Funkenflug 12/2018

Symbolbild für Monatsrückblick

Wegen des Jahresrückblick habe ich meinen Monatsrückblick um zwei Tage nach hinten verschoben, aber ist er nun. Wenn Ihr wissen wollt, was ich im Dezember gelesen, gesehen und gespielt habe, seid Ihr hier genau richtig. Viel Spaß beim Lesen!

Lesefunken: Gestartet bin ich mit der dritten Novelle der Wayward-Children, „Beneath the Sugar Sky“ von Seanan McGuire. Interessant war hier vor allem, dass ein Kind nicht die ihn zugedachte Rolle ausgefüllt hat. Die Geschichte hat mir wesentlich besser als der zweite Band gefallen, auch wenn der erste Band aus meiner Sicht bisher der beste war. Ich freue mich auf jeden Fall schon sehr, bald die vierte Novelle „In an Absent Dream“ lesen zu können.

Danach habe ich die Wattpad-Geschichte „Children of Hypnos“ von Francesca Zappia gelesen. Diese Geschichte wird immer wieder in ihrem Buch „Eliza and Her Monsters“ erwähnt, was eins meiner Lieblingsbücher 2017 war. Jedenfalls fand ich die Story ganz in Ordnung, aber es war schon sehr auf dem Niveau einer Fan-Fiction und aufgelöst wurde mal so überhaupt nichts.

Anschließend habe ich tatsächlich endlich mal eine Geschichte mit Meereswesen gelesen, mit solchen Büchern hatte ich dieses Jahr eigentlich viel öfters geplant. Jedenfalls hat mir „To Kill a Kingdom“ von Alexandra Christo durchaus gefallen, auch wenn die Autorin es mit den ständigen Beschreibungen übertrieben hat, zumindest etwas weniger umfangreich hätten sie ausfallen können. Und den Endkampf habe ich auch nicht ganz verstanden. Aber immerhin gab es keine Insta-Love und überhaupt hatte die Protagonistin mal wirklich Kampfgeist.

Da mir dann allmählich der Lesestoff ausging, habe ich zum schon länger herumliegenden „Letters to the Lost“ von Brigid Kemmerer gegriffen und so unverhofft noch ein letztes Jahreshighlight gelesen. Juliet mochte ich nicht ganz so, manchmal benahm sie sich echt ziemlich unmöglich. Aber Declan war dafür sehr interessant und ziemlich gut ausgearbeitet. Insgesamt auf jeden Fall eine erstaunlich gute YA-Contemporary, die ich nur weiterempfehlen kann.

Das letzte gelesene Buch im diesem Jahr war dann „Legion: The Many Lives of Stephen Leeds“ von Brandon Sanderson, welches eine Sammlung der drei Legion-Novellen ist. Alle Geschichten waren okay, aber mir gefiel wohl die erste Novelle am besten, wo die Aspekte für mich noch völlig neu waren. Die letzte und neueste Novelle hatte einige interessante Entwicklungen, aber es blieb mir doch zu viel offen und ungereimt. Dementsprechend ist „Skyward“ unangefochten mein Lieblingsbuch von Brandon Sanderson in diesem Jahr.

Ich muss leider einräumen, dass ich mit Rezensionen schreiben diesen Monat überhaupt nicht hatte. Ihr könnt jedoch im Beitrag „Zehn Bücher, die ich 2019 lesen will“ nachschauen, auf welche Neuerscheinungen ich mich im Jahr 2019 besonders freue. Außerdem habe ich es endlich geschafft, meine Neuzugänge aus dem Sommer vorzustellen.

Film- und Serienfunken: Da ist vor allem die Serie „The Marvelous Mrs. Maisel“ zu nennen, von der ich die ersten beiden Staffeln geradezu verschlungen habe. Aber als Setting das New York der späten 1950er und als Hauptfigur eine unerschrockene Frau, die aus der Rolle der braven jüdischen Hausfrau ausbricht, um Komödiantin zu werden, das hat einfach was. Mit Amy Sherman-Palladino ist zudem die Frau hinter den „Gilmore Girls“ als Macherin beteiligt.

Vorher hatte ich allerdings die dritte Staffel von „Greenleaf“ geschaut, die zum Schluss einige Veränderungen zeigte. Ich bin sehr neugierig, ob die Greenleafs dann in der vierten Staffel endlich mal an einem Strang ziehen. Nötig ist das jedenfalls definitiv.

Außerdem habe ich jede Menge Weihnachtsfilme mit wechselnder Qualität angeschaut. Am schlechtesten fand ich persönlich „A Christmas Prince: A Royal Wedding„, das war alles so durchschaubar und viele Figuren haben sich einfach nur dämlich benommen, da passte dann auch der harmonische Schluss überhaupt nicht. Am besten Gefallen hat mir „Prinzessinnentausch„, das wirklich frisch und romantisch daher kam, zudem nette Botschaften enthielt. Bei „Christmas Wedding Planner“ fehlte es vor allem an Hochzeitsplanung und Chemie zwischen den Protagonisten. „Christmas With a View“ kämpfte vor allem damit, dass in der ersten Hälfte keinerlei Story erkennbar war und es generell etwas sehr ruhig war. „Zauber einer Weihnachtsnacht (Northpole)“ war eine typisch zuckerige Hallmark-Produktion, aber ich fand es niedlich und die Message stimmte auch. Auch die Fortsetzung „Northpole: Weihnachten geöffnet“ war süß und erzeugte Weihnachtsstimmung, auch wenn ich die Rutsche sehr seltsam fand. Der letzte Weihnachtsfilm war dann „Die Weihnachtsstory„, wo ich den männlichen Part etwas zu brav fand und sich mir die Auflösung nicht ganz erschloss, aber dennoch den Film mochte.

Übrigens habe ich auch „Bird Box – Schließe deine Augen“ angeschaut und beurteile den Film als durchaus interessant, aber vor allem ziemlich lang.

Wenn Ihr übrigens wissen wollt, auf welche Serienfortsetzungen ich mich im Jahr 2019 freue, dann lest doch “ Zehn Serien, die ich 2019 sehen will„.

Spielfunken: Zu Beginn des Monats erschien die letzte Episode von „The Council„, die ich aber als ziemlich kurz empfand. Die Auflösung war zufriedenstellend, auch wenn da sicherlich noch mehr gegangen wäre. Jedenfalls ein empfehlenswertes Abenteuer-RPG aus meiner Sicht.

Zu Weihnachten habe ich mir dann aufgrund der starken Rabattierung auf Origin „Die Sims 4: Digital Deluxe“ gekauft. Recht schnell besorgte ich mir auf MMOGA auch Keys für die Erweiterungen „An die Arbeit“ und“Großstadtleben“ sowie für ein Bundle bestehend aus „Elternfreuden“, „Vintage-Glamour-Accessoires“ und „Bowling-Abend-Accessoires“ als auch ein Bundle bestehend aus Sims 4 Game Pack „Gaumenfreuden“, „Heimkino-Accessoires“ und „Romantische Garten-Accessoires“. Das war zwar immer noch nicht günstig, aber da ich unter hundert Euro geblieben bin, verschmerzbar. Ich hatte vorher sowieso noch keine Idee gehabt, was ich mir zu Weihnachten schenke.

Wenn ich den Theorie-Teil meiner Masterarbeit in eine zufriedenstellende Rohfassung gebracht habe, plane ich auch schon direkt die nächste Erweiterung zu besorgen. Und vermutlich werde ich mich auch für weitere Schritte in der Masterarbeit mit neuen Spielinhalten belohnen *hust*

Unterwegsfunken: Wegen meiner Masterarbeit verschlug es mich zu einer Schulung nach Bamberg. Der erste Tag war jetzt nicht so spannend, aber für den zweiten Tag hatte sich die Anreise dann doch gelohnt. Schön war auch, dass ich mich mit drei Menschen aus der Hochschulgruppe Bamberg spontan treffen konnte, so dass ich einen netten Abend verlebte. Die Stadt ist auf jeden Fall eine Reise wert, mir gefallen die schnuckeligen Gässchen und der Dom ist interessant. Aber an meinem Reisedatum war es so kalt, dass ich selbst bei mehr Zeit wenig Lust auf viel mehr Sightseeing gehabt hätte.

Ansonsten war ich aber den ganzen Monat wie geplant brav Zuhause und war nur auf einen Empfang zum Jahresabschluss von der Arbeit.

Blogfunken: Als ich eigentlich ein cooles Feature in meinen Feed integrieren wollte, habe ich diesen zumindest für Bloglovin‘ zerschossen. Deshalb gab es nach Reparatur einen gesonderten Beitrag „An meine Bloglovin‘-Leser*innen„.

Außerdem habe ich eine Dezember-Ausgabe von den „Fremden Funken“ geschrieben.

Und natürlich durfte auch diesen Monat das Interview nicht fehlen, dieses Mal hieß es „Reloaded: Nachgefragt bei … Yvonne“ von Lecture of Life.

Mein letzter Beitrag im Jahr 2018 war dann mein „Jahresrückblick: Tschüss 2018, hallo 2019„, wo ich Bilanz gezogen habe.

Zukunftsfunken: Im Dezember habe ich zwar definitiv schon mehr als nichts geschrieben, aber mit 16 Seiten komme ich bei einer Masterarbeit auch nicht allzu weit. Daher gilt es jetzt zügig die Theorie fertig zusammenzuschreiben und danach habe ich hoffentlich auch Antworten und Unterlagen zur Verfügung, die mir wegen der Weihnachtspause bisher fehlen.

Einen Ausflug habe ich im Januar eingeschmuggelt, ich werde über ein Wochenende zu einem Bewerbungstraining-Seminar in Stuttgart sein. Der Zeitpunkt ist einfach ideal (aus der Sicht wann mit Bewerbungen starten) und es werden maximal ein Dutzend Personen vor Ort sein, so dass ich mir viel Mitzunehmen verspreche. Ansonsten werde ich zwei ehrenamtliche Termine wahrnehmen.

Ich gehe mittlerweile stark davon aus, dass ich spätestens im Februar dann wirklich ganze Tage durcharbeite, dann dürfte der Zeitdruck auch stark genug sein. Falls ich aber schon vorher „spurlos“ verschwinde, seid Ihr vorgewarnt.

2 Kommentare

  1. Auch wenn ich mich wiederhole: Ich freue mich immer noch, dass dir die Wayward-Children gefallen. 🙂

    Jetzt würde ich nur gern wissen, wie dir beim Thema „Meereswesen“ von Seanan McGuire/Mira Grant „Into the Drowning Deep“ gefallen würde.

    Sich für Fortschritt bei der Masterarbeit mit Spiele-Erweiterungen zu belohnen, finde ich gut. Aber vielleicht wäre es klüger den Kauf dann auf die Zeit nach der Abgabe zu schieben? Nur um die Versuchung zur Ablenkung ein winziges Bisschen geringer zu halten? ;D

    So oder so, ich drücke die Daumen, dass alles mit der Masterarbeit gut klappt und du das Ganze so reibungslos wie möglich hinter dich bringst! 🙂

    • Schön, dass ich dir so eine Freude machen kann 🙂

      Deinen Buchtipp habe ich mal auf die Wunschliste gesetzt, falls ich wieder Lust auf das Genre bekomme.

      Und ja, eigentlich wäre Aufschieben wohl klüger, aber zum einen ist das dann noch ewig hin und zum anderen habe ich jetzt Lust auf das Spiel. Außerdem ist nicht mal gesagt, ob ich dann nach der Abgabe tatsächlich Zeit zum Spielen habe oder am Ende alles ganz schnell geht …

      Danke dir auf jeden Fall 🙂

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