Funkenflug 04/2020

Symbolbild Monatsrückblick April 2020

Letztens fühlte ich mich an die Ferienzeiten meine Jugendjahre erinnert, denn meine Freizeit bestand im Urlaub praktisch nur noch aus Spielen: Mit meinen Eltern, auf der Switch, am Computer … Und wie früher habe ich die ersten April-Wochen kaum das Haus verlassen, allerdings lag das dieses Mal nicht an einem verschobenen Schlafrhythmus, sondern den äußeren Umständen. Da ich mittlerweile wieder auf der Arbeit präsent sein muss, auf Wohnungssuche bin und Hörgeräte angepasst bekomme, werde ich im Mai schauen müssen, wie ich alles unter einem Hut bekomme.

Lesefunken: Am Anfang des Monats habe ich „Night of the Dragon“ von Julie Kagawa und „The Cloud Roads“ von Martha Wells jeweils zur Hälfte gelesen, aber dann nicht mehr weitergelesen. Ich hoffe doch, dass ich mich nochmal an die Bücher setze, denn eigentlich fand ich sie gut. Außerdem habe ich an Rezensionen gearbeitet, aber auch diese bisher noch nicht beendet.

Film- und Serienfunken: Die Mini-Serie „Unorthodox“ habe ich mittlerweile beendet und kann sie jeder Person empfehlen, die mehr über das Leben von ultraorthodoxen Juden in New York wissen will. War für mich aber irgendwie auch keine Serie, die ich am Stück schauen wollte, sondern ich habe immer mal wieder eine Viertelstunde geguckt.

Zudem habe ich einige Filme vom Gibhli Studio gestreamt. „Das wandelnde Schloss“ habe ich schon mal gesehen gehabt und fand es auch dieses Mal wieder super. Auch wenn ich die Logik hinter dieser Kriegssache und den Abbruch vorne und hinten nicht verstehe. „Erinnerungen an Marnie“ kannte ich vermutlich aufgrund des jüngeren Alters noch nicht und fand ich sehr schön umgesetzt. Ich finde es gut, dass so Figuren wie Anna in der Hauptrolle gezeigt werden. „Kikis kleiner Lieferservice“ zählt für viele zu den besten Filmen des Gibhli Studios, aber ich konnte den Film nur im kleinen Dosen ertragen. Kiki fand ich oftmals einfach nicht sonderlich sympathisch, grad in ihren Umgang mit Tombo.

Dann habe ich den kurzen Film „Altered Carbon: Resleeved“ angeschaut, ein Anime-Film im Altered-Carbon-Universum, in welchem auch bekannte Charaktere vorkamen. Ich fand den Film noch brutaler als die Real-Serie und das will was heißen. Da die Story jedoch für mich interessant war, bin ich dran geblieben und wurde mit einigen interessanten Twists belohnt. Wer also die Serie „Altered Carbon“ mag, sollte auch hier mal reinschauen.

Ansonsten läuft ja derzeit immer noch „Let’s Dance„. Wenn ich an Freitagabenden nicht grad eine Spielerunde habe, schaue ich das live, sonst zeitversetzt. Außerdem gibt es jetzt auch wieder „Llambis Tanzduell“, da werde ich mir auch Aufzeichnungen von ansehen.

Spielfunken: Derzeit verbringe ich unglaublich viel Zeit mit „Animal Crossing: New Horizons„. Selbst unter der Woche wird morgens als erstes die Switch gezückt und geschaut, was heute so auf der Insel ansteht. Mittlerweile habe ich zehn Bewohner, Nepp und Schlepp haben ihren Laden erweitert und heute wird das Museum ausgebaut. Allerdings ist meine Insel immer noch weitestgehend naturbelassen, mit Terraforming habe ich mich noch kaum beschäftigt.

Ansonsten geht meine Freizeit weitestgehend für Pen-&-Paper-Rollenspiel drauf. Meine Myranor-Spielrunde ist wieder in Schwung gekommen, wir werden nun durch zwei neue Mitspielerinnen verstärkt werden. Dann nehme ich an drei DnD-Runden als Spielerin teil und eine leite ich. Außerdem bin ich jetzt auch noch bei einer Tales-from-the-Loop-Runde dabei. Die eigentlich nur ein One Shot werden sollte, aber bereits in die dritte Sitzung geht, um endlich dieses erste Mysterium zu lösen. Zumindest bei einer DnD-Kampagne erwäge ich aber derzeit den erstmal temporären Rückzug.

Den Besuch bei meinen Eltern habe ich zudem dazu genutzt, endlich mal „Isle of Skye„, das Kennerspiel des Jahres 2016, zu spielen. Es ist wirklich ein tolles Spiel, weil sich durch die jeweils 4 von 16 im Spiel befindlichen Wertungskarten immer wieder neue Herausforderungen ergeben. Es lässt es sich mit 2-5 Spieler spielen. Allerdings ist es gar nicht so einfach, wirklich an alle einzelnen Schritte zu denken, jedoch ist auch das nicht grundsätzlich verkehrt. Ich würde es allen empfehlen, die „Carcassonne“ mochten, aber es gern etwas abwechslungsreicher und komplexer gehabt hätten.

Unterwegsfunken: Ich habe mich von meinen Eltern abholen und nach zwei Wochen Urlaub wieder zurückbringen lassen. In der Heimat habe ich die Gelegenheit genutzt, mir ein schönes Fahrrad zu kaufen und erste Radtouren gemacht, um die richtigen Einstellungen zu finden. Das war schön und hat viele Erinnerungen geweckt, da ich früher sehr viel Rad gefahren bin, aber die letzten Jahre nicht mehr. Ansonsten bin ich aber praktisch kaum vor die Tür gegangen, um keinen zu gefährden. Jetzt muss ich jedoch wieder, denn zur Arbeit kann ich mich nicht beamen und Wohnungen möchte ich mir auch schon live anschauen …

Blogfunken: An meinem Ziel, jede Woche einen Blogbeitrag zu veröffentlichen, halte ich weiter fest. Im April habe ich dementsprechend einiges an Zeit in Blogbeiträge gesteckt und zwei coole Blogbeitragsideen sind grad in der Entwicklung. Eine Idee wird voraussichtlich im Mai kommen, die andere kommt wahrscheinlich zum zehnjährigen Dasein als Buchbloggerin.

Online gegangen sind diesen Monat drei Beiträge. Nach seeehr langer Zeit, nämlich nach mehr als einem halben Jahr, habe ich Euch wieder meine Neuzugänge vorgestellt. Außerdem gibt es auch weiterhin lesenswerte Blogbeiträge, daher gingen wieder Fremde Funken mit Linkempfehlungen online. Zu guter Letzt habe ich den „Serien-TAG: Die besten Serien des letzten Jahrzehnts“ beantwortet, da findet Ihr jede Menge Serientipps!

Zukunftsfunken: Es bleibt auf jeden Fall viel zu tun. Auf der Arbeit muss ich nach fast zwei Monaten Pause wieder voll mit dem Programmieren durchstarten. Die Hörgeräte-Anpassung erfordert einige spontane Besuche beim Akustiker. Wohnungsbesichtigungen kommen kurzfristig rein. Die Spielerunde laufen weiter. Ich muss das echt noch Üben mit dem einen Gang runterschalten… Zumindest haben sich für dieses Jahr die ursprünglich geplanten zahlreichen Ausflüge weitestgehend erledigt. Durch den Weg zur Arbeit bekomme ich genug Ausgang. Und wenn mir alles zuviel wird, habe ich für dieses Jahr noch sechs Wochen Urlaub.

2 Kommentare

  1. „Erinnerungen an Marnie“ fand ich auch ganz toll. Und noch mehr als den Film mochte ich die Romanvorlage von Joan G. Robinson.
    Ein Fahrrad möchte ich mir nun auch kaufen. Ich habe eh schon länger darüber nachgedacht, aber nun ist das doch sehr konkret geworden. Dann müsste ich auch nicht so viel Zeit in Öffis mit Maske verbringen.

    Viel Glück bei der Wohnungssuche!

    • Hallo Neyasha!
      Ah stimmt, hatte ich gar nicht mehr so auf dem Schirm, aber das sind ja überwiegend oder sogar alles Buchverfilmungen, oder? Kannst du mir den noch andere Filme des Studios außer die ganz großen Klassiker empfehlen?
      Ja, Fahrräder sind toll. Grad jetzt im Frühjahr und im Sommer kannst du es bestimmt oft nutzen und es werden noch Restbestände aus dem Vorjahr heruntergesetzt angeboten, also wenn du eins kaufen willst, dann jetzt 🙂
      Wohnungssuche wurde übrigens bereits erfolgreich abgeschlossen, ging dann auf einmal ganz schnell. Im Sommer ist dann der große Umzug, bin schon fleißig am Überlegen, was ich gerne für Möbel haben will und wie ich die stelle.
      Viele Grüße
      Elena

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