Träumerischer Rückblick 24/2017

Das Praktikum war definitiv ein voller Erfolg, denn das Zeugnis ist bereits da und eine “ 1 mit *“, wie es mein Mentor formulierte (und nein, ich habe es nicht selbst geschrieben!). Das wird mir bei den Bewerbungen im nächsten Jahr bestimmt nützlich sein. Aber jetzt erst einmal das letzte „ordentliche“ Semester und alle offen gebliebenen Angelegenheiten abschließen. Was sonst noch so los war, erfahrt Ihr in diesem Rückblick.

Leseträume: Mein Lesetempo hat sich stark verlangsamt. Immerhin habe ich „Eliza And Her Monsters“ von Francesca Zappia beendet, diesem tollen Buch will ich auf jedem Fall eine Rezension widmen. Dann ist „Flame in the Mist“ von Renee Abdieh zur Hälfte gelesen, aufgrund der vielen Kritikpunkte vertrage ich es nur häppchenweise. Ansonsten will ich in den kommenden Tagen „Even the Darkest Stars“ von Heather Fawcett weiterlesen (oder es abbrechen), auch hier finde ich viel zu mosern.

Wie angekündigt, kam vorletzten Montag meine Rezension zu „The Loneliest Girl in the Universe“ von Lauren James online.

Serienträume: An der Serienfront komme ich mittlerweile überhaupt nicht mehr hinterher. Vermutlich bin ich überfordert und schaue deswegen kaum noch etwas. Nur bei „Star Trek: Discovery„und bei „Cheseapeake Shores“ bin ich am Ball geblieben, bei letzterer Serie  fehlt ja auch nur noch eine Folge bis zum Staffelende.

Trotzdem habe ich mich darüber gefreut zu sehen, dass seit dem 1. November die zweite Staffel von „Greenleaf“ bei Netflix verfügbar ist. Für alle, die mit dem Namen nichts anfangen können, habe ich unter Serientipp „Greenleaf aufgeschrieben, warum ich die Serie toll finde. Die ersten Folgen habe ich bereits gesehen und es wurde die Saat für interessante Entwicklungen gelegt.

Spieleträume: Mittlerweile komme ich mit „Project Highrise“ sehr gut zurecht. Mich ärgert es allerdings, dass ich bei einer Mission die Aufgabenbeschreibung nicht durchschaue und auch keine Hilfe im Netz finde. Vermutlich ist da was ganz banales gemeint, aber ich komme nicht darauf.

Mein Plan ist im November auf jedem Fall wieder in einer Welt zu versinken, im Rennen sind „The Witcher 3: Wild Hunt“ (mitten drin unterbrochen), „Skyrim“ (beim zweiten oder dritten Durchgang unterbrochen), „Enderal“ (beim ersten Durchgang unterbrochen) oder „Fallout 4“ (beim zweiten Durchgang unterbrochen). Ich tendiere aber stark dazu mit „Fallout 4“ weiterzumachen, da ich dies zuletzt gespielt habe und dementsprechend die Steuerung mir noch am leichtesten fallen sollte. Erste Testläufe verliefen positiv. Am Liebsten würde ich mir ja die VR-Version zulegen, aber die VR-Brille ist einfach noch zu teuer.

Unterwegsträume: Letzte Woche habe ich vier Tage lang an „Ideenlabor: Europas Zukunft gestalten“ der Friedrich-Ebert-Stiftung teilgenommen, das war ziemlich interessant. Auf dem Rückweg von Bonn habe ich einen Zwischenstop in Köln eingelegt und dabei die Ausstellung „Im Spielrausch“ besucht. Dazu werde ich auch noch bloggen.

In diesem Beitrag zu sehen sind Bilder vom Besuch des Grugaparks in Essen, die Auswahl der Bilder fiel mir nicht leicht. Wie gewünscht habe ich übrigens die badenden Raben am Kemander See online gestellt.

Linkträume: Im Oktober gab es wieder ein Interview, dieses Mal hieß es „Reloaded: Nachgefragt bei … Holly„.

Außerdem habe ich wie in den Regeln vorgegeben für die Challenge #liesdichnachhogwarts einen Rückblick verfasst, zu finden unter „Lies dich nach Hogwarts – Rückblick Oktober„.

Und last but not least gab es einen Rückblick und Vorschau bei den Vorsätzen.

Zukunftsträume: Der November wird definitiv ruhiger als der Oktober. Bisher sind nur der Besuch eines Arbeitskreis-Wochenende und eines Berufseinstiegstages geplant. Auch habe ich die fehlende Zeit bald fertig nachgearbeitet. Daher plane ich endlich mal die Sachen für die Uni nachzuarbeiten, die ich vor dem Praktikum nicht mehr geschafft habe.

Reloaded: Nachgefragt bei … Holly

Header von Umblättern

Seit fast zehn Jahren bloggt Holly über Bücher, davon fast neun Jahre auf umblaettern.com. Damit zählt sie selbst unter den Interviewpartner*innen für „Reloaded: Nachgefragt bei …“ zu den ältesten Blogger*innen. In letzter Zeit war Holly etwas weniger aktiv, doch sie arbeitet an einem neuen Konzept – ich bin schon sehr gespannt! [Update der Redaktion: Seit einiger Zeit ist Holly nun unter Reasons why zu erreichen.] Außerdem hat sie mich mit ihrer Antwort, was eine gute Rezension ausmacht, zum Nachdenken gebracht und mich zur Twitterumfrage geführt: Braucht eine Rezension eine Inhaltsangabe? Was sich sonst noch so seit dem ersten Interview im Juli 2010 verändert hat, erfahrt Ihr im Interview!

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„The Loneliest Girl in the Universe“ von Lauren James

In letzter Zeit habe ich viele tolle Bücher gelesen, doch ich möchte Eure Aufmerksamkeit auf dieses bisher weitestgehend unbekannte neue Science-Fiction-Buch lenken. In „The Loneliest Girl in the Universe“ von Lauren James geht es darum, dass ein Mädchen ganz alleine auf einem Raumschiff zu einem neuen Planeten reist, bis eines Tages ein zweites Raumschiff mit einem Jungen von der Erde startet. Was sich zunächst ziemlich eintönig und vorhersehbar anhört, entwickelt eine erstaunliche Intensivität. Am besten lest Ihr dieses Buch ohne weiteres Vorwissen!

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Träumerischer Rückblick 23/2017

Obwohl das Praktikum erst zwei Wochen vorbei ist, kommt es mir vor, als wäre es vor Ewigkeiten gewesen. Derzeit befinde ich mich auf einer ziemlichen Aufholjagd, vor allem in Form von Minusstunden nacharbeiten und auf nach das Praktikum verschobene Termine wahrnehmen. Da die Vorlesungszeit unmittelbar nach Praktikumsende gestartet ist, gilt es natürlich auch in den beiden Seminaren am Ball zu bleiben. Aber von einem Seminar sind bereits 2/5 geschafft und das andere Seminar hat nun einen normalisierten Umfang an zu lesenden Texten. Ab November kann ich mich daher hoffentlich auch liegengebliebenen Ausarbeitungen widmen.

Leseträume: Ich lese und lese. Nach dem Beenden von „A Long Way to an Small, Angry Planet“ von Becky Chambers habe ich mit „Even the Darkest Stars“ von Heather Fawcett angefangen. Ich fand das Buch aber etwas plump und klischeehaft, dazu sehr vorhersehbar, deshalb habe ich es unterbrochen.

Stattdessen habe ich „The Loneliest Girl in the Universe“ von Lauren James gelesen, schon wieder einen Sci-Fi-Roman. Weil das Buch mir sehr gut gefiel und nahezu unbekannt ist, habe ich direkt eine Rezension dazu verfasst, die morgen online kommt.

Anschließend habe ich „Eliza And Her Monsters“ von Francesca Zappia begonnen, womit ich mittlerweile schon zur Hälfte durch bin. Wäre das genau das passende Buch für mich vor 15 Jahren gewesen.

Da ich in die Badewanne keine Hardcover mitnehme, habe ich außerdem „Flame in the Mist“ von Renee Abdieh gestartet. Sieht so aus, als gäbe es insgesamt vier Perspektiven. Bin gespannt, was das gibt.

Somit lese ich aktuell drei Bücher parallel. Ich werde das aber sicherlich bis zum Ende der kommenden Woche wieder reduzieren, weil mir das zu viele Bücher auf einmal sind. Aber es ist schon Ewigkeiten her, dass mir das passiert ist und ich sehe das grundsätzlich als positives Zeichen.

Serienträume: Die Serienfront sieht ebenfalls ziemlich chaotisch aus. Ich schaue jetzt „Star Trek: Discovery„, „Designated Survivor„, „Chesapeake Shores“ und ganz neu „Shannara Chronicles“ sozusagen live. Außerdem habe ich in die dritte Staffel von „How To Get Away With Murder“ hineingeschaut und dann habe ich auch die dritte Staffel „Good Witch“ begonnen. Mein Plan ist jetzt erst einmal, möglichst zeitnah letztgenannte Serie und „Firefly – Der Aufbruch der Serenity“ fertig zu schauen, damit mein menschlicher Arbeitsspeicher nicht völlig überlastet wird.

Spielträume: Damit ich nicht völlig mit Freizeitstress durchdrehe, habe ich meine Rückkehr in eine komplexe Spielwelt in den November verschoben und spiele bis dahin weiter „Project Highrise„. Eigentlich ein ziemlich simpler Hochhaussimulator. Aber dadurch, dass die Einnahmen nur Punkt Mitternacht fließen, durchaus herausfordernd. Denn ich schaffe es regelmäßig, mit dem letzten Geld beispielsweise ein neues Apartment einzurichten und zu vermieten, ohne einen Wasseranschluss hingelegt zu haben. Was bedeutet, dass ich hoffen muss, dass der unzufriedene Mieter nicht vor 24 Uhr aussieht, denn das bedeutet Malus.

Unterwegsträume: Gefühlt war ich kaum unterwegs, aber wenn ich genauer nachdenke, kommt doch einiges zusammen. Beispielsweise war ich auf der Buchmesse in Frankfurt und hatte mit Rike (vormals Anima Libri, bald Rike Random) eine tolle Fahrerin.

Dann war ich am Kemnader Stausee, wo ich eigentlich Herbstbilder knipsen wollte, aber nicht zuletzt wegen des Lichtes mich vor allem auf die Vögel konzentriert habe. Welches Bild gefällt Euch am besten? Vor allem von den badenden Raben habe ich eine ganze Fotostrecke geschossen, weil sie mir so gut gefielen.

Außerdem habe ich nach einem Schultermin in Essen den Grugapark einen Besuch abgestattet, wo ich unter anderem mein neues Twitter-Profilbild aufgenommen habe.

Linkträume: Beim #Litnetzwerk-Wochenende entstand die Idee zum Beitrag, nun habe ich sie tatsächlich umgesetzt: Ich bin eine schlechte Bloggerin! Spoiler an dieser Stelle: Nein, ich halte mich nicht wirklich für eine schlechte Bloggerin. Nur nicht für mega-erfolgreich.

Dann kam die erste Zusatzaufgabe für #liesdichnachHogwarts online und ich habe sie gelöst: Fünf Bücher, die ich mit nach Hogwarts nehmen würde. Welche fünf Bücher würdet Ihr einpacken?

Außerdem habe ich ein herbstliches Tag gesehen und die Fragen beantwortet: Fall Time Cosy Time Book Tag. Ihr seid herzlich dazu eingeladen, das Tag mitzunehmen und selbst zu beantworten!

Last but not least habe ich beim Herbstlesen mitgemacht. Schade, dass ich nächstes Wochenende keine Zeit haben werde.

Zukunftsträume: Ich hoffe auf einen ruhigeren November. Diese Woche heißt es allerdings erst einmal sicherstellen, dass Freitag ein Interview online gehen kann. Das es möglicherweise nicht klappt, liegt daran, dass ich viel zu spät angefragt habe. Ansonsten bin ich von Donnerstag bis Sonntag auf einer Europatagung, wo ich über die Zukunft diskutieren werde. Grad in der aktuellen Zeit ein hochspannendes Thema. Zum Glück gibt es in der Woche darauf zwei Feiertage, so dass ich mein Wochenende da dann nachholen kann.