Ein Piratenabenteuer mit einem weiblichen Jack Sparrow, funktioniert das? Und ob! „Daughter of the Pirate King“ wartet mit einer Bad-Ass-Heldin, jeder Menge Action und schnellen Tempo auf. Tricia Levenseller hat mit diesem Buch ein fabelhaftes Debüt hingelegt.
„Wintersong“ von S. Jae-Jones
Es gibt Bücher, die verzaubern; es gibt Bücher, die sind okay; und es gibt Bücher, die sind schrecklich – so eins ist „Wintersong“ von S. Jae-Jones. In meiner Rezension gehe ich darauf ein, warum ich die Heldin egoistisch, die Handlung zäh wie Kaugummi und das Ende unmöglich finde. Natürlich spoilerfrei, falls jemand „Wintersong“ doch noch lesen möchte.
Träumerischer Rückblick 9/2017
Eigentlich wollte ich dynamisch in den April starten, nachdem ich im März doch eher träge war. Stattdessen hat mich die Tage eine Erkältung nebst Rachenentzündung erwischt. Natürlich ausgerechnet dann, wo ich dieses Wochenende und nächstes Wochenende eigentlich für jeweils vier Tage verreist (gewesen) wäre. Aber noch besteht Hoffnung, dass ich rechtzeitig für die nächste Reise wieder fit werde. Hier nun der Rückblick auf die letzten beiden Wochen.
Leseträume: Mit den Reckoners bin ich durch und auch wenn ich den Schluss in Vergleich zu den Twists anderer Trilogien von Brandon Sanderson eher unspektakulär fand, hat die Serie mit „Calamity“ einen zufriedenstellenden Abschluss gefunden.
Nachdem mich Irina auf Goodreads so neugierig gemacht hatte, habe ich mir „Devil in Spring“ bestellt, flott gelesen und für gut befunden – ich werde definitiv weitere Bücher von Lisa Kleypas lesen.
Richtig schnell durch war ich auch mit „Daughter of the Pirate King“ von Tricia Levenseller, ein sehr emanzipierter Piratenroman. Aber für mich definitiv falsch gelistet unter Young Adult, da es stellenweise schon recht brutal ist. Gut, mit 16 kann das Buch wohl gelesen werden, aber ich würde es keiner 13-Jährigen geben.
Damit habe ich nicht nur die Halbzeit bei meiner Reading Challenge erreicht, sondern statt einer nun vier ausstehende Rezensionen. Aber da ich keine Bücher mehr habe, die ich dringend lesen will, habe ich da vielleicht die Chance aufzuschließen. Dennoch sollte ich mich in nächster Zeit wohl etwas ranhalten …
Serienträume: Mein Netflix-Abo nutze ich derzeit sehr intensiv. Erst habe ich die zweite Staffel von „How To Get Away With Murder“ recht zügig weggeschaut. Hatte mittendrin kaum noch Lust, aber dann wurden Annelise und Co. doch wieder etwas menschlicher und ich war wieder gepackt. Insgesamt nicht so perfekt wie die erste Staffel, aber weiterhin spannend und ich freue mich schon auf die dritte Staffel.
Dann wurde letzten Freitag „Ingobernable“ bei Netflix online gestellt. Der Plot ist, dass der mexikanischen First Lady der Mord an ihren Ehemann abgehängt wird, sie fortan auf der Flucht ist und dabei den wahren Mörder sucht. Nach und nach wird klar, wie korrupt das Land wirklich ist. Die Episoden sind etwas über dreißig Minuten lang, dadurch sind die einzelnen Folgen nicht überkomplex. Hinzu kommt, dass die nächsten Schritte aller Beteiligten gut eins, zwei Folgen im Voraus antizipiert werden können. Aber ich fand es doch so fesselnd, dass ich die erste Staffel in vier Tagen durchgeschaut habe. Auch wenn ich die obligatorische Sexszene pro Episode irgendwann nur noch amüsant fand.
In der Hoffnung auf eine schöne History-Serie habe ich mir übrigens die erste Staffel von „Victoria“ bestellt. Die lief bei ITV im Sendeslot von „Downton Abbey“ und ist somit so etwas wie der Nachfolger. Apropos „Downton Abbey“: Da wird es wohl bald einen Film zu geben!
Spielträume: Derzeit erkundige ich in „Enderal“ alle möglichen Ecken und schließe noch ausstehende Quests ab. Aber da Enderal eine Ecke kleiner als Himmelsrand ist, zumindest kommt es mir so vor, dürfte ich im jetzigen Tempo in zwei, drei Wochen durch sein mit den Erkundungen und dann die Hauptquest beenden. Falls ich nächste Woche krank Zuhause hocke, wahrscheinlich schneller …
Unterwegsträume: Letztes Wochenende war ich im Grugapark und habe neben Tierfotografie mal etwas Makrofotografie ausprobiert. Ich brauche definitiv ein Stativ. Ein Zoomobjektiv mit noch größerer Brennweite. Und ein Objektiv mit Festbrennweite. Und noch vieles mehr … Hier eine Auswahl weiterer Aufnahmen, wobei es mir vor allem die badenden Spatzen angetan haben.
Da ich auf einer Tagung Fotos gemacht habe, konnte ich übrigens mal das Fotografieren von Personen üben. War auf jedem Fall eine interessante Erfahrung und es sind einige schöne Aufnahmen herum gekommen.
Zukunftsträume: Ganz schnell wieder gesund zu werden. Der Schnupfen ist zwar ziemlich störend, aber das wahre Problem ist die starke Heiserkeit. Wenn die nicht weggeht, gehe ich wohl nirgendwo hin. Das wäre dann sehr viel Zeit für den Blog. Aber falls sie rechtzeitig weggeht, dann bin ich die nächste Woche sehr viel unterwegs und komme nicht zum bloggen.
„Der unsterbliche Prinz“ von Jennifer Fallon
Auch wenn ich die letzten Jahre weniger Zeit dafür gefunden habe, liebe ich epische Fantasy-Hörbücher, wie den ersten Teil der Gezeitenstern-Saga: „Der unsterbliche Prinz“ von Jennifer Fallon. Bei der Gezeitenstern-Saga handelt es sich eine Tetralogie, so dass sie um die hundert Hörbuchstunden umfasst. In dieser Rezension stelle ich Euch den sehr gelungenen Auftakt vor.
Serientipp „Greenleaf“
Als Netflix mich auf „Greenleaf“ als eine Serie, die mir gefallen könnte, aufmerksam machte, hatte ich von ihr noch nie von ihr gehört gehabt. Doch die Kurzbeschreibung las sich gut und so startete ich direkt in die erste Folge. Und was soll ich sagen? Ich warte schon sehr gespannt auf die zweite Staffel! Um den ein oder anderen auch etwas Appetit zu machen, stelle ich Euch die Serie (natürlich spoilerfrei) nun vor.
„Binti“ von Nnedi Okorafor
Nnedi Okorafor hat für „Binti“ gleich drei Preise gewonnen: Hugo Award for Best Novella (2016), Nebula Award for Best Novella (2015) und Locus Award Nominee for Best Novella (2016). Okorafor ist eine afrikanischer Abstammung und lässt ihr kulturelles Erbe in ihre Geschichten einfließen. Konnte mich die Novelle mit solch eindrucksvoller Prämisse überzeugen?
Träumerischer Rückblick 8/2017
Da ich vorletzte Woche entgegen meiner Ankündigung an allen Tagen gebloggt hatte, habe ich dann beschlossen, die letzte Woche ruhiger anzugehen. Ich habe aber an einer neuen und einer alten Rezension gearbeitet und die kommen dann nächste Woche.
Auch wenn es schon fast wieder vergessen ist, war ich zudem zu Wochenbeginn sehr viel unterwegs und auch davor die Woche gab es einiges. Wir haben zum Beispiel mal wieder mit HelloFresh-Box bekommen und bereits das erste Gericht gekocht, das oben abgebildete herzhafte Süßkartoffel-Curry. Dann habe ich mich in der vergangenen Woche meinem Aufgabenblatt gewidmet und knapp fünf Stunden mit einer Kommilitonin zusammen daran getüftelt, um es fertig zu programmieren. Zumindest an der Uni lief unser programmierter Code dann tadellos durch und auch der Output sah solide aus, nur bei einer Sache scheinen wir noch etwas übersehen zu haben. Aber da wir nur einen Teilnahmeschein wollen, haben wir da keinen Anspruch an Perfektion.
Leseträume: Letzte Woche war ich dann doch schon durch mit „Wintersong“ von S. Jae-Jones. Ich überlege, dazu einen richtigen Rant zu verfassen, denn an dem Buch haben mich sooo viele Dinge gestört und zum Ende hin wurde alles nur noch schlimmer. Warum dieses Buch so begeistert aufgenommen wird, entzieht sich meinem Verständnis.
Dann habe ich begonnen „Calamity“ von Brandon Sanderson zu lesen, den dritten Teil der Reckoners. Aus meiner Sicht nicht seine stärkste Trilogie, aber immerhin gibt es Antworten auf Fragen, die in den vorherigen Bänden aufgeworfen wurden.
Online gegangen ist vor kurzen meine überarbeite Rezension zu „Wie erobert man einen Duke?“ von Julia Quinn.
Serienträume: Ich bin schwer enttäuscht, das einfach mal zwei Wochen Pause bei „Riverdale“ angesagt sind. Gut, zumindest das Mysterium um Polly ist weitestgehend aufgelöst, so dass wir nicht ganz so an der Klippe hängen.
„Greenleaf“ ist schon lange durchgesuchtet und ich bin total begeistert von der Serie, die hat sich direkt in meine persönliche Top Ten meiner Lieblingsserien katapultiert. Wer weiß, vielleicht schreibe ich dazu mal einen Bericht.
Außerdem gibt es gute Nachrichten: Die siebte Staffel von „The Good Wife“ ist endlich vorbestellbar und das für nur 21 Euro. Dafür habe ich früher grad mal eine halbe Staffel bekommen. Jedenfalls kann ich dann ab 25. Mai endlich die letzte Staffel genießen. Bevor es dann abwarten heißt, ob das Sequel „The Good Fight“ nach Deutschland kommt (us-amerikanisches Pay-TV lege ich mir dafür jedenfalls nicht zu).
Spielträume: Ich begeistere mich weiter für „Enderal„, wobei mich auch hier nun ein wenig die typischen Skyrim-Probleme nerven. Ist der Charakter erst einmal in einem bestimmten Levelbereich, wird das Spiel zu einfach. Vor allem mit dem Schleichen ist das so eine Sache, denn wenn die Gegner einen nicht sehen, obwohl ich unmittelbar vor ihnen stehe, dann ist das schon etwas albern.
Aber es kommt sowieso in näherer Zukunft eine Erweiterung, wofür man am besten komplett neu anfangen soll. Da werde ich von der schleichenden Bogenschützin auf eine vielseitig begabten Magierin umstellen, die das Schleichen keinesfalls maximieren wird. Eventuell mache ich auch mal einen Melee-Charakter, aber bisher bin ich mit diesem Spielstil nie gut zurecht gekommen.
Unterwegsträume: Es gab unter anderem einen netten Abend mit Raclette, aber dazu wird es keinen Bericht und auch keine Fotos geben.
Zukunftsträume: Für das Aufgabenblatt noch den Code etwas schöner machen und ein paar beschreibende Sätze einfügen sowie ins Englische zu übersetzen, denn der ganze Kurs war auf Englisch, dementsprechend auch das Aufgabenblatt. Ansonsten plane ich meine heißgeliebten Steuern zu machen und den Schreibtisch aufzuräumen. Und generell daran zu arbeiten, dass der Bericht zu meinen Vorsätzen im April besser ausfällt als jetzt im März (hier).
„Wie erobert man einen Duke?“ von Julia Quinn
Beim Rebloggen meiner liebsten Rezensionen dürfen natürlich nicht Julia Quinn und ihre Bridgertons fehlen, den Auftakt macht der erste Band „Wie erobert man einen Duke?“. Als großer Bridgerton-Fan habe ich im Jahr 2011 eine Challenge unter dem Namen „Ein Jahr voller Bridgerton“ veranstaltet, welche in Buchbloggerkreisen sogar eine richtige Bridgerton-Lesewelle ausgelöst. Mittlerweile sind die Bücher auf Deutsch nur noch gebraucht erhältlich, manche Bände sogar gänzlich vergriffen.
Impressionen zu „Burgers Light“
In den letzten Jahren kommen sie immer mehr in Mode: Ausstellungen von Lichtobjekten. Der königlichen Burgers Zoo Arnheim präsentiert sie unter dem Namen „Burgers Light“. In diesem Jahr fand „Burgers Light“ zum zweiten Mal unter diesem Namen statt und zwar vom 17. Februar bis zum 5. März, außerdem am 10. und 11. Februar. Nachfolgend findet Ihr einige Impressionen von meinem Besuch am letzten Wochenende.
Träumerischer Rückblick 7/2017
Irgendwie kommt es mir so vor, als hätte ich diese Woche so gar nichts geschafft. Dabei war ich immerhin so zwölf Stunden auf der Arbeit, 16 Stunden für Ehrenämter tätig, sechs Stunden auf einem Ausflug und dann war da noch ein Termin, wo ich vier Stunden unterwegs war. Etwas mehr als nichts war es dann also schon.
Leseträume: Es geht langsam weiter mit „Wintersong“ von S. Jae-Jones. Mir fehlt das wirklich überraschende, das unerwartete. Ich lese die Geschichte durchaus gern, aber da ist nichts, was mich durch die Seiten vorwärts treibt. Daher werde ich vermutlich noch bis Mitte des Monats brauchen, bis ich damit durch bin.
Da war „Ein Herz auf Flügeln zart“ von Helen Abele ganz anders, wozu ich diese Woche die Rezension überarbeitet und hier veröffentlicht habe.
Serienträume: Neu begonnen habe ich die Serie „Greenleaf„, welche sich um eine us-amerikanische Familie und ihre Megachurch dreht. Ich hatte von der Serie vorher noch nie gehört, bin aber sehr begeistert. Ich finde ja diese us-amerikanischen Kirchen sowieso sehr interessant, zudem handelt es sich um eine afroamerikanische Großfamilie. Was mir zuerst gar nicht aufgefallen ist: Oprah Winfrey produziert die Serie nicht nur, sondern spielt auch in ihr mit.
Ansonsten habe ich geschaut: „Riverdale„, wo wir endlich Polly kennenlernen durften und was immer mysteriöser wird. „Z: The Beginning of Everything„, was leider oberflächlich bleibt, Zara inzeniert sich beständig. „How To Get Away With Murder„, was sich wieder sehr interessant anlässt, wenn auch nicht so extrem wie in der ersten Staffel.
Spielträume: Ich finde Enderal weiterhin ganz toll. Um meinen Charakter etwas zu leveln, habe ich damit begonnen, die Spielwelt frei zu erkunden. Das macht mehr Spaß als in „Skyrim“ oder auch in „Witcher 3“, da es einfach nicht solche Gegnernester gibt, wo man regelmäßig plötzlich von einem halben Dutzend Gegner umzingelt ist. Kommt sicherlich später auch noch, aber in einem Anfängergebiet ist so etwas einfach Mist.
Unterwegsträume: Freitagabend war ich im königlichen Burgers‘ Zoo Arnheim, um bei Burgers‘ Light dabei zu sein. Es war wirklich wunderschön, sich die ganzen Lichtfiguren anzuschauen. Oben ist ein Bild von dem Abend. Besteht Interesse an mehr Bildern?
Linkträume: Ninespo plant eine Notizbuchrunde zu „Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie“ von Lauren Oliver. Dazu kommt bald auch eine Ankündigung. Bei einer Notizbuchrunde lesen verschiedene Leute dasselbe Buch und schreiben mit jeweils einer Farbe ihre Anmerkungen an den Rand. Das wird natürlich umso lustiger, je mehr Leute dabei sind. Ich wollte auf jedem Fall mitmachen. Wenn Ihr auch dabei sein sollt, meldet Euch doch einfach bei ihr.
Zukunftsträume: Nächste Woche ist es terminlich wieder ruhiger, so dass ich mich hoffentlich mal den wichtigen Sachen widme, bevor sie wichtig UND dringend sind.






