Neuzugänge #10

Abbildung der im Beitrag vorgestellten Bücher

Es ist bereits ein halbes Jahr her, dass ich Euch zum letzten Mal meine Neuzugänge vorgestellt habe. Im zweiten Halbjahr 2019 war so viel los, dass ich praktisch nichts zum Vergnügen gelesen habe und deshalb auch nur drei neue Bücher bestellte. Das war mir etwas zu wenig für einen neuen Post. Im neuen Jahr wollte ich dann doch wieder mehr lesen und bestellte einige Bücher. Mittlerweile sind die allermeisten Neuerwerbungen schon gelesen. Daher nicht wundern, wenn Euch viele Titel bereits bekannt vorkommen und Ihr statt meiner Kaufmotivation eine kurze Meinung zum Buch vorfindet. Vielleicht sollte ich die Rubrik umbenennen …

„Das kleine Café in Kopenhagen“ von Julie Caplin

Der erste Band der Romantic-Escapes-Reihe wurde mir von einer Arbeitskollegin empfohlen, als ich erwähnte, dass ich auf Dienstreise nach Kopenhagen fahre. Daher habe ich dann mit etwas Verspätung auch zu diesem im letzten Jahr ziemlich populären Buch gegriffen. Der Einstieg überraschte mich mit einer etwas derben Wortwahl, aber danach gefiel es mir gut. War nur für meinen aktuellen Geschmack etwas lang, die letzten Irrungen und Wirrungen nervten mich dann schon. Jedenfalls habe ich mich tatsächlich etwas vom Buch inspirieren lassen und in Kopenhagen unter anderem das Designmuseum besucht. Eine Rezension zu verfassen ist angestrebt.

„Chasing Cassandra“ von Lisa Kleypas

Der sechste Band der Ravenel-Reihe, in welcher mich bisher nur ein einziges Buch enttäuscht hat. Lisa Kleypas ist einfach die Königin der Historical Romance! Rezensiert habe ich aus der Serie „Cold-Hearted Rake„, „Marrying Winterbourne“ und „Devil in Spring„. Den letzten Band „Devil’s Daughter“, aus meiner Sicht das Highlight der Reihe, habe ich an einem Tag verschlungen. Dementsprechend freue ich mich schon sehr auf die Fortsetzung. Und ärgere mich hoffentlich nicht mehr allzu lange darüber, dass ich mich beim Bestellen in der Ausgabe vergriffen habe …

„Finna“ von Nino Cipri

Dass ein gewisser schwedischer Möbelhaus-Gigant die Fantasie anregen kann, ist wohl wenig überraschend. Die Idee mit den Multiversen fand ich da gut angesiedelt. Überraschend war für mich hingegen, dass Nino Cipri daraus eine wesentlich düstere und gruselige Novelle als erwartet gestrickt hat. Ich hoffe, ich schaffe noch beizeiten dazu eine Rezension zu verfassen.

„Upright Women Wanted“ von Sarah Gailey

Bei diesem Buch habe ich auf einen erfrischenden post-apokalyptischer Western mit vielen queeren Figuren gehofft und tatsächlich bekommen. Wenn Ihr Details erfahren wollt, lest gerne meine Rezension zu „Upright Women Wanted„. Ich bin jedenfalls nun neugierig auf weitere Bücher von Sarah Gailey.

„Come Tumbling Down“ von Seanan McGuire

Ich finde die Reihe „Wayward Children“ total klasse, wo Kinder wie Alice in verschiedene Welten stolpern, wovon viele noch wunderlicher als das Wunderland sind. Allerdings bin ich nicht der größte Fan von Jack und deshalb habe ich den fünften Teil zwecks Unterstützung der Autorin zwar sofort gekauft, aber bisher noch nicht gelesen. Da mich aber das nächstes Jahr erscheinende „Across the Green Grass Fields“, wo es viele pferdeartige Wesen geben wird, wieder sehr reizt, werde ich diese Geschichte im Laufe des Jahres nachholen.

„House of Rage and Sorrow“ von Sangu Mandanna

Weil ich den ersten Band „A Spark of White Fire“ super fand, wollte ich mir natürlich nicht die Fortsetzung entgehen lassen. Den zweiten Teil der Celestial-Trilogie habe ich unmittelbar nach Erhalt im Oktober 2020 gelesen und wieder einmal war ich begeistert von der Verflechtung indischer Mythologie mit Science Fiction. Nur die vorausgeworfenen Schatten bezüglich der kommenden Ereignisse waren für meinen Geschmack etwas zu sehr ausgeprägt. Auf jeden Fall sehne ich nun den finalen dritten Band dabei, welcher „A War of Swallowed Stars“ heißen wird.

 „Starsight“ von Brandon Sanderson

Mir hat der erste Band „Skyward“ umwerfend gut gefallen, wenn Ihr mehr wissen wollt, lest gern die Rezension. Auf den zweiten Band war ich auch total gespannt, aber als ich ihn begonnen habe zu lesen, wollte der Funke irgendwie nicht überspringen. Vielleicht lag es daran, dass ich wie üblich vorgeblättert habe und der sich abzeichnende Verlauf der Geschichte mir überhaupt nicht zusagte. Aber da Brandon Sanderson für 2020 neben einem Hörbuch nur den vierten Band der Sturmlicht-Chroniken angekündigt hat, bleibt ja reichlich Zeit für einen neuen Versuch.

„Starlight Watchmaker“ von Lauren James

Dieses Buch ist auf dem Bild leider nicht zu sehen, da es derzeit bei meinen Eltern liegt. Ich habe es bereits im Oktober 2020 gelesen, wenige Monate nach dem Erscheinen. Denn ich fand „The Loneliest Girl in the Universe“ und „The Quiet End of the World“ von Lauren James großartig. „The Starlight Watchmaker“? Nicht so sehr. Es gab großartige Ideen und sympathische Charaktere. Aber die Teile der Geschichte schlossen nicht nahtlos aneinander an, es blieb für mich zu eindimensional. Es ist eine schöne Kindergeschichte, der aus meiner Sicht leider die Vielschichtigkeit fehlt, um auch für Erwachsene ein fantastisches Buch zu sein.

Konnte ich Euch auf ein Buch neugierig machen? Wenn ja, welches?

5 Kommentare

  1. Ich muss gestehen, dass ich die ersten Seiten von „Das kleine Café in Kopenhagen“ entsätzlich langweilig und einfallslos fand und deshalb das Buch abgebrochen hatte. Zum Glück war es nur eine spontane Bibliotheksausleihe, die ich zum Antesten ausgeliehen hatte.

    Von Kleypas habe ich schon lange nichts mehr gelesen, das könnte ich wirklich mal wieder tun! Dafür habe ich mir gerade spontan das Prequel zur Bridgerton-Reihe von Julia Quinn gegönnt, nachdem der Band von einer britischen Autorin auf Twitter heftig gelobt wurde. Auch von ihr habe ich lange nichts gelesen, weil es eine Zeitlang von ihr nur Romane gab, die zwar irgendwie nett waren, aber nicht so recht den Funken überspringen ließen.

    Ich moche „Come Tumbling Down“ sehr und finde Jack und ihre Geschichte in diesem Buch großartig (abgeschlossen), aber ich bin ja eh seit sehr, sehr vielen Jahren ein Fan der Autorin und finde selbst in Titeln, die mich normalerweise nicht ganz so ansprechend würden, sehr viele Elemente, die mir Freude bereiten.

    • Den Anfang von „Das kleine Café in Kopenhagen“ fand ich auch inhaltlich eher mäh, alles sehr vorhersehbar. Aber danach wurde es zumindest recht nett, wenn auch nicht übermäßig originell. Ich würde daher nicht sagen, dass du da jetzt voll was verpasst hast.

      „Das“ Prequel zur Bridgerton-Reihe? Ich weiß, dass es mit „Rokesby“ eine ganze Reihe gibt, wo irgendwie immer ein Rokesby eine Bridgerton heiratet, meinst du die? Dann müsstest du mir noch den Titel sagen, damit ich weiß, welches Buch genau du meinst 🙂 Habe grad beim Recherchieren übrigens gesehen, dass „Miss Butterworth and the Mad Baron“ dieses Jahr als Graphic Novel erscheinen!

      Ich finde Jack jetzt nicht schlecht, aber es gibt so viele andere Charaktere in der Reihe, die mich mehr angesprochen haben und zu denen ich mehr wissen möchte. Wenn du aber sagst, dass ihre Geschichte in diesem Buch abgeschlossen wird, steigen ja die Chancen für die anderen Figuren, ihr eigenes Buch zu bekommen, jetzt deutlich 🙂

      • „Rokesby“ sagt mir nix, ich habe – wie gesagt – schon sehr lange nicht nach ihren Romanen Ausschau gehalten. Das Buch, das ich meine heißt „First Comes Scandal“, ist eine „Vernunftehe“-Geschichte und gerade erst im April erschienen.

        Als Hauptfigur kann Jack meiner Meinung nach nicht mehr zurückkommen, dafür gab es so einige Figuren, die durch diesen Band Potenzial zur nächsten Hauptfigur bekommen haben. Vielleicht bringt es dich zum Lesen, wenn ich dir sage, dass man einen Teil der Geschichte nicht aus Jacks Perspektive erlebt, was wieder eine neue Sicht auf verschiedene Figuren bringt.

        • Dann hast du den vierten Band der Rokesby-Reihe gelesen, wie ich grad nachgeschlagen habe. Merke ich mir mal, dass du den gut fandest, weil bisher hat mich die Reihe nicht so angesprochen, aber ich mag Quinn ja eigentlich schon sehr.

          Oho, das klingt in der Tat vielversprechend. Vielleicht sollte ich statt Switch morgens doch eher ein Buch einpacken. Meine Umhängetasche ist nämlich immer ganz schön voll *g*

  2. Uh, auf diese Reihe von Brandon Sanderson bin ich ja auch sehr neugierig. Und jetzt wo du sagst, dass es dir sooo gut gefallen hat … ab auf die Wunschliste, würde ich mal sagen 😀
    Danke für deinen Tipp und ganz liebe Grüße
    Sandra

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