Funkenflug 9/2018

Symbolbild für FunkenFoto: Henry Mühlpfordt, Wikimedia Commons. Lizenz: CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)

Der September ist gefühlt nur so an mir vorbei gerauscht. Es ist viel passiert, sowohl in meinem Kopf aber auch an Aktivitäten. Keine Ahnung, wie das in paar Jahren werden soll – kommt mir dann ein Jahr wie ein Wimpernschlag vor? Ich hatte jedenfalls in Berlin, Hamburg und Halle sehr abwechslungsreiche und schöne Tage. Aus denen nehme ich für mich mit, dass ich die letzten Jahre schon sehr weit gekommen bin.

Leseträume: Im September habe ich drei Bücher beendet, die alle nicht so lang waren. Das erste Buch war die wirklich faszinierende Novelle „Every Heart a Doorway“ von Senan McGuire, welches die Phantasie entzündet. Weiter ging es mit „History Is All You Left Me“ von Adam Silvera, welches ich ganz interessant fand, aber längst nicht so berührend wie viele andere. Drittes Buch im Bunde war „Mort“ von Terry Pratchett, welches ich für die Leserunde im Rahmen der #discworldjourney von Rike gelesen habe, und was für mich ein Reread war. Außerdem habe ich auf der Rückfahrt von Halle „Give the Dark My Love“ von Beth Revis angefangen.

Serienträume: Da hänge ich weiterhin in einem Tief, ich komme meist kaum über die ersten Minuten der ersten Folge hinaus. Die einzige Serie, die mich halbwegs bei der Stange hält, ist die neue Staffel „Chesapeake Shore„. Das vermutlich nur, weil ich die Protagonisten irgendwie mag, so originell ist die Serie nämlich nicht.

Spielfunken: Die ersten Wochen im September hat mich „Dragon Age: Inquisition“ total gefesselt. Die Hauptquest ist zwar noch nicht durch, aber ich habe die ganzen Nebenquests etc. abgearbeitet, so dass ich mittlerweile 41 von 50 Erfolgen in Origin freigeschaltet habe. Paar Erfolge sollte ich allein durch das Weiterspielen der Hauptgeschichte noch erzielen. Irgendwie schon fast schade, dass mich die Geschichte eines Games mehr fesselt, als Bücher und Serien.

Unterwegsfunken: Im September bin ich einmal mehr ziemlich rumgekommen. Ziemlich kurzfristig hat es mich nach Berlin verschlagen, wo ich an der Feier zum zehnjährigen Jubiläum von Arbeiterkind.de teilnahm. Da fällt mir ein, dass ich noch die eine Regionalkoordinatorin anschreiben muss, die über ein ganz ähnliches Thema wie ich ihre Masterarbeit geschrieben hat. Dann war ich fast direkt im Anschluss beim #LitcampHH, nächstes Mal fahre ich vielleicht besser direkt von Berlin nach Hamburg. Jedenfalls habe ich einige Menschen wiedergesehen und manche Menschen das erste Mal getroffen und auch wenn wir unter anderem mit den Fahrtzeiten kein Glück hatten, war es im Großen und Ganzen toll. Last but not least bin ich Ende des Monats nach Halle gefahren. Ziemlich weit, aber das Seminar zu „Kommunikation und Rhetorik“ hat mich eben interessiert und in Halle war ich noch nie. Es hat sich auf jeden Fall sehr gelohnt, sowohl inhaltlich als auch menschlich!

Blogfunken: Am Monatsanfang war es eher mau, aber ab Mitte des Monats ging es rund. Zuerst ging meine Fortsetzung „Warum die Flüchtlingskrise keine ist – eine Argumentationshilfe II“ online, die allerdings nicht so viel Aufmerksamkeit wie der erste Teil bekam. Auf dem #LitcampHH hatte ich recht spontan eine Session über Schwerhörigkeit angeboten, die Verschriftlichung gibt es hier: „Mein Leben mit Schwerhörigkeit„. Weiter ging es mit dem „Lieblingsgenre Tag„, für den ich von Rike getaggt wurde. Danach folgte mein Post „Was zählt zu „richtigen“ Büchern?„, wo ich einen Exkurs in die Vergangenheit übernommen habe. Anschließend habe ich das #litnetzwerk gewissermaßen nachbereitet, in dem ich die neueste Ausgabe der „Fremden Funken“ mit vielen Linktipps online gestellt habe. Beim #LitcampHH habe ich übrigens auch Jennifer von Lesen in Leipzig wieder getroffen, die in diesem Monat meine Interviewpartnerin war, so dass es „Nachgefragt bei … Jennifer“ hieß.

Zukunftsträume: Ich habe entschieden, die Heimat in diesem Jahr nur noch zu verlassen, wenn es für meine Masterarbeit nötig sein sollte. Von langen Reisezeiten habe ich derzeit wirklich genug und ich bevorzuge mein eigenes Bett sehr. Abgesehen davon, dass mich so etwas immer Kraft kostet, wenn zum Glück in September auch nicht ganz so viel. Denn ich brauche viel Energie für meine Masterarbeit. Daher gibt es dieses Jahr leider keine FBM für mich. Paar Aktivitäten stehen dennoch auf dem Plan, unter anderem ein von mir mit initiiertes Seminar, und andere Dinge, ich vor Monaten zugesagt habe. Aber es wird jetzt allmählich immer ruhiger werden.

PS: Ich habe doch einiges an Bilder gemacht, aber entweder mit Menschen oder im Hochformat. Daher nur ein Symbolbild.

4 Kommentare

  1. Das klingt spannend bei dir! Sehr cool, einen so ehrlichen Einblick zu bekommen, auch in Müdigkeit und Erschöpfung und vielleicht nicht ganz so unglaubliches Lesepensum.
    Interessant, dass du den Blog, Lesen, Serien und Games so einigermaßen unter einen Hut bekommst, bei mir fällt immer mindestens eines davon runter^^

    Viele Grüße!

    • Ich finde es wichtig zu zeigen, dass nicht immer alles super easy ist und keine „Kosten“ erzeugt. Würde ich mir bei mehr Menschen wünschen 🙂 Und bei mir fallen phasenweise auch Sachen hinten runter, aber das halte ich für recht normal. Statt mich zu ärgern, versuche ich einen regelmäßigen Wechsel zu schaffen. Habe zum Beispiel paar Monate lang kaum Games gespielt und dann mir halt im August bewusst ein neues Spiel gekauft.

      Viele Grüße
      Elena

  2. Auch wenn ich mich wiederhole: Ich freue mich sehr, dass die „Every Heart A Doorway“ gefallen hat!

    Und ja, irgendwann vergehen die Jahre immer schneller. 😉 Aber mit etwas Glück fühlt es sich trotzdem nicht stressiger an, weil ein Großteil der Woche mit Alltag gefüllt ist und Routine da auch hilfreich sein kann. *g*

    Viel Erfolg für die Masterarbeit! Möge sie sich schnell erledigen lassen! 😉

    • Mir hat vor allem an der Novelle gefallen, dass sie so voller Ideen war, die aber nicht platt gewalzt wurden 🙂

      Wenn ich mich richtig entsinne, habe ich mal gelesen, dass die Zeit eben wegen der Routine gefühlt schneller vergeht. Schlimm ist das natürlich nicht, dass nicht mehr jeder Tag „erinnerungswürdig“ ist. Das Leben kann nicht für immer neu und aufregend sein.

      Schnell ist natürlich relativ, aber so bald sie angemeldet ist, habe ich fünf Monate Zeit. Aber ich bin ja sowieso ein Mensch, der tendenziell Zeitdruck braucht …

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