Kategorie: Diverses

Fünf Games, auf die ich mich 2019 freue

Die E3 und auch die gamescom sind schon länger vorbei. Höchste Eisenbahn daher zu verraten, auf welche Games-Neuerscheinungen ich mich in den nächsten Monate besonders freue. Kleiner Spoiler vorab: Zwei Games sind nicht zum ersten Mal dabei. Aber wie das halt so in der Games-Branche so ist, grad bei den großen Titeln verschieben sich Erscheinungstermine gerne mal …

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Funkenflug 9/2018

Symbolbild für Funken

Der September ist gefühlt nur so an mir vorbei gerauscht. Es ist viel passiert, sowohl in meinem Kopf aber auch an Aktivitäten. Keine Ahnung, wie das in paar Jahren werden soll – kommt mir dann ein Jahr wie ein Wimpernschlag vor? Ich hatte jedenfalls in Berlin, Hamburg und Halle sehr abwechslungsreiche und schöne Tage. Aus denen nehme ich für mich mit, dass ich die letzten Jahre schon sehr weit gekommen bin.

Leseträume: Im September habe ich drei Bücher beendet, die alle nicht so lang waren. Das erste Buch war die wirklich faszinierende Novelle „Every Heart a Doorway“ von Senan McGuire, welches die Phantasie entzündet. Weiter ging es mit „History Is All You Left Me“ von Adam Silvera, welches ich ganz interessant fand, aber längst nicht so berührend wie viele andere. Drittes Buch im Bunde war „Mort“ von Terry Pratchett, welches ich für die Leserunde im Rahmen der #discworldjourney von Rike gelesen habe, und was für mich ein Reread war. Außerdem habe ich auf der Rückfahrt von Halle „Give the Dark My Love“ von Beth Revis angefangen.

Serienträume: Da hänge ich weiterhin in einem Tief, ich komme meist kaum über die ersten Minuten der ersten Folge hinaus. Die einzige Serie, die mich halbwegs bei der Stange hält, ist die neue Staffel „Chesapeake Shore„. Das vermutlich nur, weil ich die Protagonisten irgendwie mag, so originell ist die Serie nämlich nicht.

Spielfunken: Die ersten Wochen im September hat mich „Dragon Age: Inquisition“ total gefesselt. Die Hauptquest ist zwar noch nicht durch, aber ich habe die ganzen Nebenquests etc. abgearbeitet, so dass ich mittlerweile 41 von 50 Erfolgen in Origin freigeschaltet habe. Paar Erfolge sollte ich allein durch das Weiterspielen der Hauptgeschichte noch erzielen. Irgendwie schon fast schade, dass mich die Geschichte eines Games mehr fesselt, als Bücher und Serien.

Unterwegsfunken: Im September bin ich einmal mehr ziemlich rumgekommen. Ziemlich kurzfristig hat es mich nach Berlin verschlagen, wo ich an der Feier zum zehnjährigen Jubiläum von Arbeiterkind.de teilnahm. Da fällt mir ein, dass ich noch die eine Regionalkoordinatorin anschreiben muss, die über ein ganz ähnliches Thema wie ich ihre Masterarbeit geschrieben hat. Dann war ich fast direkt im Anschluss beim #LitcampHH, nächstes Mal fahre ich vielleicht besser direkt von Berlin nach Hamburg. Jedenfalls habe ich einige Menschen wiedergesehen und manche Menschen das erste Mal getroffen und auch wenn wir unter anderem mit den Fahrtzeiten kein Glück hatten, war es im Großen und Ganzen toll. Last but not least bin ich Ende des Monats nach Halle gefahren. Ziemlich weit, aber das Seminar zu „Kommunikation und Rhetorik“ hat mich eben interessiert und in Halle war ich noch nie. Es hat sich auf jeden Fall sehr gelohnt, sowohl inhaltlich als auch menschlich!

Blogfunken: Am Monatsanfang war es eher mau, aber ab Mitte des Monats ging es rund. Zuerst ging meine Fortsetzung „Warum die Flüchtlingskrise keine ist – eine Argumentationshilfe II“ online, die allerdings nicht so viel Aufmerksamkeit wie der erste Teil bekam. Auf dem #LitcampHH hatte ich recht spontan eine Session über Schwerhörigkeit angeboten, die Verschriftlichung gibt es hier: „Mein Leben mit Schwerhörigkeit„. Weiter ging es mit dem „Lieblingsgenre Tag„, für den ich von Rike getaggt wurde. Danach folgte mein Post „Was zählt zu „richtigen“ Büchern?„, wo ich einen Exkurs in die Vergangenheit übernommen habe. Anschließend habe ich das #litnetzwerk gewissermaßen nachbereitet, in dem ich die neueste Ausgabe der „Fremden Funken“ mit vielen Linktipps online gestellt habe. Beim #LitcampHH habe ich übrigens auch Jennifer von Lesen in Leipzig wieder getroffen, die in diesem Monat meine Interviewpartnerin war, so dass es „Nachgefragt bei … Jennifer“ hieß.

Zukunftsträume: Ich habe entschieden, die Heimat in diesem Jahr nur noch zu verlassen, wenn es für meine Masterarbeit nötig sein sollte. Von langen Reisezeiten habe ich derzeit wirklich genug und ich bevorzuge mein eigenes Bett sehr. Abgesehen davon, dass mich so etwas immer Kraft kostet, wenn zum Glück in September auch nicht ganz so viel. Denn ich brauche viel Energie für meine Masterarbeit. Daher gibt es dieses Jahr leider keine FBM für mich. Paar Aktivitäten stehen dennoch auf dem Plan, unter anderem ein von mir mit initiiertes Seminar, und andere Dinge, ich vor Monaten zugesagt habe. Aber es wird jetzt allmählich immer ruhiger werden.

PS: Ich habe doch einiges an Bilder gemacht, aber entweder mit Menschen oder im Hochformat. Daher nur ein Symbolbild.

Fremde Funken #8

Durch das #litnetzwerk-Wochenende vom 22./23. September habe ich wieder jede Menge tolle Blogs besucht. Einige davon habe ich schon lange im Feedreader, so dass mir die Beiträge auch so ins Auge gefallen wären, aber so mancher Post wäre mir sonst wahrscheinlich entgangen. Dementsprechend dürften aufmerksame Teilnehmer*innen des #litnetzwerk den ein oder anderen Beitrag schon kennen. Da ich mich pro Ausgabe auf zehn Linktipps beschränke, kann es auch gut sein, dass sich der ein oder andere neue Blogpost in der nächsten Ausgabe wiederfindet.

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Mein Leben mit Schwerhörigkeit

Symbolbild zum Thema Hören

Auf dem Literaturcamp Hamburg habe ich eine Session mit dem Titel „Leben mit Schwerhörigkeit“ gegeben. Da es eine beschauliche Runde war, habe ich diese mehr als Dialog denn als Vortrag gehalten. Nachfolgend nun eine Verschriftlichung, die sich vor allem auf das Aufgreifen der angesprochenen Inhalte und Weiterentwicklung bestimmte Gedanken konzentriert. Daher ist dies weniger eine Wiedergabe der Session, sondern eine Darstellung der Inhalte.

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Warum die Flüchtlingskrise keine ist – eine Argumentationshilfe II

Nachdem der erste Beitrag zu „Warum die Flüchtlingskrise keine ist – eine Argumentationshilfe“ ein so breites Echo erfahren hat, möchte ich in der zweiten Ausgabe Gegenargumente zu den in den Kommentaren zitierte Äußerungen von „besorgten Bürgern“ an die Hand geben. Denn diese Aussagen können natürlich verunsichern, aber mit Fakten seid Ihr dann gut gerüstet, um in Diskussionen zu kontern!

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Funkenflug 8/2018

Im August habe ich viele neue Projekte angefangen. Von einigen berichte ich auch direkt im diesem Rückblick, andere werden vielleicht später Erwähnung finden. Ich bin wegen einiger Entwicklungen jedenfalls ziemlich aufgeregt. Das wichtigste Projekt im August war jedoch fraglos meine Hausarbeit, welche ich Anfang des Monats begann und die nun endlich fast fertig ist – wenn da die Formalien nicht wären. Dass ich sie nun mit gut zwei Jahren Verspätung endlich richtig angepackt habe, ist doch auch was. Liegt aber bestimmt nur daran, dass ich ja nicht schon wieder eine großangelegte Aufräum- und Ausmist-Aktion starten konnte *zwinker*

Leseträume: Mit dem Lesen war wie in den Vormonaten nicht allzu viel los. Ich habe „Nyxia“ von Scott Reintgen beendet, welches durchaus Interesse an den Fortsetzungen geweckt hat, aber die eilen nicht. Spannender fand ich die Novelle „All System Reds“ von Martha Wells, wo mich nur die Preise vom Lesen der weiteren vier Teile abhalten. Das von Rike geschenkte Buch „Queen of Geeks“ von Jen Wilde habe ich ziemlich direkt gelesen – eine für mich etwas zu süße Contemporary, aber wirklich sehr divers. Es gab immerhin eine Rezension, nämlich die zu „The Belles“ von Dhonielle Clayton. Übrigens habe ich mich entschieden, ab September nur noch zwei Bücher pro Monat zu kaufen, denn mein SuB ist die letzten Monate doch allmählich angewachsen und ich nehme mir immer wieder vor, bestimmte Bücher zu rereaden.

Filmträume: Mit Serien habe ich es derzeit echt nicht, aber dafür schaue ich vermehrt Filme. „To All the Boys I’ve Loved Before“ ist wirklich ein herziger Film – absolute Empfehlung für alle, die Teenager-Romanzen mögen. Pädagogisch nicht so wertvoll empfand ich das aus dem selben Genre stammende „The Kissing Booth„, aber mir hat der Film trotz all der Tropes dennoch gefallen. Dritter Film im Bunde war „Wie der Vater …“ , wo eine am Alter stehen gelassene Tochter ihren Vater auf einem Kreuzfahrtschiff wieder näherkommt. Ich mag Kreuzfahrten total und so hat mir der Film ziemlich gut gefallen.

Spielfunken: Nachdem ich die Hoffnung begraben habe, dass „Dragon Age: Inquisition“ jemals auf Steam kommt, habe ich mir die Game-of-the-Year-Edition bei Origin gekauft. Seitdem versenke ich fast jeden Tag unzählige Stunden in das Spiel und erfreue mich an der mir weitestgehend unbekannten Story. Ich mag vor allem, dass es Entscheidungsmöglichkeiten gibt und manche tatsächlich spielrelevante Auswirkungen haben (wenn auch sehr selten im großen Umfang). Jedenfalls bin ich im Hauptspiel schon recht weit, aber es gibt ja noch drei DLCs, die bei der GOTY-Version mit enthalten sind. Da gehen mir so schnell die Quests nicht aus. Und dann besteht immer noch die Möglichkeit, mit einem anderen Charakter neu anzufangen. Die große Story ändert das zwar nicht, aber immerhin die Dialogoptionen und auch einige Handlungsmöglichkeiten.

Unterwegsfunken: Nach dem für meine Verhältnisse sehr vollgepackten Juli habe ich im August eine verhältnismäßig ruhige Kugel geschoben. Ich war ein paar Mal schwimmen, dass hatte ich dieses Jahr noch gar nicht gemacht. Außerdem mal wieder den Wuppertaler Zoo besucht, woher die Bilder stammen. Dann war da noch ein runder Geburtstag meiner Tante, wo ich als Fotografin auf der Feier „shanghait“ wurde. Dabei sind einige interessante Bilder entstanden und auch paar lustige Fotoserien. Ich hoffe, meine Tante freut sich dann, wenn sie die Bilder sieht.

Blogfunken: Beim Bloggen scheine ich mich bei sieben bis acht Beiträgen einzupendeln, was eigentlich gar nicht so wenig ist, erscheint doch somit im Durchschnitt alle vier bis fünf Tage ein neuer Beitrag. Lange wollte ich ja mehr bloggen bzw. habe das auch getan, aber etwa zwei Beiträge die Woche sind ganz gut handelbar und sorgen für den nötigen Ansporn, ohne zur Belastung auszuarten. Außerdem habe ich das Gefühl, dass dieses Tempo auch Euch als Leser*innen entgegenkommt. Nun aber zu den Beiträgen, die ich im August veröffentlicht habe.

Ich habe ich leicht verspätet die Neuerscheinungen aus dem dritten Quartal 2018, die ich gern lesen will, vorgestellt. Für den Anti-Valentine’s Book Tag war es wohl einfach die falsche Jahreszeit, aber ich hatte keine Lust, ein halbes Jahr mit der Veröffentlichung zu warten. Es gab einmal mehr fremde Funken, wo ich spannende Beiträge aus anderen Blogs vorgestellt habe. Außerdem habe ich bei der Blogparade des Nornennetzes zum Thema Fantasy und Gewalt mit meinem Beitrag „Das bisschen Folter“ mitgemacht. Last but not least gab es auch diesen Monat ein Interview, dieses Mal „Reloaded: Nachgefragt bei … Neyasha„.

Zukunftsträume: Einen Schritt nach dem anderen machen. Dazu gehört unter anderem (gefühlte) Verantwortung abgeben, aber auch zugesagten Sachen mal nachkommen. Was auf jeden Fall im September abgegeben werden soll, ist die Hausarbeit, die nächste Woche noch lektoriert wird. Außerdem fahre ich zum zehnjährigen Jubiläum von ArbeiterKind.de nach Berlin und direkt danach mit Rike und Anja zum Litcamp Hamburg. Ende des Monats findet dann das Seminar zu „Kommunikation und Rhetorik“ in Halle statt. Irgendwie bin ich also doch wieder mehr unterwegs als ursprünglich angestrebt. Zumindest bin ich am Wochenende vom 22./23. September daheim, wenn es wieder #litnetzwerk heißt!

Fremde Funken #7

Nachdem die große Hitze vorbei ist, scheint die Lust am Bloggen wieder zurückgekehrt zu sein. Jedenfalls wurde mein Feedreader in letzter Zeit wieder gut gefüttert. Hier kommt nun eine Auswahl in meinen Augen besonders gelungener Beiträge. Völlig unsortiert, quer durch die verschiedenen Themengebiete. Und ohne Erwartung einer Gegenleistung.

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Funkenflug 7/2018

Nun bin ich schon wieder ein Jahr älter und stelle fest, dass derzeit sowohl den kleinen und großen Projekten ziemlich hinterherhinke. Da es aber bei meinen Aktivitäten nur die Zeit wert oder die Zeit extrem wert gab, denke ich, dass ich die Prioritäten richtig gesetzt habe. Jedenfalls war ich in der ersten Woche früh und viel unterwegs, hatte in der zweiten Woche von morgens bis nachts Programm, in der dritten Woche war ich leider am kränkeln und in der vierten Woche kam die Hitzewelle pünktlich zum Geburtstag.

Lesefunken: Mit Lesen hatte ich es diesen Monat nicht so. Immerhin habe ich „The Belles“ von Dhonielle Clayton fertig gelesen und die Rezension dümpelt auch schon fast fertig im Dashboard. Außerdem habe ich „Nyxia“ von Scott Reintgen beinahe durchgelesen, ziemlich vielversprechend, denn wenn es auch das typische Trainingscamp gibt, ist dies ziemlich originell gestaltet.

Immerhin eine Besprechung habe ich online gestellt, nämlich die Rezension zu „Six Wakes“ von Mur Lafferty, sehr empfehlenswertes Buch! Ich will es echt mal schaffen, jeden Monat mindestens eine frische und eine Rezension „aus der Konserve“ zu veröffentlichen. Mehr wäre natürlich schön, aber es klappt ja … nicht.

Serienfunken: Ähm, habe ich was geschaut? Ich habe es halb durch die erste Staffel „Safe“ geschafft, dann war endgültig die Luft für mich raus. Vom viel beworbenen „Set It Up“ habe ich nur die erste Stunde geschaut. Jetzt habe ich „The Knicks“ eingelegt und hoffe, dass ich nicht den Spaß verliere.

Spielfunken: Ich spiele an manchen Tagen von morgens bis abends, öfters aber von nachmittags bis tief in die Nacht „Surviving Mars„. Für mich hat das Spiel einen guten Schwierigkeitsgrad, auch wenn es leichter als erwartet ist. Aber ich habe auch Spaß dran, die meisten der verschiedenen Errungenschaften auf Steam frei spielen zu können, ohne dass ich mehrere Anläufe brauche. Mittlerweile habe ich schon 3/4 dieser geschafft. Fans von Tropico werden hier definitiv gut bedient, aber es ist kein neues SimCity und auch kein Anno. Muss es für mich aber auch nicht sein.

Unterwegsfunken: In der ersten Juli-Woche habe ich am Frontrunner-Programm von Common Purpose teilgenommen. Das richtet sich an Studierende zum Ende ihres Studiums, ermöglicht den Kontakt mit Entscheidern und Orientierung in Richtung eigener Gestaltungs- und Karrieremöglichkeiten. Kann ich jeder Person nur empfehlen, die unsicher ist, wohin es nach dem Studium gehen soll. Ich habe unter den Teilnehmer*innen super nette Menschen kennengelernt und einige interessante Gespräche mit Führungskräften aus unterschiedlichen Feldern geführt. Früher habe ich Führung für mich ziemlich kategorisch ausgeschlossen, aber mittlerweile denke ich, dass ich das gut(!) hinbekommen kann.

Danach war ich einen Tag in Bonn für den Bildungsgerechtigkeitsfonds. Dabei „mussten“ wir feststellen, dass sich die Situation gedreht hat: Hatten unsere Vorgänger*innen aufgrund fehlender Werbung zu wenig Bewerbungen bekommen und daher Geld ausgegeben, so dass Mittel aus den Fonds zwangsabflossen; haben wir nun mehr Bewerbungen als Geld zum Fördern. Falls Ihr mir noch ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk machen möchtet, spendet einfach paar Euros!

Die zweite Juli-Woche stand dann ganz im Zeichen der Sommeruniversität der Friedrich-Ebert-Stiftung, dieses Jahr unter dem Motto „Was ist links? Impulse für ein besseres Morgen“. Es war interessant, so viele durchaus hochrangige Politiker*innen (zum Beispiel Olaf Scholz) zu treffen, aber mir fehlte neben den ganzen Input die Zeit zur Reflektion und zur Erarbeitung eigener Visionen. Wenn von 9 Uhr morgens bis 9 Uhr abends Programm ist, muss aus meiner Sicht auch gezielter Austausch über die Mahlzeiten hinaus eingeplant werden. Zumindest haben wir an einem Tag, das erste Mal bei der Sommeruniversität, ein Programm erarbeitet, so dass zumindest etwas handfestes bleibt. Highlight war für mich die Lesung von Manja Präkels aus „Als ich mit Hitler Schnapskirchen aß“ über den Untergang der DDR. Eigentlich nicht mein Genre, aber die Frau war mir so sympathisch, auch in der offenen Diskussion im Anschluss, dass ich erwäge, das Buch trotzdem zu lesen. Das Essen war übrigens super und die Lage wunderschön, wenn auch sehr abgelegen. Nur die Andenken von den Kribbelmücken zieren teilweise noch immer meinen Körper … Jedenfalls könnt Ihr nächstes Jahr auch dabei sein, außer den Fahrtkosten und einer Anmeldegebühr von 50 Euro, die Ihr aber direkt zu Beginn der Veranstaltung zurückbekommt, ist die Sommeruniversität kostenlos. Es gibt auch keine Voraussetzungen, außer dass sich die Veranstaltung an “ junge engagierte und interessierte Nachwuchskräfte“ richtet. Wenn Ihr in der Ausbildung seid oder studiert, sehe ich das locker als erfüllt an.

Danach war dann Pause angesagt, denn die zwei Wochen waren doch ziemlich intensiv und nicht zuletzt aufgrund zahlreicher höllisch juckender Stiche von Kribbelmücken war ich angeschlagen. Aufgrund der Hitzewelle habe ich an meinen Geburtstag eine ziemlich ruhige Kugel geschoben, aber es war dennoch sehr nett. Letzten Samstag war dann Spieletag bei Rike (@RikeRandom) angesagt und sie hat es sich nicht nehmen lassen, uns auch dieses Mal kulinarisch zu verwöhnen. Und dann gab es von ihr für mich noch das gezeigte Geschenkpaket! Gespielt haben wir natürlich auch, Munchkin und dann später Cards Against Humanity. Wobei Anja (@ichbinkreatief) und Rike finden, dass ich in dem Spiel viel zu gut bin. Rachel (@Livenitup_DE) hat während des Spielens vor Lachen geweint und keine Luft mehr gekriegt, wodurch wir auch immer sehr viel lachen mussten (und die Anja fing dann auch mit den Lachtränen an). Jenny (@leseninleipzig) kannte das Spiel vorher nicht, ist aber nun infiziert. So muss das!

Blogfunken: Zu Beginn des Monats habe ich buchmäßig einen Blick zurück auf das letzte halbe Jahr geworfen, das Ergebnis findet Ihr im Mid-Year Book Freak-Out Tag.

Dann habe ich „Warum die Flüchtlingskrise keine ist – eine Argumentationshilfe“ verfasst und erstaunlich viel zudem positives Feedback bekommen. Das lässt mich über eine Fortsetzung nachdenken.

Wie gewohnt gab es auch diesen Monat eine Linksammlung zu empfehlenswerten Beiträgen mit den Fremden Funken. Da die Hitzewelle vorbei ist, möchte ich aber eindringlich dazu auffordern, wieder mehr zu bloggen, liebe Kolleg*innen!

Auch ein Interview gab es natürlich, wenn es dieses Mal auch zeitlich knapp geriet. Zum Glück ist die Frau hinter TheBlueSiren eingesprungen und so heißt es „Nachgefragt bei … Babsi„.

Als letzten Beitrag vor diesen habe ich dann „Im Zwielicht„, eine Kurzgeschichte von mir, veröffentlicht. Was denkt Ihr? Ich wünsche mir noch mehr Feedback.

Zukunftsträume: Alles erledigen, was die letzten Monate so liegen geblieben ist. Weshalb ich mich im August für gar nichts angemeldet habe. Da staunt Ihr, was? Ein paar Ausflüge und Treffen wird es vermutlich schon geben, aber nichts, was über einen Tag hinausgeht und eine auswärtige Übernachtung erfordert. Mal sehen, ob ich dann mal mit der Endphase meines Studiums weiterkomme. Postings wird es aber im Blog auch definitiv ein paar geben!

Im Zwielicht

Auf vielfachen Wunsch einer einzelnen Person kommt hier nun eine Kurzgeschichte von mir. Erstmal veröffentlicht habe ich sie 2010 im Rahmen eines Schreibwettbewerbs. Für den Blog habe ich ein paar Feinheiten optimiert, inhaltlich ist sie unverändert. Feedback ist erwünscht. Vielleicht wird dann eine neue Rubrik namens Schreibfunken draus.

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Fremde Funken #6

Mit den steigenden Temperaturen scheint es auch unter den Buchblogger*innen zu einem Sommerloch zu kommen. Insofern trifft es sich ganz gut, dass es viele Verlinkungen nicht in die letzte Ausgabe von „Fremde Funken“ geschafft haben und diese somit nun ihre Chance bekommen. Hier kommt nun eine Auswahl in meinen Augen besonders gelungener Beiträge. Völlig unsortiert, quer durch die verschiedenen Themengebiete. Und ohne Erwartung einer Gegenleistung.

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