Funkenflug 10/2018

Symbolbild für Oktober mit Kürbissen

Ab jetzt gilt es: Die Masterarbeit ist angemeldet! Damit einher geht auch, dass ich meine SoMe-Aktivitäten drastisch heruntergefahren habe. Denn grad bei Twitter immer alles mitbekommen zu wollen ist derzeit zu zeitaufwendig. Aber wegen eines bestimmten Blogartikels probiere ich jetzt mal Pinterest aus, ich heiße wenig überraschend Gedankenfunken. Was sonst noch so in den letzten Wochen los war, erfahrt Ihr jetzt!

Leseträume: Gelesen habe ich diesen Monat nicht allzu viel. Bei „Give The Dark My Love“ von Beth Revis kam ich so weit, dass ich es trotz Abbruch als gelesen zähle. Die Story gefällt mir, aber es fehlt eklatant an Worldbuildung und die Charaktere sind alle so flach. Beth Revis schien nicht entscheiden können, wie weit industrialisiert die Welt sein sollte, da gab es viel Inkonsistenz beim technologischen Stand. Außerdem störte mich massiv, dass die Inselgröße zwischen (mit Boot) alles in einer Tagesreise erreichbar und selbst die nähere Umgebung zu bereisen erfordert mehrere Tagesreisen variierte.

Zum Glück folgte mit „Circe“ von Madeline Miller ein Buch, dass zurecht bei Goodreads für dem Preis für die beste Fantasy nominiert ist. Ich plane derzeit auf jeden Fall eine Rezension zu schreiben – mal schauen, ob der Absicht auch Taten folgen. Außerdem ist „The Song of Achilles“ nun ganz oben auf meiner Wunschliste.

Mitte des Monats habe ich übrigens ein Sachbuch für Kreative zum Thema Selbstmanagement gelesen, um daraus vielleicht Inspirationen für die Organisation meiner Masterarbeit zu ziehen. In meiner Rezension zu  „Kreativ sein, kreativ bleiben“ von Gudrun Wegener könnt Ihr nachlesen, ob das gelungen ist. Das Buch könnte ich eigentlich noch bei Goodreads einpflegen, damit es mit in der Lesestatistik zählt.

Serienträume: Anfang Oktober hat Netflix „Elite“ eingestellt und ich habe die Serie fast schon verschlungen. Definitiv sehenswert, wenn Ihr tödliche Verstrickungen in der Oberstufe mögt, wo erst zum Schluss aufgelöst wird, wer der Täter war. Frisch macht die Serie, dass sie aus Spanien stammt und so kulturell sich wohltuend von den us-amerikanischen Highschool-Dramen abhebt.

Außerdem bin ich schwach geworden und habe beim Internethandelsriesen mein Studentenabo wieder aufgenommen, um die zweite Staffel von „The Bold Type“ zu schauen. Eigentlich wollte ich nörgeln, dass die Eltern und generell Familie etwas kurz kommen. Aber grad die zweite Hälfte der Staffel beschäftigte sich mit familiären Beziehungen, also alles gut.

Ansonsten habe ich jede Menge Serien(-fortsetzungen) ausprobiert, habe aber oft genug nicht mal die erste Folge komplett geschafft. Ich mag Suspense, aber bei vielen Serien sind die Entwicklungen von Start weg deswegen so unrealistisch, dass ich es nur noch albern finde. Leider steht bei der aktuellen Staffel von „Chesapeake Shores“ auch nur noch eine Folge aus. Vielleicht probiere ich die Tage mal bereits geschaute Serien aus *seufz*

Spielfunken: Zu Beginn des Monats habe ich den inoffiziellen Nachfolger von „Theme Hospital“ emsig gespielt. Ich fand die Herausforderungen von „Two Point Hospital“ für mich auf den richtigen Niveau, so dass ich am Ball blieb, aber nicht zu sehr frustriert wurde. Nachdem ich aber alle Krankheiten und Krankenhäuser freigespielt habe, reizt mich das Spiel nicht mehr. Mit 62 Stunden Spielzeit hat sich der Kaufpreis aber dennoch gelohnt.

Unterwegsfunken: Diesen Monat war ich wie geplant häuslicher eingestellt. Das hat meinen Batterien gut getan. Ein paar Treffen gab es trotzdem, aber mehr zum Mittag- oder Abendessen. Außerdem war ich bei „CIRQUE DU SOLEIL: TORUK – Der erste Flug“, eine Zirkusshow basierend auf Avatar. Eigentlich sollte ich zudem traurig sein, dass das von mir mitinitiierte Seminar verschoben werden musste, aber es kam mir recht gelegen. Stattdessen habe ich dann unter anderem am Blog rumgefummelt, so dass einige Dinge nun funktionieren und andere nicht mehr *Augenverdreh*

Blogfunken: Im Nachgang zur Gamescom habe ich „fünf Games, auf die ich mich 2019 freue“ veröffentlicht. Angeregt durch das Seminar „Kommunikation und Rhetorik“, welches ich Ende September besuchte, habe ich den Beitrag zu „Soziale Kompetenz“ geschrieben. Viele tolle Beiträge habe ich Euch in den „Fremden Funken“ verlinkt. Außerdem gab es einmal mehr ein Interview, dieses Mal hieß es „Reloaded: Nachgefragt bei … Kirsche“.

Zukunftsträume: So ganz hat es nicht geklappt mit den sich keine größeren Aktivitäten mehr vornehmen. Die nächsten vier Tage findet ein Arbeitskreis-Treffen mit einem total spannenden Thema in der Nachbarstadt statt, also werde ich dahinfahren. Und das Wochenende danach plane ich bei einem Barcamp einer ehemals großen Volkspartei in Berlin zu verbringen, weil die Themen einfach unglaublich spannend sind und ich da jede Menge Menschen (wieder-)treffen mit ähnlichen Mindset werde. Außerdem gibt es endlich wieder einen Spieletag, das wird bestimmt wieder klasse. Zudem geht es dann auch schon mit Weihnachtsfeiern und Weihnachtsmarktbesuchen los. Insofern mache ich mir zumindest keine Sorgen, dass ich wegen der Masterarbeit Lagerkoller bekommen werde.

2 Kommentare

  1. Es klingt, als ob du gerade eine gute Mischung zwischen Freizeit und Arbeitsvorhaben gefunden hättest. Ich hoffe, es bleibt dabei für die kommenden Monate, damit es mit der Masterarbeit gut und stressfrei klappt. (Okay, letzteres ist so oder so unwahrscheinlich, aber es wäre schön, wenn dich diese letzte Runde fürs Studium nicht total ausgelaugt zurücklassen würde. 😉 )

    • Ja, das stimmt, im Großen und Ganzen läuft es echt gut 🙂 Die jetzige Woche war jetzt etwas blöd, aber da war ja auch mit Umzug usw. etwas sehr viel los. Werde jetzt kommende Woche versuchen, wieder frisch durchzustarten.

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