Zehn Lieblingsautor:innen aus zehn Jahren

Grafik mit lauter stilisierten Büchern

Ende Juli 2020 bloggte ich seit zehn Jahren über Bücher. Zusammen mit der Tatsache, dass eine Dekade zu Ende geht, ist das Jubiläum eine gute Gelegenheit, einmal zurückzublicken: Welche zehn Autor:innen haben es mir in den letzten zehn Jahren besonders angetan? Und welche werden mich auch in Zukunft begleiten? Viel Spaß mit diesem Post, an dem ich seit April gearbeitet habe.

Vorwort

Mir war es schon vorher aufgefallen, aber in dieser Aufstellung wird es besonders deutlich: Mein (Blog-)Leseleben lässt sich in eine Pre-Bachelor- und in eine (Post-)Bachelor-Ära aufteilen. In den Jahren bis 2012 gab es einige Neuentdeckungen von Autor:innen, von denen ich mittlerweile mehr als zehn Bücher gelesen habe. Von denen sind nicht alle in dieser Liste enthalten, weil sie keinen bleibenden Eindruck hinterlassen haben oder ich sie nicht (mehr) weiterempfehlen möchte. Wenn es hingegen um Neuentdeckungen nach 2012 geht, gibt es lediglich eine Autorin, von der ich mehr als zehn Bücher gelesen habe und die immer noch zu meinen Lieblingsautor:innen zählt. Bei einigen der anderen Neuentdeckungen ist die Backlist derzeit klein bis nicht vorhanden, bei anderen liegt es aber vor allem daran, dass ich mich der Backlist noch nicht gewidmet habe.

Früher gab es die meistgelesene Autoren-Liste auf Goodreads, leider wurde diese Funktion abgeschafft. Daher habe ich für die genannten Autor:innen händisch nachgezählt, dabei kann ich mich auch verzählt haben. Zu meinen Bedauern sind zudem zu fast allen „Erstlingen“ die Rezensionen derzeit offline, da sie nicht mehr meinen aktuellen Ansprüchen entsprechen. Aber bei einigen wenigen Büchern konnte und habe ich Euch die dazugehörige Rezension verlinkt.

Nun aber genug der Vorrede, möge die Zeitreise beginnen!

Bild vom Buch "Lucy in the Sky"

Paige Toon

Ihr Debüt „Lucy in the Sky“ erschien bereits 2007, aber die Übersetzung erreichte Deutschland erst im Dezember 2009. Ich weiß noch, dass ich das Buch spontan für eine Urlaubsreise im März 2010 kaufte. Die Geschichte fand ich einfach großartig und viele andere Blogger:innen, die ich damals kannte, ebenso.

Dementsprechend habe ich die anderen Bücher von Paige Toon dann immer sofort nach Erscheinen der deutschen Übersetzung gekauft. Irgendwann wurde mir es mit dem Warten – teilweise erst nach mehreren Jahren kam die Übersetzung – zu bunt und ich machte es anderen nach, die bereits schon länger auf Englisch mitlasen. Insgesamt habe ich 16 veröffentlichte Geschichten von ihr gelesen, was wirklich eine ganze Menge ist. Davon waren elf Bücher Chick Lit für Erwachsene. Ich habe außerdem die Jessie-Jefferson-Trilogie verschlungen, hinzu kommen noch drei Kurzgeschichten.

Nachdem ich aber mit „Five Years From Now“ irgendwie nicht warm geworden bin, habe ich das letzte Buch ausgelassen und werde auch das diesjährige Buch vermutlich nicht so schnell kaufen. Vielleicht liegt es auch daran, dass mir derzeit generell nicht nach Chick Lit zumute ist? Ich habe aber noch die Hoffnung, dass Paige Toon es schafft, neue und modernere Geschichten zu erzählen. Bis dahin ärgere ich mich weiterhin ein wenig, dass die Romane nach mehreren Jahren ein neues Design bekommen haben.

Bild vom Buch "Wie verführt man einen Viscount?"

Julia Quinn

Rein zufällig bin ich im Buchladen über die ab dem Jahr 2008 neu aufgelegten Bridgertons gestoßen. Wenn ich mich richtig entsinne, dann habe ich im Sommer 2009 zuerst „Wie bezaubert man einen Viscount?“ gekauft und gelesen. Darauf folgten dann die anderen Bände der achtteiligen Reihe, wobei ich mich grad bei den letzteren Teilen etwas gedulden musste, der letzte Band erschien erst im Januar 2011.

Damals war die Zeit der Challenges in der Buchblogger:innen-Welt, als totaler Fan der Reihe habe ich daher dann im Jahr 2011 die Challenge „Ein Jahr voller Bridgertons“ veranstaltet. Das war echt ein großer Spaß, denn es haben doch einige Buch:Bloggerinnen mitgemacht und wir konnten uns dann wunderbar in den Rezensionen austauschen.

Neben den acht Bridgertons-Hauptbänden habe ich vier weitere Bücher von Julia Quinn gelesen. Darunter die Kurzgeschichten-Sammlung „The Bridgertons: Happily Ever After“, welche aus acht sogenannten zweiten Epilogen für die Bridgerton-Romane und einer Kurzgeschichte zu ihrer Mutter Violet besteht. Leider konnten mich die anderen Romane nicht so packen und deswegen habe ich schon länger nichts mehr von Julia Quinn gelesen.

Übrigens: Da der Serienstart von „Bridgerton“ dieses Jahr auf Netflix ist, gehe ich davon aus, dass die Bücher demnächst neu aufgelegt werden. Dann rereade ich die Bücher vielleicht erneut und stelle auch die alten Rezensionen überarbeitet wieder online.

Bild vom Buch "The Iron King"

Julie Kagawa

Ich kann mich noch gut an den Hype um die die Reihe „The Iron Fey“ erinnern, gefühlt hat jede:r Buchblogger:in die Bücher damals gelesen. Den ersten Band „The Iron King“ habe ich im Jahr 2011 gelesen und dann die weiteren Bände nebst dazugehörigen Kurzgeschichten zügig hinterher. Falls jetzt jemand Interesse an der Reihe bekommt, muss ich aber warnen: Die ersten drei Bände hatten massive Anlaufschwierigkeiten und Protagonistin Meghan Chase ist zunächst unglaublich unbedarft.

Der erste Band der Nachfolge-Trilogie „The Iron Fey: Call of the Forgotten“ hat bei mir leider dann nicht gezündet, vermutlich fehlten mir in diesem Buch die Sympathieträger. Aber ich habe begeistert die Trilogien „Blood of Eden“ und „Shadow of the Fox“ gelesen. Und bin zugegebenermaßen neugierig auf die neue Trilogie „The Iron Fey: Evenfall“, in der Puck im Mittelpunkt stehen soll.

Obwohl ich nun insgesamt elf Bücher und drei Kurzgeschichten von Julie Kagawa gelesen habe, halte ich sie nicht für eine herausragende Autorin, dafür kommen doch zu viele Stereotypen vor. Das Lesevergnügen ist für mich mehr als guilty pleasure einzuordnen. Aber ich habe die Vermutung, dass ich noch weitere Geschichten von ihr lesen werde.

Bild vom Buch "Der Weg der Könige"

Brandon Sanderson

Wir kommen zu meiner Fantasy-Hörbuch-Zeit. Im Jahr 2012 wollte ich das Genre der High Fantasy, auch epischen Fantasy genannt, stärker erkunden und suchte mir in einem (nicht mehr online stehenden) Blogbeitrag vier verschiedene Reihen raus. Das Rennen machte dann Brandon Sanderson mit „Kinder des Nebels„, den ersten Teil der Mistborn-Reihe. Wow, was fand ich das Ende der (ersten) Trilogie großartig, wie sich alles zusammenfügte.

Mittlerweile habe ich viele (vormalige) Stand-Alones wie sein Debüt „Elantris“ und „Warbreaker“ gelesen, außerdem Reihen wie „Legion“ und „The Reckoners“, hinzu kommen Kurzgeschichten wie „Dreamer“ und „Snapshot“. Bei seinem größten Projekt in Form der Stormlight-Archives hänge ich allerdings hinterher, davon habe ich bisher nur die ersten 1 1/2 Bände gelesen. Zumindest gibt es eine Rezension von mir zum ersten Teil „Der Weg der Könige„. Da die erste von zwei Pentalogien aber insgesamt wohl so 6.000 Seiten im englischen Original umfassen wird, plane ich kurz vor dem Erscheinen des fünften Bandes dann noch einmal von vorne zu lesen oder zu hören und dann „durchzuziehen“. Insgesamt habe ich 14 Bücher und 4 Kurzgeschichten von ihm als gelesen gezählt.

Da Brandon Sanderson mein Lieblingsautor ist, habe ich zusammen mit einer anderen Bloggerin Mitte 2014 bis Mitte 2015 eine Challenge zu ihm veranstaltet. Diese Challenge war leider aus vielerlei Gründen eine durchwachsende Erfahrung. Viele Blogger:innen stellen sich zudem auf den Standpunkt, dass sie nichts mehr von ihm kaufen und lesen wollen, da er als homophob gilt. Ich persönlich stelle mich auf den Standpunkt, da er seit vielen Jahren homosexuellen Menschen sämtliche zivile (Ehe-)Rechte zugesteht und homosexuelle Menschen absolut ebenbürtig in den Büchern vorkommen, ist er weiterhin tragbar.

Bild vom Buch "Devil in Spring"

Lisa Kleypas

Nach einem Zeitsprung um fünf Jahre landen wir im Jahr 2017. Ich möchte mal wieder Historical Romance lesen und suche nach Tipps, da lese ich eine Rezension von Irina. Meiner eigenen Rezension zu „Devil in Spring“ von Lisa Kleypas könnt Ihr entnehmen, was mich alles an der Geschichte begeistert hat.

Innerhalb eines Jahres las ich neun Bücher und eine Kurzgeschichte von der Autorin. Neben der aktuellen „The Ravenels“-Reihe verschlinge ich die „Wallflower“-Bücher und probiere auch einige andere Romane aus. Dann kühlt sich die Begeisterung aufgrund der nicht so gelungenen Fortsetzung der Geschichten um die Ravenels und der von der Qualität nicht ganz so mithalten könnenden älteren Bücher wieder ab.

Mittlerweile steht der Zähler bei zehn durchgelesenen Büchern (plus eine Kurzgeschichte). Vielleicht kommt das Lisa-Kleypas-Fieber ja wieder, wenn ich endlich dazukomme, mit „Chasing Cassandra“ den neuesten Teil der Ravenels zu lesen.

Bild vom Buch "Rebel of the Sands"

Alwyn Hamilton

Ich muss zugeben, als ich die ersten Rezensionen zu „Rebel of the Sands“ flüchtig las, dachte ich: „Nicht noch so eine YA-Schmonzette!“. Näher angeschaut habe ich mir das Buch vermutlich dann, als es den Goodreads-Choice-Award 2016 gewann. Zum Glück gab ich „Rebel of the Sands“ 2017 dann doch eine Chance und war sehr begeistert. Eine Frau, die von Anfang an kämpfen kann, für sich einsteht und nicht wegen eines Typen ihren Plan über Bord wirft.

Mit den folgenden Büchern wurde die Trilogie aus meiner Sicht aber noch deutlich besser, da hier bedeutungsvolle Beziehungen zwischen Frauen herausgearbeitet wurde. Die sich zur Abwechslung eben nicht nur über Männer und die Konkurrenz um diese definierten, sondern so viel mehr Facetten hatten. Insbesondere der dritte Teil bestätigt das ganz eindrücklich. Toll war auch, dass ich beim zweiten Teil trotz des gewaltigen Umfangs kaum Schwächen entdecken konnte, so dass ich die ganze Trilogie genossen habe.

Alwyn Hamilton ist eine noch recht neue Autorin, deswegen besitzt sie noch keine nennenswerte Backlist. Umso mehr freue ich mich daher auf ihre neue Reihe „The Notorious Virtues“, von welcher der erste Band im August erschienen ist. Ich hoffe, dass sie auch hier bedeutsame Beziehungen zwischen den Charakteren erzählen, die ohne romantische Liebe auskommen.

Bild vom Buch "The Loneliest Girl in the Universe"

Lauren James

Im Gegensatz zu allen anderen Autor:innen in dieser Liste habe ich Lauren James bisher ausschließlich über Stand Alones kennengelernt. Los ging es im Jahr 2017 mit „The Loneliest Girl in the Universe„, mit der dazugehörigen Rezension bin ich heute noch zufrieden.

Als zweites Buch von Lauren James habe ich „The Quiet at the End at the World“ in einem Rutsch durchgelesen und war positiv überrascht vom Ende. Wer mir schon länger folgt, weiß, dass ich Bücher sehr selten an einem Tag auslese. Da es nicht so viele Bücher von ihr gibt und ich den Klappentext interessant fand, habe ich das „Middle-Grade“-Buch „The Starlight Watchmaker“ gelesen. Für Kinder sicher ein tolles Buch, aber mir hat die Vielschichtigkeit ihrer Erwachsenen-Bücher gefehlt.

Ich bin nun jedenfalls sehr gespannt auf „The Reckless Afterlife of Harriet Stoker“, welches im September 2020 erscheint.

Bild vom Buch "Artifical Condition"

Martha Wells

Wir treten ein in meine Novellen-Ära: Statt langer Romane bevorzuge ich kompaktere Bücher von etwa 150-200 Seiten Länge. Zudem beginne ich nach (potenziellen) Preisträgern Ausschau zu halten, um Fehlgriffe möglichst zu minimieren. Dabei stieß ich auf „All Systems Red„, den ersten Band von „The Murderbot Diaries“. Murderbot verzaubert mich sofort und ich begrüße sehr das rasante Tempo der Erzählung. Die Novelle gewann mittlerweile unter anderem einen Hugo-, einen Nebula- und einen Locus-Preis.

Anfang 2019 folgen dann in schneller Folge die Teile 2, 3 und 4 von „The Murderbot Diaries“. Diesem Sommer erschien dann der erste Roman mit Murderbot in der Hauptrolle und natürlich hab ich diesen auch schon gelesen. Versuchsweise habe ich dieses Jahr auch „The Cloud Roads“ begonnen, aber aufgrund verschiedener Faktoren das Buch nicht zu Ende gelesen.

Zumindest was Murderbot angeht, werde ich auf jeden Fall bei den Neuerscheinungen von Martha Wells dranbleiben. Daher freue ich mich schon jetzt auf „Fugitive Telemetry“, welches im April 2021 erscheinen soll.

Bild vom Buch "Every Heart a Doorway"

Seanan McGuire

Bei Seanan McGuire bin ich ein wenig gespalten. Die Novelle „Every Heart a Doorway“ habe ich im September 2018 gelesen und war wirklich begeistert. Im Gegensatz zu anderen Leser:innen sind mir keine Spitzen gegen Narnia im Gedächtnis geblieben, stattdessen habe ich mich als Narnia-Fan gefreut, eine moderne Interpretation zu lesen. Viele dürften ebenfalls von der Geschichte beeindruckt gewesen sein, denn sie hat unter anderem einen Hugo-, einen Nebula- und einen Locus-Preis gewonnen.

Den zweiten Band, „Down Among the Sticks and Bones“, konnte ich hingegen wenig abgewinnen. Vermutlich, weil ich weder die Protagonisten noch das Setting sonderlich mochte. Der dritte Teil, „Beneath the Sugar Sky“ gefiel mir schon deutlich besser. Aber erst „In An Absent Dream“ hat mich erneut begeistert.

Da der zuletzt erschienene Band „Come Tumbling Down“ wieder auf die weniger von mir favorisierten Protagonisten fokussiert, steht er noch ungelesen im Regal. Aber spätestens zum Erscheinen von „Across the Green Grass Fields“ im Januar 2021 werde ich wohl wieder aufholen.

Bild vom Buch "The Calculating Stars"

Mary Kowal Robinette

Als letzte Person in dieser Liste habe ich mich für Mary Kowal Robinette entschieden. Im April 2019 las ich entgegen meiner derzeitigen Gewohnheiten mit „The Calculating Stars“ mal wieder einen ausgewachsenen Roman. Und ich muss sagen, das hat sich gelohnt! Es wundert mich überhaupt nicht, dass dieses Buch mittlerweile unter anderem einen Hugo-, einen Nebula- und einen Locus-Preis gewonnen hat.

Denn Mary Kowal Robinette schreibt mit ihrer Lady-Astronaut-Reihe packende Alternate History. Es ist total spannend zu lesen, wie sich die Welt und insbesondere die Raumfahrt unter der Prämisse eines Meteoriten-Einschlag entwickelt hätte. Während der erste Teil uns zum Mond brachte, geht es im zweiten Teil „The Fated Sky“ dann zum Mars, was vielleicht noch packender ist. Außerdem habe ich die Kurzgeschichte „The Lady Astronaut of Mars“ (mehrfach ausgezeichnet) gelesen, welcher mir ebenfalls super gefiel. Ich kann Euch diese zudem empfehlen, wenn Ihr wissen wollt, ob die Geschichte was für Euch ist.

Wenn ich im Herbst wieder mehr Zeit habe, will ich auf jeden Fall den dritten Teil „The Relentless Moon“ lesen. Und fiebere bereits jetzt „The Derivative Base“ entgegen, da dann Elma und Nathaniel wieder dabei sind.

Nachwort

Ich hoffe, Ihr hattet ebenso wie ich Spaß am Blick zurück. Ich fand es sehr faszinierend zu sehen, wie sich mein Leseverhalten verändert hat. Habe ich am Anfang des Jahrzehnts noch Young-Adult-Fantasy-Romane verschlungen, geht der Trend derzeit eindeutig Richtung Science-Fiction-Novellen. Ich bin mittlerweile fester denn je der Überzeugung, dass eine Geschichte nur so viele Seiten wie nötig und nicht so viele wie möglich haben sollte. Dafür bin ich auch bereit, wesentlich mehr Geld pro Seite zu bezahlen.

Potenziell habe ich noch mehr Rückblicke im Sinn, aber angesichts des begrenzten Zeitbudgets schließe ich an der Stelle mit einem gespannten Blick in die Zukunft: Wohin werden mich meine Bücher in den nächsten Jahren und Jahrzehnten noch führen?

PS: Falls Ihr Lust habt, erstellt doch gern eine eigene Top-Ten-Liste Eurer Lieblingsautor:innen!

10 Kommentare

  1. Hey Sandra,

    Ein interessanter Rückblick. Ich kenne tatsächlich nur Brandon Sanderson und fand es interessant, was du zu ihm geschrieben hast. Steelheart will ich demnächst lesen und Science-Fiction ist bei mir auf jeden Fall auch immer mehr vertreten.
    Auf Preise achte ich ehrlich gesagt weniger. Die Bücher vom deutschen Buchpreis oder auch Nobelpreisträger sprechen mich meist eher weniger an. Kann sein, dass das alles wichtige Bücher sind, aber wenn ich Kopfschmerzen vom vielen Nachdenken bekomme, was mir der Autor den nun sagen will, verliere ich tatsächlich doch etwas den Spaß.
    Ich bin gespannt auf die nächsten 10 Jahre und herzlichen Glückwunsch zum Blogjubiläum.

    LG, Moni

    • Hallo Moni,

      dann bin ich schon mal sehr gespannt, was du dann über „Steelheart“ denkst. Wobei diese Reihe nicht so typisch für ihn ist. Aber wichtig ist ja vor allem, dass das Lesen Spaß macht.
      Mich persönlich interessieren deutsche Preise auch nicht wirklich, da ich derzeit praktisch nicht auf Deutsch lese. Und Nobelpreis-Sachen sind mir meistens viel zu hochgestochen. Aber an guten Fantasy-Büchern bin ich interessiert und darauf spezialisierte Preise sind dann schon ein guter Indikator.
      Danke dir 🙂

      LG Elena

  2. Guten Morgen Sandra,

    wie versprochen, hier bin ich. Und ich kann dir auch gleich versichern, dass ich ALLES gelesen habe.
    Bis auf die Autorin Paige Toon, über die ich im Frühjahr dieses Jahres gestolpert bin, sind mir die anderen Autor:innen weitgehend unbekannt. Ich habe mir aber ein paar Bücher notiert, die für mich interessant klingen.

    Ich danke dir, dass du dir die Mühe dieses tollen Rückblicks gemacht hast.
    Mein Blog ist ja noch recht jungfräulich. Am 1. Oktober wird er „1“, aber ich ja vorher bereits gebloggt. Nur war das alles eher halbherzig, da mir meist die Zeit dazu gefehlt hatte oder auch die Motivation. 😉

    Liebe Grüße,
    RoXXie

    • Hallo RoXXie,

      danke dir 🙂 Die meisten der genannten Autor:innen sind mir in der deutschen Buchblogger:innen-Bubble auch bisher kaum aufgefallen. Würde mich freuen, wenn du so das ein oder andere spannende Buch für dich entdeckst.

      Ich hab vor den Bücherblogs auch schon drei Jahre andere Blogs geführt, aber das war damals der Startschuss, es „ernsthaft“ zu betreiben. Ich drücke die Daumen, dass dir die Motivation lange erhalten bleibt.

      Liebe Grüße
      Elena

  3. Hallo Elena,

    herzlichen Glückwunsch zum Blog-Geburtstag und schön, dass du den Blog immer noch betreibst! Meiner ist auch gerade zehn Jahre alt geworden und ich habe vor, „Die besten zehn Bücher aus zehn Jahren“ herauszusuchen. Es fällt mir unglaublich schwer, daher finde ich deine Idee, dich auf zehn AutorInnen festzulegen, sehr smart.

    Bis auf Julie Kagawa kenne ich tatsächlich keine der Autorinnen oder Reihen. Mit Young Adult bin ich nie so richtig warm geworden und das Buch von Kagawa habe ich nach einer Lesung nicht gekauft, obwohl ich die Autorin sehr sympathisch fand. Deshalb freue ich mich über die vermehrten Tipps zu Science Fiction. 😊

    Viele Geburtstagsgrüße!
    Jana

    • Hallo Jana,

      vielen Dank! Ich bin echt erstaunt, wie viele Blogs ich doch kenne, die in diesen Wochen zehn Jahre alt geworden sind. Auf zehn Bücher hätte ich mich vermutlich niemals festlegen können, obwohl ich ursprünglich so etwas in die Richtung erwogen hatte. Insofern bin ich sehr gespannt, ob er dir gelingt. Habe grad extra mal nachgeschaut, aber noch scheint der Beitrag nicht online zu sein 😀

      Young Adult war aus meiner Sicht einfach das Ding zu Beginn des letzten Jahrzehnts. Aber mittlerweile bin ich da auch ziemlich rausgewachsen, weil mich viel zu viele Bücher da stark enttäuscht haben. Jedenfalls schön, dass du paar Tipps mitnehmen konntest. Mit dem Rezensieren hat es ja leider die letzten Jahren nur noch mäßig geklappt, obwohl diese Sci-Fi-Bücher echt toll sind.

      Viele Grüße
      Elena

  4. Herzlichen Glückwunsch zum Bloggeburtstag! Ein spannender Rückblick auf deine LieblingsautorInnen der letzten Jahre. Von einigen davon habe ich auch etwas gelesen, wobei mir leider „The Calculating Stars“ aus diversen Gründen gar nicht gefallen hat und von Brandon Sanderson mochte ich bislang nur „The Rithmatist“.
    Von Seanan McGuire möchte ich auch gern noch mehr lesen und ich bilde mir ein, dass ich von Martha Wells auch noch Bücher auf meiner Liste stehen habe.
    Ich bin gespannt, welche neuen LieblingsautorInnen du in Zukunft noch für dich entdecken wirst.

    • Danke dir! Das mit Brandon Sanderson hatte ich noch im Hinterkopf, aber „The Calculating Stars“ war bisher an mir vorbeigegangen. Habe mal in deinem Blog gestöbert, aber dazu nicht wirklich etwas gefunden.
      Seanan McGuire würde dir jedenfalls Konstanze sicherlich auch sehr ans Herz legen und ich bin neugierig, was du zu Murderbot sagen würdest.
      Ich bin ebenso gespannt, was die Zukunft da noch bringt. Ich hoffe, auch diversere Autor:innen, da sehe ich noch Luft nach oben.

  5. Zunächst herzlichen Glückwunsch zum Bloggeburtstag!
    Von den von dir vorgestellten AutorInnen kenne ich in der Tat keinen einzigen. Aber das muss ja nicht negativ sein, denn so habe ich gerade jede Menge neue SchriftstellerInnen kennengelernt.
    Ich wünsch dir alles Gute für die nächsten 10 Jahre deines Blogs. Mach weiter so!

    • Danke dir 🙂
      Ich lese auch eine recht spezielle Nische, da überrascht mich das mit dem Nicht-Kennen nicht so. Ich würde mich aber freuen, wenn du vielleicht mal das ein oder andere Buch von den hier vorgestellten Personen in die Hand nimmst.
      Vielen Dank auf jeden Fall.

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