Funkenflug 11/2018

Zum Einstieg ein wenig Werbung in eigener Sache: Wenn Euch mein Blog und insbesondere meine Beiträge über Bücher gefallen, dann gebt mir doch Eure Stimme beim Buchblog-Adward #auserlesen. Falls sich jemand gewundert hat: Da am letzten Freitag im Monat immer das Interview erscheint, habe ich meinem Monatsrückblick um zwei Tage nach hinten verschoben. Nun aber viel Spaß beim Lesen, was in den letzten Wochen so los war!

Lesefunken: Kaum habe ich eigentlich keine Zeit mehr zum Lesen in der Freizeit, klappt es wieder richtig gut. Diesen Monat habe ich (für mich) unglaubliche FÜNF Bücher gelesen! Gut, es waren auch zwei Novellen dabei, die dementsprechend nicht so viele Seiten hatten, aber trotzdem.

Los ging es mit einer Novelle, die Rezension zu „The Black Tides of Heaven“ von JY Yang habe ich auch direkt geschrieben. Mir gefiel an dieser Geschichte besonders die Diversität und das außergewöhnliche Setting. Gut, sie war etwas episodenhaft, aber das hat mich nicht gestört.

Das nächste Buch war zwar ziemlich dick, aber von meinem Lieblingsautoren und deshalb geht es hier zur Rezension zu „Skyward“ von Brandon Sanderson! Hier punktete vor allem die recht ungewöhnliche Protagonistin. Normalerweise mag ich ja nicht so, wenn Frauen wie Männer denken und sich verhalten, aber hier war es glaubwürdig, dass Spensa unbedingt Pilotin werden will und nichts anderes im Kopf hat.

Weiter ging es mit „I Am Princess X“ von Cherie Priest. Das Buch entpuppte sich mehr als Schatzsuche denn als Mindgame und vor allem zum Ende hin logische Schwächen hatte. Aber die Graphic-Novel-Elemente waren cool! Wer also auf Mystery steht, sollte sich das Buch dennoch mal angucken.

Als vierte Geschichte war dann „A Spark of White Fire“ von Sangu Mandanna an der Reihe. Das war mal ein Mordsspaß! Objektiv hat die Erzählung doch so einige Schwächen, aber die Charaktere, der Plot, das Setting – ich brauche unbedingt eine Fortsetzung! Und werde versuchen, die nächsten Tage endlich mal eine Rezension dazu zu verfassen (weil sonst passiert das nie …).

Fünftes Buch im Bunde war wieder eine Novelle, nämlich „Down among the Stick and Bones“ von Seanan McGuire. Diese erzählt die Vorgeschichte von Jack und Jill. Einerseits liebe ich den Stil, in den McGuire schreibt, aber anderseits war ja klar, wie alles kommt und es fehlt etwas die Spannung. Dennoch, die Frau ist ein schriftstellerisches Vorbild für mich auf vielen Ebenen.

Übrigens gab es diesen Monat sogar DREI Buchbesprechungen. Daher last but not least der Hinweis auf meine Rezension zu „Circe“ von Madeline Miller. Antike und Feminismus kombinieren, das geht!

Film- und Serienfunken: Da ich bei den Streaming-Diensten einfach nichts gefunden habe, was ich schauen wollte, habe ich endlich die zehnte Staffel von „Criminal Minds“ eingelegt. Alles wie gehabt, aber solide gemacht und so hat mir die Season zugesagt. Die elfte Staffel ist mittlerweile auch gekauft, so dass ich bei Bedarf direkt weiterschauen kann.

Danach habe ich mir den ersten Weihnachtsfilm für die Saison angeguckt: „The Holiday Calendar“ auf Netflix. Ganz solide gemacht, wenn auch spätestens bei der Kinosache sehr unlogisch. Mal schauen, wie die anderen Weihnachtsfilme so sind.

Allerdings bin ich jetzt erstmal von der dritten Staffel „Greenleaf“ gefangen. Es ist immer wieder eine Freude, die Intrigen etc. bei ihrer langsamen Entfaltung zuzusehen. Grad in dieser Staffel wird sehr deutlich, dass die Vergangenheit Konsequenzen hat. Wenn Ihr die Serie nicht kennt, könnt Ihr unter „Serientipp „Greenleaf““ Inhaltsbeschreibung usw. finden.

Spielfunken: Ich dachte, mit einem Abenteuer-RPG wäre ich auf der sicheren Seite, was die Einteilung der Spielzeit angeht. Pustekuchen. Die Story von „The Council“ hatte mich zwischendurch so sehr am Wickel, dass ich mehrere Teile der jeweiligen Episoden an einem Tag durchgespielt habe. Die Rätsel erfordern etwas Grips, aber auch nicht zuviel, so dass es angenehm fordernd aber nicht überfordernd ist. Dass die Euphorie etwas eingebremst wurde, lag nur daran, dass ich eine falsche Entscheidung mit gravierenden Folgen getroffen habe. Lässt sich aber vermutlich durch Neuspielen des entsprechenden Abschnittes beheben. Meine Wahl fiel aber darauf, dass Spiel auf einem anderen Speicherslot nochmal zu starten und dieses Mal generell die anderen Entscheidungswege durchzuspielen. Die finale fünfte Episode erscheint Anfang Dezember und dann ist es sowieso interessant zu schauen, wie sich die verschiedenen Entscheidungsmöglichkeiten bei Spielende auswirken. Bisher haben viele Spiele da ja enttäuscht, aber hier hege ich tatsächlich Hoffnung.

Unterwegsfunken: Ich war diesen Monat wie geplant schon viel weniger unterwegs als die vorherigen Monate. Was auch gut war, da mich ein fieser Schnupfen erwischt hatte und ich an dem längere Zeit meine Freude hatte. Dennoch war ich bei einem Arbeitskreis-Treffen zum Thema „Elite“ in Dortmund, habe zwei Blockseminar-Sitzungen zum Thema „Amtliche Statistik“ mitgemacht und war auch zweimal ehrenamtlich für ArbeiterKind.de unterwegs. Auswärts übernachtet habe ich nur beim „Debattencamp“ in Berlin, was eine spannende Veranstaltung war und mir nebenbei das Wiedersehen mit ein paar Menschen ermöglichte. Toll war auch, dass es wieder einen Spieletag gab und ich so Gelegenheit hatte, paar Spiele auszuprobieren, mit netten Menschen zu plaudern sowie Kuchen und Pizza zu mampfen. Zum Monatsabschluss stand dann auch die erste, aber sicherlich nicht die letzte, Weihnachtsfeier für dieses Jahr an.

Blogfunken: Es gab eine neue Kolumne mit dem Titel „Mut zum Abbruch – warum nicht jedes Buch beendet werden muss„. In dieser erkläre ich, warum es sich meiner Meinung nicht lohnt, sich mit subjektiv schlechten Büchern rumzuquälen.

Meine Empfehlungen zu fremden Blogbeiträgen findet Ihr wie immer in den Fremden Funken. Auch im November habe ich wieder viele tolle Postings entdeckt!

Zudem hieß es „Nachgefragt bei … Sabine„. Die Betreiberin von Ant1heldin stand mir Rede und Antwort und herausgekommen ist ein interessantes Interview.

Zukunftsfunken: Paar fixe Programmpunkte haben sich doch wieder in den Kalender geschmuggelt und dann gibt es einige Sachen, wo ich doch ganz gern dabei wäre. Vermutlich werde ich doch nicht umhin kommen, eine Nacht auswärts zu verbringen. Es bleibt spannend, wie es mit dem Blog weitergehen wird, denn einerseits bin ich derzeit wieder ziemlich motiviert, anderseits muss ich bei der Masterarbeit definitiv noch einen Zahn zulegen.

1 Kommentare

  1. „Kaum habe ich eigentlich keine Zeit mehr zum Lesen in der Freizeit, klappt es wieder richtig gut.“

    Das ist definitiv ein Naturgesetz und wird auch immer so bleiben! 😉 Wobei dieses Naturgesetz bei mir dann in der Regel dafür sorgt, dass ich nicht genügend Schlaf bekomme und deshalb meine To-do-Liste verflixt schwer abzuarbeiten ist. *g*

    Dass du „Black Tides of Heaven“ gelesen hat, ignoriere ich mal. Der Roman sitzt seit Monaten auf meiner Wunschliste und ich will dazu keine Meinung mitbekommen, bevor ich ihn nicht endlich gelesen habe! (Ich finde es lustig, aber ich hasse es, wenn ich Meinungen von Büchern mitbekomme, die ich „für mich“ entdeckt habe. Während ich kein Problem damit habe, über Rezensionen auf neue Bücher aufmerksam gemacht zu werden …)

    „I Am Princess X“ mochte ich sehr. Ja, die Handlung hat einige Schwächen, aber die Figuren, die Erzählweise und viele kleine Elemente waren cool gemacht. So langsam habe ich das Gefühl, du näherst dich meinem Lesegeschmack an. 😉

    „Down Among the Stick and Bones“ ist für mich auch der schwächste Teil der bislang erschienenen Wayward-Children-Bücher, aber ich fand den Anfang toll – so viel hatte man über Jill und Jacks Elternhaus ja noch nicht erfahren – und auch die kleinen Details rund um das Leben in ihrer anderen Welt. Ich bin auf jeden Fall schon sehr, sehr gespannt auf den vierten Band, der in ein paar Wochen erscheint!

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