gab immerhin eine Rezension, nämlich die zu „The Belles“ von Dhonielle Clayton. Übrigens habe ich mich entschieden, ab September nur noch zwei Bücher pro Monat zu kaufen, denn mein SuB ist die letzten Monate doch allmählich angewachsen und ich nehme mir immer wieder vor, bestimmte Bücher zu rereaden.

Filmträume: Mit Serien habe ich es derzeit echt nicht, aber dafür schaue ich vermehrt Filme. „To All the Boys I’ve Loved Before“ ist wirklich ein herziger Film – absolute Empfehlung für alle, die Teenager-Romanzen mögen. Pädagogisch nicht so wertvoll empfand ich das aus dem selben Genre stammende „The Kissing Booth„, aber mir hat der Film trotz all der Tropes dennoch gefallen. Dritter Film im Bunde war „Wie der Vater …“ , wo eine am Alter stehen gelassene Tochter ihren Vater auf einem Kreuzfahrtschiff wieder näherkommt. Ich mag Kreuzfahrten total und so hat mir der Film ziemlich gut gefallen.

Spielfunken: Nachdem ich die Hoffnung begraben habe, dass „Dragon Age: Inquisition“ jemals auf Steam kommt, habe ich mir die Game-of-the-Year-Edition bei Origin gekauft. Seitdem versenke ich fast jeden Tag unzählige Stunden in das Spiel und erfreue mich an der mir weitestgehend unbekannten Story. Ich mag vor allem, dass es Entscheidungsmöglichkeiten gibt und manche tatsächlich spielrelevante Auswirkungen haben (wenn auch sehr selten im großen Umfang). Jedenfalls bin ich im Hauptspiel schon recht weit, aber es gibt ja noch drei DLCs, die bei der GOTY-Version mit enthalten sind. Da gehen mir so schnell die Quests nicht aus. Und dann besteht immer noch die Möglichkeit, mit einem anderen Charakter neu anzufangen. Die große Story ändert das zwar nicht, aber immerhin die Dialogoptionen und auch einige Handlungsmöglichkeiten.

Unterwegsfunken: Nach dem für meine Verhältnisse sehr vollgepackten Juli habe ich im August eine verhältnismäßig ruhige Kugel geschoben. Ich war ein paar Mal schwimmen, dass hatte ich dieses Jahr noch gar nicht gemacht. Außerdem mal wieder den Wuppertaler Zoo besucht, woher die Bilder stammen. Dann war da noch ein runder Geburtstag meiner Tante, wo ich als Fotografin auf der Feier „shanghait“ wurde. Dabei sind einige interessante Bilder entstanden und auch paar lustige Fotoserien. Ich hoffe, meine Tante freut sich dann, wenn sie die Bilder sieht.

Blogfunken: Beim Bloggen scheine ich mich bei sieben bis acht Beiträgen einzupendeln, was eigentlich gar nicht so wenig ist, erscheint doch somit im Durchschnitt alle vier bis fünf Tage ein neuer Beitrag. Lange wollte ich ja mehr bloggen bzw. habe das auch getan, aber etwa zwei Beiträge die Woche sind ganz gut handelbar und sorgen für den nötigen Ansporn, ohne zur Belastung auszuarten. Außerdem habe ich das Gefühl, dass dieses Tempo auch Euch als Leser*innen entgegenkommt. Nun aber zu den Beiträgen, die ich im August veröffentlicht habe.

Ich habe ich leicht verspätet die Neuerscheinungen aus dem dritten Quartal 2018, die ich gern lesen will, vorgestellt. Für den Anti-Valentine’s Book Tag war es wohl einfach die falsche Jahreszeit, aber ich hatte keine Lust, ein halbes Jahr mit der Veröffentlichung zu warten. Es gab einmal mehr fremde Funken, wo ich spannende Beiträge aus anderen Blogs vorgestellt habe. Außerdem habe ich bei der Blogparade des Nornennetzes zum Thema Fantasy und Gewalt mit meinem Beitrag „Das bisschen Folter“ mitgemacht. Last but not least gab es auch diesen Monat ein Interview, dieses Mal „Reloaded: Nachgefragt bei … Neyasha„.

Zukunftsträume: Einen Schritt nach dem anderen machen. Dazu gehört unter anderem (gefühlte) Verantwortung abgeben, aber auch zugesagten Sachen mal nachkommen. Was auf jeden Fall im September abgegeben werden soll, ist die Hausarbeit, die nächste Woche noch lektoriert wird. Außerdem fahre ich zum zehnjährigen Jubiläum von ArbeiterKind.de nach Berlin und direkt danach mit Rike und Anja zum Litcamp Hamburg. Ende des Monats findet dann das Seminar zu „Kommunikation und Rhetorik“ in Halle statt. Irgendwie bin ich also doch wieder mehr unterwegs als ursprünglich angestrebt. Zumindest bin ich am Wochenende vom 22./23. September daheim, wenn es wieder #litnetzwerk heißt!

Funkenflug 7/2018

Nun bin ich schon wieder ein Jahr älter und stelle fest, dass derzeit sowohl den kleinen und großen Projekten ziemlich hinterherhinke. Da es aber bei meinen Aktivitäten nur die Zeit wert oder die Zeit extrem wert gab, denke ich, dass ich die Prioritäten richtig gesetzt habe. Jedenfalls war ich in der ersten Woche früh und viel unterwegs, hatte in der zweiten Woche von morgens bis nachts Programm, in der dritten Woche war ich leider am kränkeln und in der vierten Woche kam die Hitzewelle pünktlich zum Geburtstag.

Lesefunken: Mit Lesen hatte ich es diesen Monat nicht so. Immerhin habe ich „The Belles“ von Dhonielle Clayton fertig gelesen und die Rezension dümpelt auch schon fast fertig im Dashboard. Außerdem habe ich „Nyxia“ von Scott Reintgen beinahe durchgelesen, ziemlich vielversprechend, denn wenn es auch das typische Trainingscamp gibt, ist dies ziemlich originell gestaltet.

Immerhin eine Besprechung habe ich online gestellt, nämlich die Rezension zu „Six Wakes“ von Mur Lafferty, sehr empfehlenswertes Buch! Ich will es echt mal schaffen, jeden Monat mindestens eine frische und eine Rezension „aus der Konserve“ zu veröffentlichen. Mehr wäre natürlich schön, aber es klappt ja … nicht.

Serienfunken: Ähm, habe ich was geschaut? Ich habe es halb durch die erste Staffel „Safe“ geschafft, dann war endgültig die Luft für mich raus. Vom viel beworbenen „Set It Up“ habe ich nur die erste Stunde geschaut. Jetzt habe ich „The Knicks“ eingelegt und hoffe, dass ich nicht den Spaß verliere.

Spielfunken: Ich spiele an manchen Tagen von morgens bis abends, öfters aber von nachmittags bis tief in die Nacht „Surviving Mars„. Für mich hat das Spiel einen guten Schwierigkeitsgrad, auch wenn es leichter als erwartet ist. Aber ich habe auch Spaß dran, die meisten der verschiedenen Errungenschaften auf Steam frei spielen zu können, ohne dass ich mehrere Anläufe brauche. Mittlerweile habe ich schon 3/4 dieser geschafft. Fans von Tropico werden hier definitiv gut bedient, aber es ist kein neues SimCity und auch kein Anno. Muss es für mich aber auch nicht sein.

Unterwegsfunken: In der ersten Juli-Woche habe ich am Frontrunner-Programm von Common Purpose teilgenommen. Das richtet sich an Studierende zum Ende ihres Studiums, ermöglicht den Kontakt mit Entscheidern und Orientierung in Richtung eigener Gestaltungs- und Karrieremöglichkeiten. Kann ich jeder Person nur empfehlen, die unsicher ist, wohin es nach dem Studium gehen soll. Ich habe unter den Teilnehmer*innen super nette Menschen kennengelernt und einige interessante Gespräche mit Führungskräften aus unterschiedlichen Feldern geführt. Früher habe ich Führung für mich ziemlich kategorisch ausgeschlossen, aber mittlerweile denke ich, dass ich das gut(!) hinbekommen kann.

Danach war ich einen Tag in Bonn für den Bildungsgerechtigkeitsfonds. Dabei „mussten“ wir feststellen, dass sich die Situation gedreht hat: Hatten unsere Vorgänger*innen aufgrund fehlender Werbung zu wenig Bewerbungen bekommen und daher Geld ausgegeben, so dass Mittel aus den Fonds zwangsabflossen; haben wir nun mehr Bewerbungen als Geld zum Fördern. Falls Ihr mir noch ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk machen möchtet, spendet einfach paar Euros!

Die zweite Juli-Woche stand dann ganz im Zeichen der Sommeruniversität der Friedrich-Ebert-Stiftung, dieses Jahr unter dem Motto „Was ist links? Impulse für ein besseres Morgen“. Es war interessant, so viele durchaus hochrangige Politiker*innen (zum Beispiel Olaf Scholz) zu treffen, aber mir fehlte neben den ganzen Input die Zeit zur Reflektion und zur Erarbeitung eigener Visionen. Wenn von 9 Uhr morgens bis 9 Uhr abends Programm ist, muss aus meiner Sicht auch gezielter Austausch über die Mahlzeiten hinaus eingeplant werden. Zumindest haben wir an einem Tag, das erste Mal bei der Sommeruniversität, ein Programm erarbeitet, so dass zumindest etwas handfestes bleibt. Highlight war für mich die Lesung von Manja Präkels aus „Als ich mit Hitler Schnapskirchen aß“ über den Untergang der DDR. Eigentlich nicht mein Genre, aber die Frau war mir so sympathisch, auch in der offenen Diskussion im Anschluss, dass ich erwäge, das Buch trotzdem zu lesen. Das Essen war übrigens super und die Lage wunderschön, wenn auch sehr abgelegen. Nur die Andenken von den Kribbelmücken zieren teilweise noch immer meinen Körper … Jedenfalls könnt Ihr nächstes Jahr auch dabei sein, außer den Fahrtkosten und einer Anmeldegebühr von 50 Euro, die Ihr aber direkt zu Beginn der Veranstaltung zurückbekommt, ist die Sommeruniversität kostenlos. Es gibt auch keine Voraussetzungen, außer dass sich die Veranstaltung an “ junge engagierte und interessierte Nachwuchskräfte“ richtet. Wenn Ihr in der Ausbildung seid oder studiert, sehe ich das locker als erfüllt an.

Danach war dann Pause angesagt, denn die zwei Wochen waren doch ziemlich intensiv und nicht zuletzt aufgrund zahlreicher höllisch juckender Stiche von Kribbelmücken war ich angeschlagen. Aufgrund der Hitzewelle habe ich an meinen Geburtstag eine ziemlich ruhige Kugel geschoben, aber es war dennoch sehr nett. Letzten Samstag war dann Spieletag bei Rike (@RikeRandom) angesagt und sie hat es sich nicht nehmen lassen, uns auch dieses Mal kulinarisch zu verwöhnen. Und dann gab es von ihr für mich noch das gezeigte Geschenkpaket! Gespielt haben wir natürlich auch, Munchkin und dann später Cards Against Humanity. Wobei Anja (@ichbinkreatief) und Rike finden, dass ich in dem Spiel viel zu gut bin. Rachel (@Livenitup_DE) hat während des Spielens vor Lachen geweint und keine Luft mehr gekriegt, wodurch wir auch immer sehr viel lachen mussten (und die Anja fing dann auch mit den Lachtränen an). Jenny (@leseninleipzig) kannte das Spiel vorher nicht, ist aber nun infiziert. So muss das!

Blogfunken: Zu Beginn des Monats habe ich buchmäßig einen Blick zurück auf das letzte halbe Jahr geworfen, das Ergebnis findet Ihr im Mid-Year Book Freak-Out Tag.

Dann habe ich „Warum die Flüchtlingskrise keine ist – eine Argumentationshilfe“ verfasst und erstaunlich viel zudem positives Feedback bekommen. Das lässt mich über eine Fortsetzung nachdenken.

Wie gewohnt gab es auch diesen Monat eine Linksammlung zu empfehlenswerten Beiträgen mit den Fremden Funken. Da die Hitzewelle vorbei ist, möchte ich aber eindringlich dazu auffordern, wieder mehr zu bloggen, liebe Kolleg*innen!

Auch ein Interview gab es natürlich, wenn es dieses Mal auch zeitlich knapp geriet. Zum Glück ist die Frau hinter TheBlueSiren eingesprungen und so heißt es „Nachgefragt bei … Babsi„.

Als letzten Beitrag vor diesen habe ich dann „Im Zwielicht„, eine Kurzgeschichte von mir, veröffentlicht. Was denkt Ihr? Ich wünsche mir noch mehr Feedback.

Zukunftsträume: Alles erledigen, was die letzten Monate so liegen geblieben ist. Weshalb ich mich im August für gar nichts angemeldet habe. Da staunt Ihr, was? Ein paar Ausflüge und Treffen wird es vermutlich schon geben, aber nichts, was über einen Tag hinausgeht und eine auswärtige Übernachtung erfordert. Mal sehen, ob ich dann mal mit der Endphase meines Studiums weiterkomme. Postings wird es aber im Blog auch definitiv ein paar geben!

Mid-Year Book Freak-Out Tag

Zum ersten Mal habe ich den Tag vor einer Woche bei Büchereckenliebe gesehen, aber seitdem scheint er sich wie ein Lauffeuer unter den Bücherblogger*innen zu verbreiten. Daher ist es wohl nur gut, dass ich mir direkt am Wochenende Zeit genommen habe, die vielen Fragen zu beantworten und somit dieser Beitrag heute online gehen kann. Erfahrt, welche Bücher mir im letzten halben Jahr unter welchen Aspekten besonders gut (oder schlecht) gefallen haben und welche Bücher ich für das zweite Halbjahr plane!

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Funkenflug 6/2018

Gefühlt kann ich das in fast jeden Rückblick scheiben: Die Zeit ist verflixt schnell vergangen. War es gefühlt gestern noch Mai, steht nun schon der Juli vor der Tür. Schuld daran dürften unter anderem die vielen Aktivitäten haben, auf die ich weiter unten noch eingehen werde. Es gab einige gute Nachrichten und auch paar Rückschläge. Jedenfalls quelle ich von Monat zu Monat mehr mit Ideen über, nur mein Schlafbedürfnis macht mir bei der Umsetzung oft einen Strich durch die Rechnung.

Lesefunken: Keine Ahnung, wann ich „Qualityland“ von Marc-Uwe Kling angefangen habe zu hören. Es ist auf jeden Fall schon paar Monate her. Aber auf der Rückfahrt von Straßburg habe ich das Hörbuch endlich beendet! Es war sehr unterhaltsam, auch wenn ich mir irgendwie mehr von der Auflösung erhofft hatte.

Dann habe ich den ersten Band von „Ms. Marvel“ gelesen, Vol. 1 „No Normal“. Ein vielversprechender Auftakt, aber nicht so packend, dass ich unbedingt das Geld für die nachfolgenden Bände in die Hand nehmen will.

Sehr gefesselt hat mich „Six Wakes“ von Mur Lafferty, was zwar etwas auf der Mystery-Ebene schwächelte, aber mich mit den ethischen Fragen zum Thema Klonen packte. Eine Rezension gammelt auch schon angefangen im Dashboard herum.

Außerdem habe ich bereits auf dem Weg nach Straßburg „The Belles“ von Dhonielle Clayton begonnen. Wenn die ausufernden detaillierten Beschreibungen sämtlicher optischer Details nicht wäre, hätte ich das Buch bestimmt schon dreimal durch. So fehlen mir noch einige Seiten.

Mit der Fertigstellung von Rezensionen hatte ich es diesen Monat nicht so, aber zumindest habe ich eine alte Besprechung übertragen. Ihr findet also nun meine Rezension zu „Baba Dunjas letzte Liebe“ von Alina Bronsky nun bei Gedankenfunken.

Film- und Serienfunken: Ich war mit Rike im Film „Ocean’s 8“ und es war eine Freude, all die großartigen Schauspielerinnen versammelt zu sehen. Von der Story her wäre aber durchaus mehr drin gewesen, so Bestand der Clou vor allem darin, dass die Crew komplett weiblich besetzt war.

Anfang Juni ging die zweite Staffel von „Queen of the South“ online und ich habe die Folgen weg inhaliert. Ich liebe es einfach, wie die beiden weiblichen Hauptfiguren starke Frauen sind, die sich nicht von den Männern unterbuttern lassen.

Dann kamen die DVDs mit der ersten Staffel von „The Good Fight„, den Spin-Off zu „The Good Wife“. Es gibt einige interessante Weiterentwicklungen grad in Richtung mehr Diversität, allerdings bleibt die Serie in meinen Augen leider nur ein schwacher Abglanz.

Spielfunken: Bei „Harry Potter: Hogwarts Mystery“ geht es im vierten Schuljahr nur noch langsam voran, da die Spielinhalte erst jetzt nach und nach frei geschaltet werden. Das bedeutet immer mal wieder ein paar Tage Pause, bevor ich mit den Quests weitermachen kann.

Da ich endlich mal wieder ein richtiges Game spielen wollte, habe ich mir nun doch „Surviving Mars“ geholt in der Hoffnung, dass die meisten Probleme vom Launch mittlerweile rausgepatcht sind. Das Spiel hat auf jeden Fall absolutes Suchtpotenzial und ich wünsche wirklich, dass die Spielgeschwindigkeit noch stärker erhöht werden könnte. Ich werde mal schauen, ob es dafür vielleicht einen Mod gibt.

Unterwegsfunken: Anfang des Monats war ich wie angekündigt in Straßburg, um das European Youth Event zu besuchen. Das war echt ein tolles Erlebnis und ich plane noch einen Bericht zu schreiben (wie ich ja so viele Posts plane *hust*).

Mitte des Monats war ich für fünf Tage in Heidelberg, daher auch die Fotos. An zwei Tagen davon habe ich eine bestimmte Veranstaltung besucht, zum Nachlesen im Literaturcamp-Heidelberg-Bericht.

Blogfunken: Ich dachte ja beim Verfassen des Rückblicks schon, dass ich fast gar nicht gebloggt habe, aber es ist doch ein bisschen was online gegangen.

Für ziemlichen Wirbel hat mein Beitrag „Fünf Gründe, warum ich Rezensionsexemplare kontraproduktiv finde“ gesorgt, mit über fünfzig Kommentaren ist es nun der meist kommentierte Post im Blog.

Nachdem ich einige Monate gesammelt habe, war es nun wieder an der Zeit, meine Neuzugänge vorzustellen. Dabei habe ich erfreut fest gestellt, dass ich schon eine ganze Menge von ihnen bereits gelesen hatte. Jetzt heißt es aber erst einmal Bestell-Stop bis zu meinen Geburtstag Ende Juli.

Wie jeden Monat gab es auch im Juni ein Interview, dieses Mal hieß es „Reloaded: Nachgefragt bei … Sandra“ von lettersalad. Ich find das immer total spannend zu sehen, was sich nach all den Blogjahren geändert hat und was nicht.

Last but not least sei auf die „Fremden Funken“ verwiesen, wo ich empfehlenswerte Blogbeiträge von anderen Menschen verlinkt habe. Dieses Mal handelte es sich um eine Art Spezialausgabe durch die Zusammenstellung der für mich besten Beiträge, die ich während des #litnetzwerk gelesen habe.

Zukunftsfunken: Ich kann es grad einfach nicht lassen, mich für irgendwelche Programme anzumelden und mir zusätzliche Aufgaben aufzubürden. Mein Kalender für die kommenden zwei Wochen sieht so aus: Von Montag bis Freitag nehme ich am Programm „Frontrunner“ von Common Purpose im Ruhrgebiet teil, wo es unter anderem um Leadership geht. Am Freitag treffen wir uns vom Bildungsgerechtigkeitsfond in Bonn und ich muss dafür noch einiges vorbereiten. Nach einen freien Samstag fahre ich dann auch am Sonntag nach Berlin, wo ich dann bis Freitag an der Sommeruniversität der Friedrich-Ebert-Stiftung teilnehme. Unter dem Motto „Was ist links? Impulse für ein besseres Morgen“ werden wir mit einigen sozialdemokratischen Größen diskutieren, aber auch in Workshops arbeiten usw. Ist glaube ich genau das richtige grad für mich, da mich die Gegenwart doch sehr deprimiert. Direkt am Samstag ist dann auch das Sommerfest meiner Hochschulgruppe. Außerdem freue ich mich schon total auf eine Spielrunde am Ende des Monats! Und Geburtstag habe ich zwischendurch auch noch …

Ich werde mal schauen, dass ich mich trotzdem ab und zu mal an das Tippen von Beiträgen setze, aber falls Ihr nichts mehr von mir hört, war es wohl einfach zu viel Input.

Funkenflug 5/2018

Tierfoto

Puh, der Mai war mal wieder wesentlich vollgestopfter als ich dachte. Wie Ihr mitbekommen habt, bin ich „hierher“ umgezogen. In der Folge habe ich viele Beiträge von meinen Ex-Ex-Blog händisch übertragen. Nächste Mal importiere ich lieber und lösche alles überflüssige! Beide alten Blogs sind nun mit Weiterleitungen versehen, da ich sie nicht DSGVO-tauglich machen wollte. Wegen der DSGVO war generell für viel Beschäftigung nicht nur mit meinem Blog gesorgt, denn eine liebe Freundin ist deshalb mit ihren Blog umgezogen und ich habe sie dabei unterstützt. Außerdem haben auch ganz viele andere Blogger*innen um Hilfe gebeten, die ich gerne geleitest habe. Ah, bevor ich es vergesse: Was sagt Ihr zu Header und Logo, die ich habe gestalten lassen? Ich finde sie wunderbar passend. Oh, und der träumerische Rückblick firmiert nun unter Funkenflug.

Lesefunken: „The Bear and the Nightingale“ von Katherine Arden war eine tolle Geschichte, die zu lesen aber ihre Zeit benötigte. Daher habe ich diesen Monat nur noch „A Natural History of Dragons“ von Marie Brennan geschafft, was mir ebenfalls gut gefiel.

Rezensieren blieb etwas auf der Strecke, daher ist nur meine Rezension zu „Ruined“ von Amy Tintera online gegangen, eine gefällige YA-Fantasy. Ihr könnt aber gern mit mir bei „Fünf Tipps an Autor*innen“ diskutieren, was Euch immer wieder unangenehm in Büchern auffällt.

Film- und Serienfunken: Derzeit habe ich es nicht so mit Serien, daher ist auch hier die Ausbeute eher bescheidend. Die erste Staffel vom viel beworbenen „The Rain“ auf Netflix empfand ich durchaus solide, aber nicht so überwältigend. Aber für alle Fans von Survival-Serien durchaus einen Blick wert. Dann habe ich die letzten Folgen der zweiten Staffel von „Designated Survivor“ geschaut und finde es nun ziemlich schade, dass es keine dritte Staffel geben wird. Dieses Duell wäre interessant geworden.

Aktuell schaue ich die erste Staffel von „Hart of Dixie„, die Südstaaten-Serie war ewig auf meiner Wunschliste. Ich mag die Charaktere und Geschichten, auch wenn die Serie etwas seicht ist. Allerdings muss ich zugeben, dass ich bei Wade zwiegespalten bin, heute würde ein Protagonist hoffentlich nicht mehr so geschrieben werden.

Spielfunken: Bei „Harry Potter: Hogwarts Mystery“ bin ich mittlerweile im dritten Schuljahr. Da der Unterrichtsstoff immer mehr wird, ist abzusehen, dass der Spielfortschritt sich immer mehr verlangsamen wird. Bin gespannt, wie weit ich komme, bevor das nächste Mobilgame meine Aufmerksamkeit fesseln wird.

Unterwegsfunken: Anfang des Monats war ich auf der Bundesvertretungskonferenz der Stipendiaten in Bonn und hatte mehr Spaß als letztes Jahr. Denn dieses Mal wurde sehr zielgerichtet über die Anträge beraten und entschieden. Außerdem war das Essen sehr gut (zu gut, um genau zu sein …) und ein gemeinsamer Besuch der Kirmes bei Rhein in Flammen ließ sich auch einschieben. Nicht zuletzt habe ich dort viele Menschen wiedergetroffen, die ich in den 1 1/2 Jahren in der Studienförderung kennengelernt habe und das sind mittlerweile doch schon eine Menge.

Dann stand mal wieder eine Spielerunde an, die klein, aber fein geriet. Wir hatten jede Menge Spaß und lecker Gegrilltes gab es auch!

Am Pfingstwochenende habe ich „Once Upon a Time„, das Festival der Jahrmarktkultur und Straßenkunst, auf Zeche Zollern mit der Familie besucht. Ich finde Steampunk ja total toll und habe daher mit Interesse die entsprechend gekleideten Künstler*innen und Besucher*innen betrachtet. Ich habe mich gegen das Fotos machen entschieden, aber auf der Homepage gibt es paar Impressionen.

Das Fronleichnam-Wochenende verbringe ich in Straßburg, um am Europäischen Jugend-Event teilzunehmen. In Vorbereitung auf die eigentliche Veranstaltung treffen wir am Donnerstag zwei oder drei Mitglieder des Europäischen Parlaments. Deswegen ist dieser Blogpost auch zu großen Teilen nicht zeitnah zum Monatsende geschrieben worden.

Da ich die letzten Wochen kaum was fotografiert habe, habe ich ein Bild vom letzten Zoobesuch herausgekramt. Wer erkennt das Tier, welches sich grad hingebungsvoll kratzt, so dass die Wassertropfen fliegen?

Blogfunken: Jede Person, die es irgendwie interessierte, hat hoffentlich mitbekommen, dass ich eine #litnetzwerk-Woche organisiert. Alle Infos dazu gab es im Post „Sei dabei beim nächsten #litnetzwerk„.

Empfehlenswerte Blogbeiträge habe ich auch diesen Monat in meiner Rubrik „Fremdgeträumt“ veröffentlicht. Ich muss mal schauen, ob ich diese Rubrik bei Gelegenheit mal umbenenne. Vorschläge sind erwünscht!

Last but not least gab es das monatliche Interviews, dieses Mal hieß es „Nachgefragt bei … Marion“ von Valaracous-Buchstabenmeer.

Zukunftsfunken: Obwohl ich eigentlich nur jedes zweite bis dritte Wochenende mehr als einen Tagesausflug unternehme, komme ich derzeit gefühlt zu nichts. Bald steht schon das Literaturcamp in Heidelberg an, was ich mit meiner Mutter zusammen zu einem fünftägigen Trip ausgedehnen werde. Aber ich habe einige fast fertige Beiträge in der Pipeline und so sollte es hier nicht ganz still werden.

Träumerischer Rückblick 4/2018

Puh, ist der April echt schon wieder rum? Dieser Monat stand unter dem Motto Aufräumen und Ausmisten bei mir. Nachdem ich letztes Jahr immer mal wieder aussortiert hatte, ging im April drei Wochen lang – nur unterbrochen von meinem Würzburg-Aufenthalt – fast jeden Tag ein Wäschekorb voll Altpapier raus. Weg mit all den Unterlagen aus der Berufsschule, der Fortbildung und den Bachelor! Außerdem habe ich um die hundert Bücher aussortiert, so dass die restlichen Bücher nun alle in die vorgesehenen Regale und Schränke passen.

Leseträume: Zu Beginn des Monats habe ich „Children of Blood and Bone“ von Tomi Adeyemi ausgelesen und rezensiert. Durch „Ruined“ von Amy Tintera bin ich überraschenderweise ziemlich geflogen, auch wenn ich die Story nicht überragend finde. Drittes Buch im Bunde ist „Daughter of the Siren Queen“ von Tricia Levenseller, welcher wie der erste Teil jede Menge Spaß machte. Außerdem habe ich „QualityLand“ von Marc-Uwe Kling weitergehört. Begonnen habe ich nun „The Bear and the Nightingale“ von Katherine Arden, welches sich sehr vielversprechend anlässt.

Film- und Serienträume: Ich war im Kino und habe mir „Ready Player One“ angesehen, was mir aufgrund der vielen Spiel-Referenzen ziemlich gut gefallen hat. Das Buch habe ich allerdings bis heute nicht gelesen und auch nicht vor. Serienmäßig ist weiterhin nicht allzu viel los, ich schaue „Designated Survivor“ weiter und habe „The Path“ begonnen, wo ich nun in der zweiten Staffel bin. Zu Letzteres schreibe ich vielleicht mal eine Besprechung, hatte die Serie nämlich vorher gar nicht auf dem Schirm.

Spielträume: Nachdem es nun „Harry Potter: Hogwarts Mystery“ gibt, habe ich mit „Sims Mobile“ aufgehört. Theoretisch habe ich zwar nichts dagegen, stundenlang auf dem Smartphone zu daddeln, aber praktisch spricht da dann doch einiges gegen.

Unterwegsträume: Zu Beginn des Monats habe ich ein Konzert von Anneke van Giersbergen mit ihrer neuen Band „Vuur“ in Nijmegen angeschaut. Mir persönlich gefällt die eingeschlagene musikalische Richtung nicht so, aber es war trotzdem schön, sie wieder einmal live zu sehen.

Wie angekündigt hat es mich Mitte des Monats für ein langes Wochenende nach Würzburg verschlagen. Das Seminar war sehr interessant und an einem Abend habe ich es geschafft, einen Ausflug zur Marienburg einzuschieben.

Außerdem war ich bei der zweiten Auflage des Literaturcamps in Bonn dabei und habe einige Blogger*innen endlich mal persönlich kennenlernen können. Ich habe zudem dort meine erste Session gegeben, die einige sehr aufmerksame Teilnehmer hatte. Vielleicht schaffe ich es auch noch, dazu einen Bericht zu schreiben. Am Abend vorher war ich mit einem Freund im Biergarten, wo das Titelbild entstand.

Zukunftsträume: Nachdem mich die letzten Wochen und Monate ziemlich geschlaucht haben, fühle ich mich nun ziemlich energiegeladen und motiviert. Da ich wegen der DSGVO sowieso viel am Blog schrauben müsste, habe ich mich dazu entschieden: Alles neu macht der Mai! Es wird ein neues Blog mit neuen Blogdesign und neuen Blognamen geben. Die Beiträge werde ich weitestgehend mitnehmen, allerdings kann es sein, dass nicht alle Beiträge zum Start fertig bearbeitet sind. Mein Ziel ist es auf jedem Fall, mit dem neuen Blog noch vor dem #litnetzwerk-Wochenende online zu gehen, welches von mir organisiert am 26. und 27. Mai stattfinden wird!

Träumerischer Rückblick 3/2018

Im März habe ich ziemlich wenig gemacht und getan. Vermutlich habe ich jetzt einfach mal Pause gemacht, nachdem die letzte Auszeit von länger als zwei Wochen ein Jahr her ist. Im Bachelor hatte ich kurz vor Schluss auch einen ziemlichen Durchhänger und dann lief es ganz gut, also hoffe ich darauf, dass das auch diesmal wieder gelingt.

Leseträume: Diesen Monat habe ich nur ein Buch ausgelesen, das grandiose „Hero at the Fall“ von Alwyn Hamilton. Die ganze Trilogie kriegt eine absolute Lese-Empfehlung von mir, so lange Ihr YA-Fantasy mögt. Dann läuft seit Mitte des Monats der Buddy Read zu „Children of Blood and Bone“, wo ich langsam aber sicher dem Ende näherkomme. Bisher finde ich die Story ziemlich gut, aber nicht überwältigend. Last but not least habe ich nun tatsächlich mal damit begonnen, das Hörbuch zu „QualityLand“ (dunkle Version) von Marc-Uwe Kling zu hören. Auf jeden Fall ziemlich witzig, aber die Wertung ist nach der Hälfte noch ziemlich offen, denn ich vermisse bisher etwas die Handlung.

Außerdem habe ich tatsächlich gleich zwei Buchbesprechungen im Blog veröffentlicht: Meine Rezension zu „Forest of a Thousand Lanterns“ von Julie C. Dao und die überarbeite Rezension zu „Elantris“ von Brandon Sanderson. Weitere buchige Inhalte sind die Vorstellung von Neuzugängen und das Unboxing der „Howler Edition“ von Illumicrate.

Film- und Serienträume: Ich gestehe, dass ich mal wieder reihenweise abgebrochen habe. Nicole von SmalltownAdventures hat „The Bold Type“ empfohlen und mir hat die erste Staffel der Serie ziemlich gut gefallen. Ja, der Arbeitsalltag ist ziemlich unrealistisch, aber ich fand es sehr erfrischend, dass die Leute mal miteinander statt gegeneinander arbeiten. Zudem werden durchaus schwierige Themen behandelt, wenn auch der Grundton der Serie immer ziemlich heiter bleibt. Bin definitiv gespannt, wie es weitergeht, denn so wie es war, wird es wohl nicht mehr sein.

Bei Netflix habe ich drei Wochen lang gar nicht reingeschaut. Ich hoffe, dass ich jetzt wieder Lust auf einige Inhalte dort habe. Und vielleicht kommt ja auch bald mal wieder eine neue Serie, die mich interessiert. Oder noch besser: Eine neue Staffel einer für gut befundenen Serie!

Spielträume: Wie die ein oder andere Person vielleicht mitbekommen hat, ist „Sims Mobile“ erschienen. Habe ich mir als alter Sims-Fans natürlich nicht entgehen lassen können. Aber zusammen mit „Animal Crossing: Pocket Camp“ ging verdammt viel Zeit drauf. Deswegen spiele ich AC:PC kaum noch und Sims Mobile nur noch drei- viermal am Tag mehr als eine Minute.

Ansonsten habe ich mich ja auf jede Menge PC-Spiele in diesem Frühjahr gefreut. Tja … „Kingdom Come: Deliverance“ hat ein kleines Diversitätsproblem. „Surviving Mars“ lässt einen in Micro-Management versinken. Und „Pizza Connection: 3“ kämpft auch mit Unausgegorenheit. Konnte mich daher noch bei keinen der Games durchringen, sie bei Steam zu erwerben. Ich bin frustriert!

Unterwegsträume: Ich war tatsächlich nach langer Zeit mal wieder richtig unterwegs. Wir haben das erste trockene und halbwegs sonnige Wochenende dafür genutzt, den „GaiaZOO“ in Kerkrade zu besuchen. Wurde auch höchste Eisenbahn, denn der freie Eintritt mit der ruhr.topcard gilt nur bis Ende März. Daher auch die Bilder in diesem Beitrag. Vielleicht mache ich die Tage noch einen eigenständigen Beitrag.

Außerdem könnt Ihr bei Elenas Sommertour schon mal schauen, wo es mich in den nächsten Monaten so hinverschlagen wird. Nicht nur alle drei Litcamps sind dabei, sondern auch einige andere coole Ziele wie das European Youth Event. Gerne könnt Ihr da auch Vorschläge machen, wovon Euch ein Bericht besonders interessieren würde.

Blogträume: Links auf andere Blogs gib  t es nun immer gesammelt in einem gesonderten Beitrag, wovon eine weitere Ausgabe im März erschien: Fremdgeträumt.

Zukunftsträume: Immer noch diese vermaledeite Hausarbeit schreiben. Was muss, das muss. Mitte des Monats geht es dann schon nach Würzburg und Ende April besuche ich mein erstes Litcamp. Ich hoffe, mir fällt bis dahin ein Session-Thema ein.